Zitat von Anme: Am liebsten würde ich das Warum aus meinem Wortschatz streichen, wenn ich auf ein Warum eine Antwort habe, stellt sich direkt das nächste hinten an.
Was bei mir überraschend gut funktioniert hat: Ein Glas aufstellen, wo ich jedesmal 2Euro reingetan hab, wenn ich wieder in der Gedankenschleife gehangen bin.
Ansonsten, schau, dass du die Warum-Fragen auf dich selber umleitest. Versuch, die Fragen zu stellen, um dich selber zu verstehen, nicht um ihn zu verstehen.
Warum habe ich hier und da keinen Verdacht geschöpft?
(z.B. weil ich an das gute und ehrliche im Menschen glaube, und das möchte ich auch so beibehalten. Wie kann ich mich trotzdem schützen?)
Warum will ich mein Leben so anders führen als er?
(Weil es meinen Werten entspricht, und die sind gut und richtig so. Wie kann ich nach meinen Werten leben, ohne dass es Nachteile für mich hat?)
Die Antworten sind nur Vorschläge, weil ich es finde, dass man sich auf solche Fragen dann eben auch liebevolle und wertschätzende Antworten gibt, statt Dingen wie: Weil ich doof und naiv bin, oder so.