Traumwandler
Mitglied
- Beiträge:
- 400
- Themen:
- 8
- Danke erhalten:
- 267
- Mitglied seit:
Ich wollte mich wieder einmal melden. Ich weiss nicht, ob ich mit meinem thema die richtige kategorie getroffen habe, falls nein, bitte ich um entschuldigung.
Ich möchte eure meinungen, erfahrung und wertevorstellungen zu heutigen beziehungen erfragen.
Ich habe letztens einen bericht gelesen, der mich aufhorchen liess. Und zwar ging es darum, dass der gute alte Luther vor gut 500 jahren ein traktat über die ehe geschrieben hatte. Dabei sei die richtige Einstellung, den Partner, den man einmal auserwählt hat, und die Beziehung zu diesem, als eine Aufgabe anzusehen, die man in sein Leben übernommen hat, um diese gut zu erfüllen.
Im gegensatz dazu steht heute, nach aussage eines psychotherapeuten, zur Rechtfertigung der Beziehung das Gefühl im Vordergrund. Man glaube heutzutage den bruch einer beziehung dadurch zu rechtfertigen, dass man das gegenüber nicht mehr liebt oder jemand anderes liebt. Man fühlt sich für die zurückgelassenen schmerzen, zerstörtes vertrauen/lebenspläne oder entäuschung des anderen nicht verantwortlich, da sich die gefühle ja geändert hätten. Dies sei die hässliche seite der modernen moral, da eben das romantische liebesgefühl in der heutigen zeit dominiert.
Wie steht ihr dazu? Ist die liebe in einer partnerschaft als gegenseitige aufgabe zu sehen, oder lasst ihr euch ebenso von ambivalenten gefühlen leiten?
Bin ich mit meinen vorstellungen, die beziehung als aufgabe zu sehen, ein dinosaurier?