Zitat von Loz: Kannst du das nochmal näher ausführen? Du gehst davon aus, ich war meiner Frau zu weiblich, weil ich gerne in Elternzeit die Betreuung der Kinder übernommen hätte? Und weil ich gerne meine Abende und Wochenenden mit ihnen verbracht hab?
Man kann es vielleicht auch anders ausdrücken:
Du hast Dich zu sehr auf die Familie fokussiert und zu wenig auf Dich selber und Deine Frau.
Natürlich ist das bei 4 kleinen Kindern nicht so einfach, weil der Tag nur 24 Stunden hat, aber wenn ich lese, dass Deine Frau bis zu 4x in der Woche abends unterwegs war, war da ein massives Ungleichgewicht.
Du hattest zu wenig Zeit und Deine Frau zuviel.
Du warst zu sehr der Versorger und Familienpapa, was Deine Frau natürlich toll fand, aber ihren Schlüppi halt nicht wässrig.
Das hättest Du geschafft, wenn Du auch mal Dein Ding durchgezogen hättest oder mehr Paarzeit mit ihr verbracht hättest.
In Dir hat sie keinen im körperlichen Sinne begehrenswerten Partner mehr gesehen.
Den Part, den es brauchte, damit "sie sich als Frau fühlt", hat dann jemand anders übernommen.
Das klingt jetzt fast nach einer Schuldzuweisung, soll es aber nicht sein, sondern nur die Dynamik erklären, warum Deine Frau ausgebrochen ist.