juliet
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Zitat von Reality:Gibt es eigentlich Firmen, wo Mitarbeiter schweren Diebstahl betreiben, (die Firma) belügen und betrügen können ohne Ende und diese Mitarbeiter auch noch behalten und nicht gekündigt werden?
es gibt Firmen, die haben ihren Mitarbeitern gekündigt, weil diese offenbar einen Brotaufstrich ihres Arbeitgebers auf ihr eigenes Brötchen gestrichen haben (oder so ähnlich).
Einzig bei der Kirche kann man sich als Bedienstete/r praktisch alles leisten, ohne jeweils Konsequenzen erdulden zu müssen. ob Straftaten oder moralische Verfehlungen, ganz egal.
ich weiß, dass du dieses Zitat anders gemeint hast, auf die Partnerschaft bezogen, aber, ich finde, es passt viel besser zu dem Arbeitgeber dieser Pastorin.
deswegen wird ein Brief an den Superintendent - für den ich mich an einem früheren Punkt ausgesprochen hatte - vermutlich auch überhaupt nichts ändern, weil die Kirche ja bekanntermaßen jede Sch.weinerei ihrer Mitarbeiter so lange wie möglich unter den Teppich kehrt.
Ich bin aber auch davon überzeugt, dass die Wahrheit früher oder später ans Licht kommen wird. und, ganz ehrlich, an dem Punkt würde ich einfach Karma walten lassen.
Ich würde weder lügen, noch würde ich Dinge vertuschen.
Wir wissen ja jetzt, dass die Pastorin es mit ihren eigenen Geboten nicht ganz so ernst nimmt, aber, es gibt ja ein Gebot (das achte nämlich), wonach ich keine Lügen über Dritte erzählen darf. Und danach würde ich mich auch ganz geflissentlich richten. Also ganz gottgefällig, sozusagen.
Wie auch immer es mit der Ehe unserer TE weitergeht, wird sie sicherlich auch mal mit anderen darüber sprechen, Wie man das eben so im Familien und Freundeskreis macht. Und da wird möglicherweise durchaus auch mal eine frage gestellt, und ein Name fallen.
war das nicht so? Wenn man ein Geheimnis sieben Menschen erzählt, weiß es die ganze Welt? Also, immer ganz einfach bei der Wahrheit bleiben, alles andere regelt sich von selbst. da muss man gar keine Hexenjagd veranstalten. Das hat die TE auch gar nicht nötig und würde unnötig Energie kosten, und vor allem wäre der Effekt nicht so schön, wie wenn es sich sozusagen von selbst herumspricht!
sie braucht dazu einfach nur bei der Wahrheit bleiben.
was für Konsequenzen (wenn überhaupt) das Handeln der beiden Hauptakteure für die Kinder haben wird, hätten diese sich vorher überlegen müssen, und nicht die TE!
ich bin übrigens auch nicht der Meinung, dass, wenn eine solche Affäre publik wird, dies negativ auf die TE zurückfallen wird. jeder, der betrogen wird (ich war selber auch in dieser Lage) hat seine eigenen Anteile an dem Betrug und es ist ratsam, diese Anteile auch selbst aufzuarbeiten.
aber meine Erfahrung ist auch: als betrogene hat man in der Gesellschaft, in der wir derzeit leben, immer großen Zuspruch auf seiner Seite, während die Menschen, die Affären führen, gesellschaftlich eher kritisch gesehen werden - da wird ihr schon nichts auf die Füße fallen. Keine Sorge.
also, mein Fazit: Den eigenen Weg gehen, aus früheren Fehlern lernen, die zum Scheitern der Ehe geführt haben,
und in Bezug auf den Betrug - nichts forcieren, aber auch nichts verheimlichen. einfach mal mit vertrauten Menschen darüber sprechen. Das braucht ohnehin jeder Mensch und in diesem Forum wird auch immer dazu geraten, man solle sich mit seinen Freunden austauschen. Liebe Minni, mach das!
Es wird schon herauskommen. Ganz sicher.
Übrigens: Mit der Pfarrerin sprechen? DAS wäre lächerlich. Nach dem Motto: Sie pflegen außerehelichen Beischlaf mit meinem Mann? Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie das wieder lassen würden?
sorry, ein völlig unannehmbarer Vorschlag! DAMIT würde sie sich klein machen!

