Zitat:Ob bei One's wie in Affairen ist man dem anderen rein gar nix schuldig,denn ihr habt keinen " Vertrag" miteinander.
das ist der Knackpunkt - ONS und Affären haben NICHTS Verpflichtendes/Verbindliches. Alle
Beteiligten können "beenden", ohne ein Wort darüber zu verlieren. Das ist sicher "nicht schön".
Aber... vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden - die TE wurde vor vollendete Tatsachen
gestellt - DAS macht ihr scheinbar mehr zu schaffen, als das Ende der Affäre an sich. In der
passiven Rolle zu sein - das war die TE - ist oft nur sehr schwer auszuhalten. Ja... vor allem
Frauen haben damit arge Probleme (ohne pauschalieren zu wollen).
Auf eine Affäre bezogen - egal wer in der passiven Rolle Rolle war, hat meist heftig daran zu
knabbern. Warum ist das so? Hohe Erwartungshaltung? Falsche Hoffnungen? Sich der eigenen
Position ZU sicher zu sein? Sich der "losesten Verbindung" zwischen 2 Menschen nicht bewusst
zu sein? "Die/den Anderen" falsch eingeschätzt zu haben?
Und ja - beide AP sind gleichberechtigt. Ansprüche stellen.... NO! Begründungen zu irgendwelchen Entscheidungen abgeben zu müssen - NO.
Klar... das tut weh. Klar....das ist enttäuschend. Klar... Erwartungen wurden enttäuscht. Ja... all
das kann passieren... und NIEMAND muss ein schlechtes Gewissen haben - warum auch - wenn
jemand so handelt, wie der AP der TE gehandelt hat. Er war und ist zu nichts verpflichtet - weder menschlich, noch moralisch! Warum nicht? Sind Affären "menschlich" vertretbar...sicher nicht.
Sind Affären moralisch vertretbar - nee, auch das nicht.
Warum ich so "robust" in der Meinungsbildung bin - ich war langjähriger AM und habe nach der Affäre mit vielen Betrügerinnen, Betrogenen und AF gesprochen.