knut1973
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Zitat von Kuraina:(...)Allerdings sehe ich das nicht wirklich als gegeben, es belastet dich.
Meine Crux wäre das Verantwortungsgefühl, ich persönlich neige dazu, und wäre ich in deiner Situation, würde ich sehr lange darin verharren, um den Gegenpart nicht zu schaden. Das ist aber alles andere als gesund. Wenn ich etwas raten sollte, dann das:
Für dich abwiegen, wie gut es dir gerade geht und ob sie das, was sie dir an Problemen bereitet anderweitig wieder ausgleicht. Da ist gnadenlose Ehrlichkeit gefragt. Und wenn du unterm Strich auf das Ergebnis kommst, dass du das, was du investierst, nicht zurückbekommst und absehbar ist, dass sich das nicht ändern wird, auf Distanz gehen.
Auf einer Ebene bist du der Bittsteller, der eine Beziehung will, auf der anderen der Beschützer, der sich verantwortlich fühlt. Das ist unausgewogen und aus diesem gedanklichen Gefüge kann mE nur dann eine gesunde Partnerschaft werden, wenn du mit ihr auf einer Ebene bist. Derzeit steckst du sehr viel Energie in diese Frau und läufst Gefahr, dass das ein Fass ohne Boden ist, in dem du dich verlierst.
@Kuraina danke für die sätze. geschrieben ist das immer etwas klarer.
stabil bin ich und ausgleich gibt es auch genug. dadurch, dass es jetzt seit knapp fünf wochen so läuft, habe ich da auch etwas distanz zu. prinzipiell bin ich schon an einer festen partnerschaft mit ihr interessiert, das weiß sie auch. auf der anderen seite war ich jetzt so lange single, dass dieser "status" für mich auch nicht so vordergründig ist. eigtl. schaue ich gerade wie ich mit so einer situation zurecht komme. (in den ersten zwei wochen war es für mich defintiv härter, da es ein plötzlicher bruch war. jetzt belastet es mich eigtl. nicht mehr oder nur noch temporär.). jetzt gerade gewöhne ich mich eher daran. einzig den punkt mit der "exklusivität" im s.uellen bereich habe ich ihr als voraussetzung genannt. da spielt für mich dann auch keine rolle, ob beziehung oder nicht beziehung.
zu den problemem: das hauptproblem ist halt der part, wenn sie übermäßig alk konsumiert. dann passieren so dinge, dass sie die kontrolle verliert und (zu) offen anderen ggü. ist. dahingehend habe ich ihr gesagt, dass sie mich in solchen situationen kontaktieren soll. ich denke das wird der schwierige teil. ob sie es dann macht oder nicht. sie weiß aber, dass ich dann komplett weg bin.
(ich bin mir mittlerweile auch recht sicher, dass hinter dem ganzen eine borderline-problematik steckt. neben dem destruktiven verhalten mit dem alk kommt, dass sie nicht nur betrogen und gestalked wurde, sondern, wie sie mir gestern sagte, auch von einem ex geschlagen wurde. die diskrepanz zwischen nähe und distanz sowie ihr z.t. widersprüchliches und schnell wechselndes verhalten sind dafür recht zutreffende indikatoren. und auch wenn mein bester freund psychologe ist, kann ich sie natürlich nicht therapieren oder heilen.)
bei dem punkt mit den "unterschiedlichen ebenen" und der "unausgewogenheit" kann ich dir gerade nicht ganz folgen. wie meinst du das? bezogen darauf, dass ich z.zt. eher eine beziehung will und sie nicht? oder wie ist das mit der "gleichen ebene" gemeint?