Zitat von Hana-Ogi55:
Ansonsten:
Karma - wer Dich betrogen hat,wird betrogen. Wer dich belogen hat, wird belogen. Wer Dich getäuscht hat, wird getäuscht. Wer dich verletzt hat, dem wird es noch schlechter ergehen. Das sind die Regeln des Spiels und des Lebens.
Ein schlechtes Gewissen habe ich bei solchen Gedanken nicht, warum? Ich bin ja nicht der liebe Gott, der in unendlicher Güte vergibt.
Hmmm.... ich kann mit solchen Gedanken mittlerweile nichts mehr anfangen. Sicherlich habe ich meinem Ex direkt nach der Trennung nicht immer Gutes gewünscht.... Aber das konnte ich dann nach einer Weile gut meinem Ego zuordnen. Das hat mit Karma doch im eigentlichen Sinne nichts zu tun. Ich sehe das so:
"Wer dich belogen hat, wird belogen" - ich lasse mich belügen
"Wer dich getäuscht hat, wird getäutscht" - ich lasse mich täuschen.
"Wer dich verletzt hat, dem wird es noch schlechter gehen- ich lasse mich verletzen.
Das alles gründet für mich auf zu hohen Erwartungen und zu kleinen Grenzen.
Ob Karma oder nicht. Ich denke, dass man es selbst in der Hand hat, was einem das Leben gibt. Gehe ich freundlich und lächelnd durchs Leben, ernte ich auch Freundlichkeit und die Menschen lächeln zurück.
Edit: und was habe ich davon, dass es anderen Menschen schlecht geht. Diese Genugtuung darüber weilt nur kurz und hinterlässt doch oftmals einen faden Beigeschmack Vielmehr sollte ich doch daran interessiert sein, dass es mir gut geht, dass ich gut für mich sorge. Jemandem etwas schlechtes zu wünschen, tut mir nicht gut.