Einen schönen guten Tag wünsche ich Euch allen
Zufällig bin ich auf diesen Thread gestossen vor einiger Zeit und heute habe ich mir erstmal alle Beiträge durchgelesen, bevor ich mich dazu entschied, meine Gedanken zu veröffentlichen. Ich fand alle Beträge sehr denkanstossend und die Streubreite der unterschiedlichen Meinungen interessant, jedoch nicht verwunderlich. Doch eine Gemeinsamkeit haben alle - der Wunsch nach Liebe (
falls ich mich irre, bitte korrigiert mich).
Das Erste, was mir hier aufgefallen ist, ist die Meinung -
Gott (zu beachten hier, dass "Gott" einer von vielen Namen ist. Es kann auch "Allah", "Bewusstsein", "YHWH" etc. heissen") könnte hier
in diesem Forum negativ verknüpft werden.
Und mir stellt sich die Frage:
Warum eigentlich?
Und ja, ich weiss und mir ist bewusst, dass wir alle freie Wesen sind und alle das Recht der eigenen Meinung haben und diese auch offenbaren dürfen. Es geht lediglich um die Frage nach dem Warum. Warum das Thema Gott hier in diesem Forum negativ sein sollte/ könnte?
An zweiter Stelle ist mir aufgefallen, dass der TE dafür kritisiert wurde, dass er aus der Bibel zitiert hat. Und hier meine ich NICHT die Kritik in Form von Vorwurf sich der Bibel zunutzen gemacht zu haben, sondern Kritik in Form von: "Wenn Du aus der Bibel zitierst, dann bist Du automatisch ein Christ, alles andere geht nicht.". Bedeutet es, wenn ich Stephen Hawking zitiere, dass ich Stephen-Hawking-Anhängerin bin und ihn als den Mittelpunkt meines Glaubens betrachte und mir den Sinn des Lebens anhand Stephen Hawking erkläre, dass er mein Gott ist?
Interessant fand ich auch die Aussage:
Zitat von MyDestiny:Gefühle hängen von den Gedanken ab, die man hat.
Ist es tatsächlich so? Oder doch umgekehrt:
"Gedanken hängen von Gefühlen ab"? Oder hängt da doch ein anderer Faktor diesen Zusammenhanges Gefühle-Gedanken mit? Das ist meiner Meinung nach stark mit dem freien Willen verknüpft. Dazu gab es eine wissenschaftliche neurologische Studie mit der Aussage:
Zitat:"Wir tun nicht, was wir wollen, sondern wir wollen, was wir tun"
Hier der Link dazu (
nähere Informationen können anhand der Eigenrecherche besorgt werden):
Dazu passend die Aussage:
Zitat von Katalina:"Das, was du heute denkst, wirst du morgen sein." Soll Buddha gesagt haben.
Wie lässt sich dieser Gedanken mit dem freien Willen (
sogar genauer gesagt: mit der Abwesenheit des freien Willens, wenn diese Theorie natürlich stimmt) modifizieren? Hat es war mit Schicksal, oder Zufall zu tun?
Ist Schicksal/ Zufall existent? Ist etwas automatisch existent, wenn es per se eine Definition kriegt? Demzufolge wäre "Nichts" auch existent durch die Vergabe der Definition, wie ein "Nichts" zu sein hat.
Auch spannend die Begrifflichkeiten "Energie" und "Materie". Ist es eine Dualität, oder eine Polarität, die Welt anhand dieser Begriffe (Energie und Materie) zu beschreiben? Wo ist der Mensch in seiner eigenen Resonanz, und wo in der Ambivalenz?
Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende
