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Habe ich keine Freunde?

E

Ellaich
Mitglied

Beiträge:
5
Themen:
1
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1
Mitglied seit:
Ich habe mich vor 2,5 Wochen von meinem Freund getrennt. Am Anfang habe ich viel Ablenkung benötigt. Ich habe zwei vertraute Personen in meinem Leben eine Freundin kenne ich seit vielen Jahren. Unter der Woche komme ich mittlerweile gut alleine zurecht. Nur am Wochenende ist es für mich schwer. Aus diesem Grund habe ich sie gestern gefragt ob sie Zeit hat. Sie meinte, sie trefft sich mit ihren Freundinnen und möchte mich nicht dabei haben, weil die sich immer alleine treffen.

Ich empfinde das als sehr enttäuschend und frage mich ob eine wahre Freundin wirklich so handeln würde. Was sagt ihr dazu?

#1


F
Hallo Ellaich,

ich kann das schon verstehen. Sie sind vertraut, es hätte eine andere Ebene, wenn eine Fremde dabei ist.

x 1 #2


A


Habe ich keine Freunde?

x 3


E
Also erstens sind das keine Fremden für mich. Ich kenne die Mädels alle. Wir haben alle zusammen Silvester gefeiert.

Außerdem bin ich der Meinung, dass man in diesem Fall, vielleicht seine eigenen Bedürfnisse auch mal zurück stellen sollte, wenn es einer Freundin Schlecht geht.

Das nächste mal können Sie sich dann ja auch alle wieder ohne mich treffen.

Vielleicht sehe ich das ja aber auch falsch. Aber ich glaube ich würde für eine Freundin da sein und sie auf jeden Fall überall mit hinnehmen wenn ich ihr so helfen kann.


Zitat von Flocke_:
Hallo Ellaich,

ich kann das schon verstehen. Sie sind vertraut, es hätte eine andere Ebene, wenn eine Fremde dabei ist.

x 1 #3


S
Liebe Ellaich,

Erstmal willkommen bei uns im Forum Smile

Zitat von Ellaich:
Was sagt ihr dazu?

Ich kann hier nur von mir sprechen und hab auch vor etwas Zeit meinen Freundeskreis drastisch reduziert, ABER keine meiner Mädels würde jemals sagen sie nehmen mich nicht mit wenn es mir schlecht geht.
Oder allgemein wenn ich fragen würde ob ich mitkommen kann...

Tut mir leid, dass deine "Freundin" das nicht für dich tut.

Ich würde auch enttäuscht sein und mich wahrscheinlich etwas allein fühlen.
Fühl dich mal gedrückt.

x 3 #4


Mamelia
Meine beste Freundin ist ein Mann, aber ich wäre auch entäuscht, wenn er sowas sagen würde. In so einer Situation merkt man, wer wirklich hinter einem steht.

x 2 #5


E
Vielen Dank für eure Antworten.

Ich muss hinzufügen, dass ich keine Familie habe und Nur sie und eine weitere Person habe, mit denen ich über meine Probleme reden kann und an die ich mich überhaupt wenden würde, wenn ich Hilfe brauche.

Von dieser Situation weiß auch meine Freundin

Ich bin wirklich sehr enttäuscht. Werde aber wohl zurzeit nicht das Gespräch suchen. Ich habe zur Zeit keine Kraft dafür und kann keinen Konflikt gebrauchen.

#6


Kummerkasten007
Wie wäre es, wenn Du Dir weitere Freunde suchst?

Ich kann Dich verstehen, und ich kann sie auch verstehen.

x 3 #7


S
Kurz und knapp: Kann man gut und gern als gute Bekannte bezeichnen. Freunde sind was anderes.Einen Freund oder Freundin würde ich niemals von meinen Unternehmungen aussperren. Nicht mit dieser Begründung.

Alles Gute dir.

x 3 #8


E
Zitat von Kummerkasten007:
Wie wäre es, wenn Du Dir weitere Freunde suchst?

Ich kann Dich verstehen, und ich kann sie auch verstehen.



Neue Freunde findet man leider nicht so schnell. Daher bringt es mir jetzt zurzeit leider nicht viel


Ich würde sie auch gerne verstehen. Ich kann es aber leider nicht, weil ich so anders bin. Kannst du mir erklären, warum du sie verstehen kannst?

#9


Kummerkasten007
Wie wäre es, wenn Du mal auf diversen Social Media Seiten guckst, was es für Gruppen in Deiner Nähe gibt? Sport, Kunst, Musik - wenn Du in einer größeren Stadt wohnst, hättest Du viele Möglichkeiten, dort neue Kontakte zu finden.

Ich denke, Deiner Freundin ist Deine Situation zuviel und hat deswegen eine Notlüge aufgetischt. So würde allerdings auch nur jemand handeln, dem das Gejammer und Gerede über ein bestimmtes Thema auf die Nerven geht und nicht weiß, wie er Dir das kommunizieren soll.

Du sagst, Du kennst sie schon seit Jahren? In wievielen davon ist sie Dir in "schlechten" Zeiten zur Seite gestanden? Oder war es eher umgekehrt, dass Du sie überwiegend bei Problemen unterstützt hast?

Zusammengefasst würde ich eher sagen, dass es eine langjährige Bekannte ist, die Du als Freundin bezeichnest. Denn wahre Freunde würden Klartext reden und nicht so blöde Ausreden bringen.

x 1 #10


B
Zitat von Kummerkasten007:
Ich denke, Deiner Freundin ist Deine Situation zuviel und hat deswegen eine Notlüge aufgetischt. So würde allerdings auch nur jemand handeln, dem das Gejammer und Gerede über ein bestimmtes Thema auf die Nerven geht und nicht weiß, wie er Dir das kommunizieren soll.


So wirkt es auf mich auch.
Wie hat sie sich denn vorher verhalten?War sie ansonsten für dich da?

#11


E
Wie gesagt, ich bin aus der Phase raus wo ich Skizzen redebedarf habe. Ich brauche einfach nur Ablenkung und möchte nicht alleine sein.

Sie hat in der ersten Woche zwei oder drei mal mit mir telefoniert. Sie hatte viel Stress auf der Arbeit und kaum Zeit für mich.

Direkt nach meiner Trennung war ich bei ihr zuhause und habe dort das Wochenende verbracht. Sie hat ihren normalen Alltag erledigt und ich habe sie quasi beim einkaufen und putzen begleitet. Abends hat sie sich dann mit Freundinnen getroffen. Da wollte sie mich auch nicht dabei haben. Eigentlich aus dem selben Grund. Das passt nicht und die treffen sie immer alleine. Ich habe zuhause bei ihr gewartet bis sie wieder gekommen ist.

#12


Kummerkasten007
Das bezeichne ich nicht als Freundin, auf keinen Fall.

x 3 #13


F
Hast du schon mal daran gedacht, dass wenn Menschen auf der Arbeit unter viel Stress stehen, physisch und psychisch auch büßen?

Nicht gerade fair von dir ihre letzte Energie in dich investieren zu müssen, um in deinen Augen als gute Freundin gelten zu dürfen.

Gerade in solchen Zeiten ist es zum eigenen Wohle ratsam mit lockeren, positiven Menschen Zeit zu verbringen, um nicht noch weiter runtergezogen zu werden.

Deiner Freundin wird es vermutlich gerade zu viel sein.

x 1 #14


D
Ich kann nur dringend davon abraten, in Krisenzeiten auf Freunde zu bauen.
Deren Geduld ist nicht unendlich, sie wollen nicht belastet werden und verlangen nach eigenem Ermessen einen Zeitpunkt X, an dem Zuversicht und Optimismus einzusetzten haben.
Kummer zu teilen, bedeutet, dass man Außenstehende als Manager reinholt, deren gut gemeinte Techniken abzuwehren ist mühsamer, als alleine im eigenes Tempo zu gehen, finde ich.
Oder man trifft, so wie Du, auf die Wahrheit, dass die Vitenkarte "Freund" gegen "lose Bekanntschaft" ausgetauscht werden muss.

Es ist sehr viel klüger, sich komplett alleine durchzubeißen, durch Erfolge und durch Niederlagen.
Wenn Du niemanden mehr brauchst (emotional, psychisch), dann bist Du stark genug für's Leben.

#15


A


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