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Hasst ihr Euer Leben

heimat_liebe

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Hallo,

mal eine ganz einfache und dennoch schwierige Frage:
Seitdem mich meine Freundin verlassen hat (4 Wochen), hasse ich ungefähr alles und finde mein gesamtes Leben zum kotzen. Und ich hab meinen Glauben verloren (ich war ein sehr gläubiger Mensch, doch seit der Trennung, hab ich selbst das nicht mehr, was mir immer Stärke gab)

Wie gehts euch damit? Ist das normal oder zeigt das, das in meinem Leben generell was schief läuft?

Vielen Dank für eure Antworten?

17.09.2019 17:27 • x 1 #1


Waldmann

Waldmann


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Das braucht seine Zeit das kommt schon wieder zurück

17.09.2019 17:32 • x 2 #2



Hasst ihr Euer Leben

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milano30


Ich habe erst nach der Trennung zu einem Glauben gefunden. So kann es auch gehen.

Und ja ich kenne das Gefühl, insbesondere aus der frühen Phase.

17.09.2019 17:35 • x 2 #3


KKKL


Der Mensch hasst negative Veränderungen , vor allem einschneidende - er ist ein Gewohnheitstier.

Was Du hasst ist nicht dein Leben sondern den oben genannten Zustand.

17.09.2019 18:00 • x 2 #4


Katip


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Ich liebe mein Leben. Immer!
Ich kämpfe um mein Leben und versuche jeden Tag zu genießen.

Liebeskummer ist ein vorübergehender Zustand, den man durchleben muss, aber in dem man sich nicht suhlen sollte.

Es gibt Schlimmeres und die Zeit heilt diese Wunde immer.

17.09.2019 18:07 • x 2 #5


Erenyx


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Verliere deinen Glauben nicht! Es muss doch einen Grund dafür geben, dass sie dich verlassen hat, ist es nicht vielleicht sogar besser so?
Dass du dein Leben gerade hasst ist völlig normal. Ein ekelhaftes Gefühl, aber normal!
Es wird früher oder später nachlassen, bleib stark!

Zu deiner Frage im Titel:
Auch wenn es gerade ein total beschissenes Leben ist. Ja, ich liebe es. Sind es denn nicht gerade die schlechten Momente, die die guten Momente umso mehr hervorheben? Wie wäre denn das Leben, wenn alles perfekt wäre? Total langweilig. Schlechte Zeiten gehören dazu und sind notwendig um dein Ich zu formen und daran zu wachsen. Früher oder später wirst du dich für diese Zeiten bedanken, denn sie sind es, die dich ausgemacht haben!

17.09.2019 18:09 • x 2 #6


jaqen_h_ghar


Trennung ist Hochstress. Unter Hochstress neigen wir dazu, einfacher zu denken.
Bottom-Up: Mir gehts besch....den! Ich bin mein Hass auf alles und meine Sinnlosigkeit.
Top-down: Diese Gefühle sind ein Teil der aktuellen Lebensphase, sie gehören, dürfen sein und gehen auch wieder vorüber.

17.09.2019 18:14 • x 3 #7


milano30


Zitat von jaqen_h_ghar:
Trennung ist Hochstress. Unter Hochstress neigen wir dazu, einfacher zu denken.
Bottom-Up: Mir gehts besch....den! Ich bin mein Hass auf alles und meine Sinnlosigkeit.
Top-down: Diese Gefühle sind ein Teil der aktuellen Lebensphase, sie gehören, dürfen sein und gehen auch wieder vorüber.

Vereinfacht ausgedrückt: Anscheinend gibt es zwei Arten von Menschen.

17.09.2019 18:17 • #8


jaqen_h_ghar


Zitat:
Anscheinend gibt es zwei Arten von Menschen.

Sorry, ich verstehe grad nicht wirklich, was Du meinst.

Die normale Verarbeitung ist Bottom-up, indem ich bei einem emotionalen Marker zusätzlich mein Großhirn und meine Erfahrung benutze. Das klappt aber unter Hochstress-Bedingungen wie einer Trennung nicht wirklich. Unter Hochstress kommt der emotionale Impuls direkt aus dem limbischen System, ohne die Schleife über das Großhirn.

17.09.2019 18:26 • #9


milano30


Zitat von jaqen_h_ghar:
Sorry, ich verstehe grad nicht wirklich, was Du meinst.

Die normale Verarbeitung ist Bottom-up, indem ich bei einem emotionalen Marker zusätzlich mein Großhirn und meine Erfahrung benutze. Das klappt aber unter Hochstress-Bedingungen wie einer Trennung nicht wirklich. Unter Hochstress kommt der emotionale Impuls direkt aus dem limbischen System, ohne die Schleife über das Großhirn.


Du meinst andersrum, oder?

Und jetzt verstehe ich was du meinst.

17.09.2019 18:29 • #10


Plentysweet

Plentysweet


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Wenn einen eine Trennung ereilt, kann man ja auch erstmal vom Glauben abfallen. Du bist noch sehr jung. Du wirst mir der Zeit auch lernen, daß Krisen und Veränderungen als Schattenseiten zum Leben dazugehören und Dich nicht alles gleich umschmeißen muß.
Und andererseits darfst Du Dir bei einer Trennung auch tiefen Kummer erlauben, denn sowas greift einen ja zunächst mal in den Grundfesten an. Weil man es leider zu oft als Absage an sich selbst erlebt und allzu persönlich nimmt. Und Liebesentzug macht zunächst krank. Es rüttelt an den Grundbedürfnissen nach Liebe, Zuwendung und Anerkennung.
Aber dann, wenn Du den LK überstanden hast, kannst Du heilen und neu auferstehen. Oft bist Du nach dem Kummer viel gefestigter und stehst anders im Leben.

17.09.2019 18:31 • x 3 #11


-Gina-

-Gina-


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Deine Trennung ist noch so frisch. Da ist es nicht verwunderlich dass du nur dunkle schwere Wolken siehst. Aber, die Sonne wird demnächst wieder scheinen. Versprochen!

Leider müssen wir wohl schmerzhafte Zeiten durchleben, dann schätzen wir die Sonnenstrahlen um so mehr.

17.09.2019 18:32 • x 4 #12


jaqen_h_ghar


Zitat:
Du meinst andersrum, oder?


Sorry, ja klar!
Top-Down ist die normale Verarbeitung, Bottom-up die einfache limbische Schleife unter Hochstress.

17.09.2019 18:36 • x 2 #13


Megeas


Wozu das Leben hassen man kann viel im Leben machen erreichen etc man braucht dafür keinen an seiner Seite ^^.... Alleine is es eh besser und schafft man mehr

Woran denn glauben verloren? Vieles is nur ne kopfsache....

17.09.2019 19:00 • #14


mafa

mafa


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Life is a up and down ...

17.09.2019 19:12 • x 1 #15



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