Zitat:Und er spricht genau deine Punkte an die ihn stören, also das hört sich für mich schon danach an als ob er gerne hätte das sich hier was bessert.
Es ist jedenfalls sehr lohnenswert, da ich dadurch viel über seine Sichtweise erfahren habe und an den Trennungsgründen arbeiten kann. Die Charaktereigenschaften, die ich an mir selbst als hinderlich erachte (zB Eifersucht), abstellen bzw. verändern kann.
Er hätte gerne, dass sich etwas bessert? Ja und nein.
Nein, insofern da er deutlich sagt, es gibt keine zweite Chance.
Ja, da das klare Nein für eine zweite Chance vielleicht eine Momentaufnahme sein könnte. Fakt ist: Er hadert selbst, und schwankt zwischen Herz und Verstand.
Ja, auch insoweit, da er sich selbst immer vergewissern muss, ob die Trennung richtig war.
Aber all das sind und bleiben letztlich Interpretationen. Nur die Zeit wird zeigen, was passiert ... Da zu akzeptieren und loszulassen, ist verdammt hart.
Eine Paartherapie hatten wir bereits vor zwei Jahren versucht, aber da steckte ich bereits mitten im Burnout und hatte keine Kraft und Energie dafür.
Ich werde ihn diese Woche das letzte Mal sehen, er muss nochmal in die Wohnung, Danach werde ich den Kontakt vorerst abbrechen. Auch wenn ich dankbar für die unverhofft schönen Momente und aufrichtigen Begegnungen zwischen uns bin.
Die letzten knapp zwei Monate hatten wir zwar keinen regelmäßigen Kontakt, aber immer wieder schreiben müssen wegen der Wohnung oder anderen organisatorischen Dingen. Insofern konnte ich nie wirklich mit ihm abschließen oder Abstand gewinnen. Loslassen ist und war so nicht möglich.
Zudem hatte er so - hört sich etwas blöd an, aber denke ihr versteht, was ich meine- auch immer noch meinen emotionalen Back-up bzw ich war immer noch greifbar, obwohl wir getrennt sind. Ich möchte dass wir beide spüren, wie es tatsächlich ohne den anderen ist. Wenn man den anderen überhaupt nicht mehr in seinem Leben hat.