Becca_28
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Das Problem was ich zunehmend habe, ist dass ich das Gefühl habe, ihm Gespräche oder auch mal tiefergehende Gespräche aus der Nase ziehen zu müssen. Er ist schon eher ein ruhiger Typ, das bin ich auch. Daher passt das ja erstmal. Allerdings versuche ich oft, Gespräche über alles mögliche aufzubauen. Diese sind dann meistens aber recht schnell auch wieder beendet.
Auch Kleinigkeiten, wie wenn er mich fragt wie mein Tag war und ich ehrlich antworte, ‚nicht so gut‘. Dann lässt er es meistens einfach stehen oder sagt 1 Satz dazu. Ich fühle mich manchmal nicht wirklich gesehen oder gehalten, was auf Dauer doch aber in eine Beziehung dazugehören sollte. Oder wenn ich vielleicht einen Konflikt mit jemanden hatte und gerne darüber mit ihm sprechen würde, habe ich auch da nicht wirklich das Gefühl, dass da viel Anteilnahme ist.
Er stellt mir auch selten tiefgründige Fragen. Zum Beispiel über meine Vergangenheit, meine Familie, wofür ich mich begeistere oder meine Schwächen. Auch das gehört für mich mit der Zeit zu einem Kennenlernen dazu. Nach 7 Treffen habe ich immer noch nicht das Gefühl, ihn wirklich zu kennen, obwohl wir Händchen halten, kuscheln, etc.
Meint ihr, es ist alles noch zu früh oder ich übertreibe? Mittlerweile macht mir das halt echt Gedanken. Ich möchte den Kontakt ungern abbrechen und mag ihn, aber irgendwie fehlt mir diese ‚Wärme‘, wo ich eigentlich dachte, dass die mit der Zeit doch eher größer wird. Er selbst sagt immer, für ihn ist alles gut.