Maiglöckchen43
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ich weiss, dass ich sehr viel Kritik verdiene wenn ich meine Geschichte beschreibe aber ich brauche konstruktive Meinungen. Bitte.
Ich bin seit 20 Jahren verheiratet und meine Ehe ist scheinbar völlig in Ordnung. Niemand von unserenn Bekannten weiss wie es bei uns wirklich aussieht. Ich weiss auch nicht wie es in anderen Ehen aussieht und ob ich einfach zu viel verlange. Ich leide darunter, dass ich gar keine Lust auf s. habe. Mein Mann erregt mich überhaupt nicht und das schon sein mehreren Jahren. Er bemüht sich aber egal was er auch macht ich reagiere darauf gar nicht. Ich kann das doch nicht beeinflussen. Wenn ich gut gelaunt bin dann mache ich auch mit aber fühle mich dabei wie eine Schauspielerin, die nur ihre Rolle spielt. Ich spüre dabei gar keine Erregung. Mein Mann meint immer, dass ich einfach zu viel verlange. Aber ich erwarte keine Feuerwerke. Wenn ich ein Mann wäre würde sich das damit zeigen, dass ich gar keine erek. bekommen würde. Als Frau kann ich natürlich Geschlechstverkehr haben auch ohne erregt zu sein aber das ist doch nicht der Sinn der Sache. Wir beide sollte Spass daran haben. Er fragt was er machen soll um meine Lust zu wecken aber ich kann ihm die Frage nicht beantworten, weil ich es selbst nicht weiß. Ich war jahrelang frustriert deswegen, habe mich irgendwie minderwertig und nicht weiblich gefühlt.
Nach 13 Jahren Ehe und langen Jahren Frustration hatte ich meine erste Affäre und im Laufe der Jahre noch weitere drei. Der Sex war endlich aufregend, wunderschön und ich habe mich wie eine richtige Frau gefühlt. Ich habe nie daran gedacht mich von meinem Mann zu trennen, weil wir sonst ein gutes Paar sind. Ich liebe ihn zwar aber eher wie einen Bruder oder einen Freund. Sex mit ihm klappt überhaupt nicht.
Als ich aber meine letzte Affäre hatte habe ich mich so sehr in den Mann verliebt, dass ich mit ihm ein neues Leben anfangen wollte. Ich habe geglaubt endlich die Liebe meines Lebens gefunden zu haben. Die Beziehung hat 1,5 Jahre gedauert. Der Mann hat sich sogar von seiner Frau getrennt und wollte mit mir zusammen sein. Ich war überglücklich, dass ich endlich eine normale Beziehung führen werde mit einem Mann, den ich über alles liebe und begehre. Mit meinem Mann habe ich auch über eine Trennung gesprochen. Ich habe ihm gesagt, dass ich nicht länger mit ihm wie mit einem Bruder leben will. Es hat mir sehr weh getan zu sehen wie sehr er darunter leidet, wie enttäuscht er ist, dass ich all die Jahre über Bord werfen will. Ich war aber überzeugt, dass es das richtige ist und obwohl die Trennung sehr schmerzhaft ist wir beide irgendwann glücklicher werden.
Inzwischen hat sich alles verändert. Mein Geliebter hat plötzlich festgestellt, dass er immer noch Gefühle für seine Frau hat, die Schuldgefühle ihr gegenüber ihn immer tiefer runterziehen und unter diesen Umständen unsere Beziehung keine Chancen hat. Er hat sich von mir getrennt. Das war ein Schock für mich.
Ich muss mein Leben irgendwie in Griff kriegen aber ich weiss nicht was ich machen soll. Ich habe den Glauben an die Liebe verloren. Warum soll ich mich jetzt von meinem Mann trennen wenn ich sowieso alleine bleibe? Ich werde keinem Mann mehr vertrauen, ich will auch keinen anderen Mann.
Und wie soll es mit meinem Mann weiter gehen? Er will keine Scheidung, er überzeugt mich, dass es anderen Paaren nach so viele Jahren genauso geht und sie kaum miteinander schlafen. Soll ich mich wirklich damit abfinden dass ich mit 43 Jahren schon gar keinen Spass an s. haben werde?
Ich weiss, dass in der Ehe wichtigeres gibt, dass es nicht nur um Sex geht. Aber hat solche Beziehung überhaupt einen Sinn wenn es gar keine Leidenschaft gibt? Zumindest meinerseits? Und ständige Frustration deswegen?
Soll ich micht trotzdem von meinem Mann trennen?