Hope2018
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ich bin ganz neu hier, habe jedoch schon sehr viel hier mitgelesen.
Zu meinem Thema:
Ich (29w) wurde vor einem halben Jahr von meinem Freund (35m) nach 9 Jahren Beziehung verlassen.
Wir kamen aus dem Thailand Urlaub und nach 10 Tagen hat er es ausgesprochen.
Ich muss sagen, dass ich mich im letzten Jahr (nach meiner ganzen Reflektion) in meiner persönlichen Krise gesteckt habe, denn auf Grund Arbeit, Hobby, privater Probleme, etc. war ich so ausgelaugt, schlapp / Kraftlos, sodass ich das alles nicht habe kommen sehen. Ich stande an der Grenze meiner Belastbarkeit und habe wie jeden Tag versucht alles zu 100 Prozent zu erledigen / umzusetzen. Mit einem Haken dabei, ich habe das liebste und teuerste vernachlässigt, ohne das ich es gemerkt habe. Ihr müsst wissen, dass ich ihn sehr liebte und glücklich war wenn er es war, mich immer gefreut habe ihm eine Freude zu machen.
Wie auch schon so oft beschrieben wurde, habe ich das Ende auch nicht kommen sehen, da keinerlei Anzeichen im Verhalten zu erkennen waren.
Der Grund für die Trennung sind die Gefühle, welche nicht mehr so stark sind, da er einiges vermisst hat. Ich ärgere mich, dass dies nie angesprochen wurde, da man doch hätte zusammen eine Lösung finden können.
Leider wurde diese Unzufriedenheit mit sich selbst ausgetragen und somit hatte ich keine Möglichkeit zu agieren.
Ihr müsst wissen, dass wir uns wirklich sehr innig liebten!
Nachdem die Worte ausgesprochen wurden habe ich nicht sofort erkannt was geschehen ist, hier hat mir die Zeit geholfen um über alles und jenes nachzudenken.
Mein Verhalten, welches nicht beabsichtigt war, hat sehr viel dazu beigetragen - wie sagt man so schön, einen Rüttler hätte ich gebrauchen können, aber den gab es leider erst mit der Trennung.
Diese ist nun schon 5 Monate her und ich vermisse ihn täglich so sehr.
Ich würde ihn gerne wissen lassen, was mit mir nicht stimmte, denn das ungewollte zurückziehen durch zu viel Stress, Unzufriedenheit mit einem selbst, etc. war niemals gewollt und beabsichtigt (meine persönliche Krise).
Leider versuchen wir immer tagtäglich so viel mit uns selbst auszumachen und das gegenüber evtl. nicht belasten zu wollen - in dieser Hinsicht habe ich ebenso viel gelernt.
Bewusst ist mir auch geworden, dass hier die Kommunikation nicht stimmte, da er nicht hellsehen kann, wieso ich denn nun so bin wie ich bin (mich verhalten habe).
Denkt ihr ein klärendes Gespräch wäre hier angebracht? Der Verlasser denkt bestimmt viel an die negativen Erlebnisse aber wieso manche so waren weis er gar nicht.
Gibt es noch eine Chance für uns?
Ich danke euch für das zuhören und freue mich von euch zu hören,
Eure Hope2018