Zitat von Honeybee91:Nein ich lag nicht heulend auf dem Boden und habe gehofft dass er sich ändert.
Das hab ich bewusst so überspitzt formuliert (meinte es natürlich nicht wörtlich!), um das hier deutlich zu machen:
Zitat von Honeybee91:Ich habe mich total in seinen Lebensstil integriert und akzeptiert dass er so leben möchte. Habe mir dadurch aber auch erhofft dass ich auch iwann bekomme was ich mir wünsche.
Und dadurch entstand in dir ein immer höherer Druck im Sinne von: "... er muss aber doch jetzt endlich auch mal... ", während in ihm wahrscheinlich eher so ein: "... dauernd macht sie Stress, aber ansonsten ist sie dankbar wenn ich mit dem Finger schnippe, also lasse ich den Stress mal über mich ergehen" entstand. So erklärt sich dass du immer mehr geklammert und gelitten hast, während er immer hemmungsloser sein Ding durchziehen konnte. Deine Gefühle wurden dadurch intensiver, seine schwächer. Ein Teufelskreis.
Wenn du von einem Menschen nicht die Gefühle und auf Gefühlen basierenden Taten bekommst, die du dir wünschst, ist die empfehlenswerte Haltung und Handlung immer der eigene Rückzug. Es ist leider nicht so, dass dir umso mehr zusteht, je mehr du hineingibst, das spürst du ja gerade ganz arg schmerzlich und das tut mir auch wirklich leid, ich weiß selbst wie schlimm einem so eine Trennung zusetzt. Aber was man dir nicht freiwillig gibt, fühlt sich zum einen für dich nicht
wirklich gut an, zum anderen ist es nicht von Dauer.