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Hilfe - Einsam nach plötzlicher Trennung der Ehe

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LilithMoira
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Tja wie fängt man sowas an . ich schreibe das hier, weil ich mich so unendlich allein mit allem fühle.

Der Anfang
Meine Frau und ich haben sich im Nov. 2020 über Facebook kennengelernt und sind im März 2021 zusammen gekommen. Weil zwischen uns ca 400 km lagen haben wir uns nach einem Autounfall dazu entschlossen im Nov 2021 zusammenzuziehen. Ich habe damals mein komplettes Leben für sie aufgegeben und bin hier her zu ihr in die Wohnung gezogen. Da ich vorher auf lediglich 25 qm "hauste", ist auch von meinem damaligen Hausstand nicht viel mitgekommen.
Im Juli 2023 haben nach langer Überredungskunst von ihrer Seite geheiratet.

Mein psychischer Abstieg
Ich habe hier mit dem Umzug auch einen neuen Job angefangen in dem ich sehr glücklich war und mich auch schnell nach oben arbeiten konnte. Mit der Verantwortung kamen nach einiger Zeit jedoch auch mehr Probleme ins Spiel. Ca. 2023 wurde es immer stressiger, 2024 bin ich dann ohne Einarbeitung oder Vorbereitung aufgrund interner Probleme kurzerhand zur Teamleiterin ernannt worden und hatte von heut auf morgen noch mehr Verantwortung ohne irgendwelche Unterstützung oder sonstiges. Dies gipfelte dann im Frühjahr 2025 darin, dass ich kurz vorm Burnout war und ich mir eine Auszeit von 6 Wochen nehmen musste. Anschließend gab es einen neuen Chef und viele Versprechungen, die jedoch weder gehalten wurden noch hat mich die neue Führung in irgend einer Weise unterstützt oder gefördert. Das Ende vom Spiel war dann der Verlust des Kunden aufgrund Verschulden der Chefetage Ende 2025. Weihnachten wurde ich dann aufgrund von dem Wesen und den Hirngespinsten meiner Mutter als Tochter komplett verstoßen, was mir nach den Monaten zuvor und einer früheren 3 jährigen Therapie (Grund Mutter muss hier reichen) komplett den Boden unter den Füßen weg gezogen hat. Meine Frau und ihre Familie haben mich hier aufgefangen doch es hatte leider noch immer kein Ende. Im Februar wurde Kurzarbeit eingeführt und im Juni habe ich dann meine betriebsbedingte Kündigung erhalten. Nun stand ich da und habe sofort versucht alles zu retten was zu retten ist und mir eine positive Zukunft aufzubauen. Trotz meiner finanziellen Ängste habe ich alle Wege frei gemacht für eine staatlich unterstützte Umschulung zur Fachinformatikerin Daten- und Prozessanalyse. Meine Frau hat mich auch hier voll unterstützt und immer wieder gesagt wir schaffen das zusammen. Selbst als sie von meiner Kündigung erfahren hat, meinte sie, sie habe vor Freude geweint. Ich habe in den anschließenden 3 Monaten Freistellung so gut wie möglich versucht wieder positiv in die Zukunft zu blicken, war jedoch aufgrund der ganzen Vorkommnisse wieder von Ängsten betroffen, konnte nach Panikattacken nicht mehr alle Strecken allein fahren und hatte oft Stimmungsschwankungen. Ich will nicht lügen, ich weiss das es nicht immer einfach mit mir war in den letzten 2 Jahren. In den letzten Monaten jedoch, habe ich mir versucht einen Tagesablauf aufzubauen und so gut wie möglich wieder uns beiden gut zu tun. Ich habe versucht mich um mich zu kümmern, viel gelesen, wieder gezockt, mich draussen bewegt und im Haushalt habe ich alles anfallende übernommen. Ich habe mich um die Katzen gekümmert, gekocht, gewaschen . mein Ziel war, sie so weit wie möglich mit allem zu entlasten, damit sie sich auf die Arbeit und die Ausbildung konzentrieren kann.

Ihre vorherigen Krisen
Nach einer Beziehung mit einer Borderlinerin und kurz vor einem Jobwechsel haben wir uns damals schon kennengelernt. In der Beziehung hat sie mal den Job gewechselt, mit meiner Unterstützung eine Therapie begonnen, wir haben 1 1/2 schwere Endometriose bei ihr durchgestanden, den Tod ihres Katers, um die Historektomie gekämpft, ich war jeden Tag sobald und so lang wie möglich bei ihr im Krankenhaus, habe die Entscheidung zur Umschulung bestärkt . ich habe immer alles dafür getan das es ihr gut ging. Sie hat dann erst in einem Pflegeheim angefangen zu arbeiten und letztes Jahr hat sie dann die Umschulung begonnen. Auch hier habe ich sie so gut wie möglich unterstützt. Lernstoff komplett eingespochen, zu lernen motiviert, alles was mir möglich war.

Die Gegenwart
Sie hat im Juli eine neue Arbeitsstelle angetreten. Ich habe schon lange gemerkt, dass sie mit irgendwas unzufrieden ist, habe bei Nachfrage aber immer nur Antworten wie "bezieh nicht immer alles auf dich" oder "ich weis nicht was los ist" erhalten. Meine Ängste waren natürlich immer wieder Streitpunkt und Thema, aber sie hat immer geäußert das es zwar nervt, sie aber Verständnis hat und wir das zusammen hin bekommen. Nicht mehr lang und mit der Umschulung geht endlich ein neuer Abschnitt im Dezember los. Auf der neuen Arbeit war sie vom ersten Vorstellungsgespräch an voll integriert und sehr beliebt. Alle Kollegen, die Chef´s, jeder war von ihr begeistert und sie hat einen kompletten Aufschwung erlebt. Ich habe mich so, so sehr für sie gefreut. Irgendwann im August hat sie dann eine neue Arbeitskollegin auf einer neuen Abteilung zugeteilt bekommen. Diese hat sie eingearbeitet und mit ihr hat sie sich sehr gut verstanden. Von freudigen Erzählungen ging es dann sehr schnell innerhalb weniger Tage zu Stimmungsschwankungen ihrerseits über und immer wieder überschwängliche Schwärmereien zu ihren Arbeitskolleginen und vor allem dieser einen Arbeitskollegin. Als es dann zum ersten Mal zu privaten Treffen kommen sollte, hat sie mich noch gefragt ob ich mit möchte, doch ich habe es ihr zu liebe verneint und meinte, wenn es ihr gut tut dann soll sie das doch mal allein machen. Wir haben in unserer Beziehung eigtl immer alles zusammen gemacht und nach ca. 2 Jahren gab es mal eine Phase in der sie von heut auf morgen meinte, sie bräuchte wieder Zeit allein für sich und sie will mich nicht mehr überall mit hin nehmen. Ich habe damals falsch und sehr emotional reagiert, es gab jedoch in den letzten 2 Jahren sehr häufig immer wieder Anregungen von mir, dass sie doch mal allein zu ihren Freunden fahren soll oder allein etwas unternehmen. Ich habe sie zum schwimmen geschickt etc . oft hatte sie dazu jedoch überhaupt keine Lust oder sie hat es abgenickt ohne es am Ende zu tun. Sie hatte grundsätzlich zu vielem keine Lust mehr, war sehr müde, unentschlossen und Entscheidungen wurden immer zum Streit weil sie wie ein PingPong hin und her geworfen wurden. Aber wieder zurück zum Thema. Nach den ersten privaten Treffen war sie immer extrem gut gelaunt, hat über die Kollegen geschwärmt, sich jedoch auch sehr stark bei mir bedankt, meinte die Kollegen freuen sich extrem mich kennen zu lernen, ich bin ihr "für immer Mensch", ihr "Fels in der Brandung" und sie ist so froh mich zu haben. Dann kam irgendwann der Tag X ca 1 Woche später, ab dem alles abwärts ging. Auslöser war wohl, dass diese bestimmte Kollegin meine Frau auf der Arbeit fragte "ob sie überhaupt glücklich ist". So die Aussage die ich irgendwann erhalten habe. Am Wochenende zuvor hatten wir einen unserer üblichen Streitthemen. Ich habe mich getraut Auto zu fahren, sie hat bemerkt das ich nervös werde, ich meinte es ist alles gut aber mir steigen die Tränen in die Augen und sie hat mich genervt angefahren "Dann lass es doch einfach" und ich bin dann sauer geworden, zurück gefahren, habe ihr gesagt dann soll sie doch allein gehen und habe gebockt. Am Ende waren wir doch gemeinsam unterwegs, aber ja das ist so der Klassiker unserer Auseinandersetzungen . ich kam mit ihrem Ton nicht klar und habe mich angegeriffen gefühlt und sie kam mit meiner darauf folgenden Reaktion nicht klar. Ich will nichts beschönigen . ich hab es leider nicht geschafft meine Probleme so schnell in den Griff zu bekommen, ich habe mich jedoch immer ehrlich und von Herzen entschuldigt . auch wenn das vielleicht eine schwache Ausrede ist.

Die Trennung
Letztendlich ging ab diesem Zeitpunkt irgendwie alles sehr schnell. Wir haben 1-2 Alk. Gespräche geführt, in denen sie mir erst vorsichtig und dann immer gewaltiger ihre Gefühle für die Arbeitskollegin nahe legte. Anfangs "als würde man sich schon immer kennen" habe ich noch mit dem Kennenlernen meiner besten Freundin damals verglichen, später konnte ich jedoch bei "brennen in der Brust, nur sie ist noch mein Antrieb, ich will gar nicht mehr nachhause weil da alles schlecht ist und wir nur noch streiten, ich kann bei dir nicht sein wie ich wirklich bin, sondern nur bei ihr und auf der Arbeit" nicht mehr ignorieren was da wirklich auf mich zu kommt. Sie hat angefangen mit den Kollegen nach der Arbeit auszugehen, zu trinken. Wenn sie dann nachhaus kam, gab es auf einmal Gespräche ind Richtung "wenn sowas nochmal ist dann zieh ich 3-4 Tage aus", "ich kann dir kein "Für immer" mehr versprechen", "ich hab zum ersten mal an Trennung gedacht", "ich will den Jakobsweg gehen ohne das ich Rechenschaft ablegen oder Rückmeldung geben muss". lauter so Dinge. Es gab dann zwar nochmal eine "Ausprache" in der sie mir einerseits von ihren "tiefen Gefühlen" für die Kollegin erzählte, sagte sie wisse nicht ob es nicht zu spät wäre, dass ich jetzt meine Fehler begreife und ob sie die Geduld dazu hat das abzuwarten, dass sich was ändert, andererseits aber meinte wir probieren es und wollen einiges gleich umsetzen (sie wollte wieder ihren Haushalt machen, alleine weg gehen, nicht mehr rechtfertigen, weniger Streit suchen). Das hielt jedoch nur wenige Tage. Ab diesem Zeitpunkt war sie jeden Tag bei der Kollegin und dessen Partner, mal länger mal kürzer . teils nach der Arbeit, teils vor Aktivitäten von uns beiden . gegipfelt in einem Volksfest Besuch, auf den wir uns eigtl schon Wochen gefreut haben. Hier hatte dann ihre Kollegin gesundheitliche Probleme und sie war den ganzen Tag tod traurig und betrübt, hat den ganzen Abend nur an sie gedacht und ich habe ein leuchten in ihren Augen gesehen, dass ich mir gegenüber schon lange nicht mehr erleben durfte. In den darauf foglenden Tagen war nur noch die Kollegin und der Partner an erster Stelle und ich konnte es mir nach 2 Tagen nicht verkneifen zu fragen, warum sie nur noch dort hin geht und es nichts mehr wichtigeres gibt. Tja . am nächsten Tag hat sie ihre Sachen gepackt und meinte sie braucht eine Woche Auszeit. Sie könnte zu ihrem besten Freund oder zu den anderen beiden . ratet wo sie die ganze Woche war. Als sie ihre Sachen packte hat sie geweint, sie hat mit geküsst, mir gesagt das sie mich liebt, immer wieder . und das sie sich auch wünscht wieder zu kommen. Eine Woche später stand sie vor mir als ein komplett anderer Mensch. Eiskalt schaute sie mir in die Augen und meinte, dass sie mir gegenüber rein gar nichts mehr fühlt, für eine gesunde Beziehung nicht geeignet ist, vielleicht wieder mit Männern schlafen will, hält sich für die Monogamie nicht mehr geeignet, will sich niemanden gegenüber mehr rechtfertigen und sie will das ich so schnell wie möglich ausziehe weil sich ihr alles aufstellt wenn sie nur daran denkt zu mir in die Wohnung zu kommen. Das war jetzt vor 3 Wochen .

Seit dem
Nach ca 1 1/2 Wochen und einem Anwaltstermin ist sie dann wieder auf die Couch gezogen. Ihr Hauptwunsch ist noch immer das ich gehe, was im Trennungsjahr nicht erzwungen werden kann, aber sie steht allein im Mietvertrag also wir werden sehen. Ich hoffe auf ihren Auszug, weil ich nur diese Wohnung und unsere Katzen noch habe . sonst bleibt mir nichts im Leben . Sie ist eiskalt, ein völlig anderer Mensch, so gut wie nie zuhause, steht felsenfest hinter ihrer Entscheidung und fühlt keinen Funkten Reue für das was sie da tut .

Ich befinde mich aktuell in meiner persönlichen Hölle. Ich habe so gut wie keine Freunde hier, die die mir noch bleiben haben fast keine Zeit und nach 2 Wochen lässt das "Hilfegefühl" auch langsam nach. Ich war beim Anwalt, ich habe die Ämter so gut wie möglich angeleiert und abgeklappert, ich habe meine Umschulung trotz allem und mit viel Bedenken so gut wie möglich in trockene Tücher gepackt . aber ich fühle nichts davon, ich fühle mich nur noch einsam und unfähig irgendetwas daran zu ändern. Mir hat in meinem ganzen Leben nie jemand so weg getan. Ich habe nichts mehr . alle Freunde, Bekannte, ihre Familie die ich über alles lieben gelernt habe und das einzige an Familie war was ich noch hatte . alles weg . so sitz ich nun hier an einem Samstag, an einem Wochenende auf das ich mich immer so sehr gefreut habe, weil wir so Zeit gemeinsam hatten . einsam und unfähig mich irgendwie von diesem Schmerz zu befreien .

• x 5 #1


A


Hilfe - Einsam nach plötzlicher Trennung der Ehe

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Waldfee47
Hallo Du Liebe,
ich hab mich jetzt mal durch Deinen ganzen langen Text gelesen.
Fühle Dich erst mal umarmt und hier willkommen.
Du bist mit Deinem Schmerz hier nicht alleine.

Es liest sich so, als hättest Du stets alles getan um sie zu entlasten, um ein stabiles Arbeitsumfeld zu haben. Es liest sich, als hättest Du geleistet, geleistet.. geleistet.
Als wärst Du stets "Vollgas gefahren".. für sie, für Dich, für Euch.
Stimmt das?
Es liest sich, als hättet Ihr euch zunehmend nur auf Euch konzentriert und dann wurde es zu eng.
Auch wenn ich nicht alles im Text erfassen kann möchte ich Dir sagen:
Du musst nicht immer kämpfen.
Denk an Dich.
Finde wieder raus, was Du brauchst und was Dir gut tut.
Du musst nicht immer stark sein.
Du hast viel aufgegeben für sie. Bist zu ihr gefahren. Hattest den Autounfall, machtest Therapie, hast hart gearbeitet.. und dann schwärmt sie für die Arbeitskollegin.
Habe ich das richtig erfasst?

Ich wünsche Dir, dass Du es schaffen kannst in einiger Zeit, Deine eigene beste Freundin zu werden und dass du es schaffst, Grenzen zu ziehen.
Stehe für Dich ein. Du bist wertvoll, so wie Du bist.
Hier findest Du ein offenes Ohr.
Du bist nicht alleine!

• x 2 #2


L
@Waldfee47 ja du hast es fast komplett richtig erfasst… den Auto Unfall hatte sie damals aber ja … ich würde auch heute immernoch alles für die Frau tun die ich liebe und geheiratet habe … aber das hier … dieser Mensch ist mir gänzlich fremd. Mein größtes Problem ist diese Einsamkeit… Ich habe nur 2 eigene Freunde und die sind teils hunderte km entfernt. Ich war noch nie so allein in meinem Leben … Familie habe ich ja auch keine mehr. Ich weis nicht wie ich das allein alles schaffen und überstehen soll 🙈

• x 4 #3


Waldfee47
Zitat von LilithMoira:
Familie habe ich ja auch keine mehr. Ich weis nicht wie ich das allein alles schaffen und überstehen soll

Das tut mir sehr leid. Hast Du derzeit eine Therapeutin, wo Du Dir alles von der Seele sprechen kannst? Wenn ich niemanden zum Reden habe, tut mir es gut, mich meiner Therapeutin anzuvertrauen. Arbeitest Du momentan? Wie sieht Dein Alltag aus? Wohnt Ihr noch in der Wohnung zusammen? Und wie lange wart Ihr verheiratet? Sorry, habe Probleme, die vielen Infos in dem langen Text zusammen zu bringen.

• x 2 #4


Heffalump
Auch wenn sie alleine im Mietvertrag steht, du bist ja verheiratet, hast dort deinen Lebensmittelpunkt. Was sagt denn der Anwalt?

• x 3 #5


L
@Waldfee47 nein ich befinde mich schon lang nicht mehr in Therapie. Wir waren 6 1/2 Jahre zusammen und 3 1/2 verheiratet. Aktuell bin ich arbeitslos und im Dez beginne ich eine 2 jährige Umschulung in der ich auch nur ALG bekomme. Sie schläft aktuell auf der Couch und ist nur sehr selten und wenig hier. Wenn bleibe ich so gut es geht freundlich kalt und es geht nur um organisatorische Dinge

• x 2 #6


L
@Heffalump das ich keine Chance habe nach dem trennungsjahr drin zu bleiben sollte sie sich nicht doch entscheiden auszuziehen. Da kommen dann aber meine aktuellen Umstände ins Spiel … Ich könnte es mir grad so leisten … und die Wohnung ist jetzt schon so günstig das alles andere kleinere teurer wäre

• x 2 #7


Ouabain
Zitat von LilithMoira:
und die Wohnung ist jetzt schon so günstig das alles andere kleinere teurer wäre
Käme evtl eine WG in Frage? Es wäre ja nur , um die Zeit der Umschulung zu überbrücken.

Und - sry, wenn es eine blöde Frage ist - aber hast Du das Thema Wohngeld für Dich gecheckt?

• x 1 #8


Waldfee47
@LilithMoira
wie geht es Dir heute?

• #9


L
@Ouabain hab schon geschaut, nichts in der Umgebung frei

• x 1 #10


Ouabain
Zitat von LilithMoira:
@Ouabain hab schon geschaut, nichts in der Umgebung frei
Dann hilft nur dranbleiben. Oder evtl die Gründung einer eigenen WG ? Dann könntest Du Dir sogar aussuchen, mit wem Du zusammen ziehen willst. Und man kann als Gruppe suchen.. Hättest zumindest ein weiteres Eisen im Feuer

• x 1 #11


L
@Ouabain wohnungstechnisch schaut’s hier extrem mau aus … außerdem kenne ich nur das hier und ich will meine Tiger behalten… wie sind alles was mir noch bleibt

• #12


Waldfee47
Zitat von Ouabain:
Hättest zumindest ein weiteres Eisen im Feuer

..und Du würdest gleich auch noch neue Leute kennenlernen.

• x 2 #13


L
@Waldfee47 mies … wie jeden Morgen. Ich Sitz den ganzen Tag allein rum und sie pennt und sobald sie wach ist verschwindet sie … es tut so unglaublich weh. Sie weis ganz genau das dies meine persönliche Hölle ist und ich es ist ihr völlig egal. So schnell, sie ist so verdammt schnell zu jemand komplett fremden geworden und hat sich von heut auf morgen gegen uns entschieden … wegen etwas das sie selbst immer verabscheut hat

• x 1 #14


D
@LilithMoira
Fühl dich erstmal herzlichst ebenfalls gedrückt und auch für dich ein herzliches Willkommen, auch wenn der Grund alles andere als herzlich ist!

Dein Gefühl, das du als eine Leere beschreibst, die Einsamkeit, die dich wie ein Mantel umhüllt, und die Art und Weise, wie du funktionierst oder besser gesagt, dass du überhaupt funktionierst, sind nach solch einer Trennung leider 🙏🙏 „normal“!

ABER Hut ab vor deiner Leistung!
Trotz allem hast du nicht den Kopf in den Sand gesteckt!
💪💪
Z. B. alle Ämter abgeklappert, die Umschulung unter Dach und Fach gebracht usw.
Das verdient auch Anerkennung!👍👍

Du darfst gerade jetzt auf keinen Fall so streng zu dir selbst sein!
🤗🤗🤗🙏🙏🙏
Wie bei vielen anderen Menschen auch, ist es jetzt sehr, sehr wichtig, dass du dir selbst, deinem Körper, deinem Herzen und deiner Seele viel Zuwendung schenkst.

Entschuldige bitte den Vergleich, wenn er etwas herzlos klingt, aber du musst „Wunden heilen“ betreiben.

Viel Ablenkung, wie du sie zum Teil schon gesucht hast und weiterhin suchst, ist ein sehr guter Ansatz.

Was auf jeden Fall (fast) immer hilft, ist Sport!

Damit kannst du fast alle Symptome behandeln.

Geh in die Stadt, gönn dir einen Kaffee, ein Stück Kuchen usw. Auch wenn du alleine bist und es sich ziemlich komisch anfühlt.

Die fremden Menschen um dich herum sind auch eine willkommene Ablenkung und Abwechslung.

Du MUSST versuchen, dass deine Gedanken nicht deinen Alltag bestimmen. 🙏🙏

Dass man in einer Beziehung oder Ehe so viel opfert, so innig liebt, wie du geliebt hast und wahrscheinlich immer noch liebst, und dass am Ende trotzdem alles nicht ausreicht, ist leider oft die bittere Realität!

Was deine Situation noch schlimmer macht, ist, dass ein gesundes Umfeld leider 🙏🙏 nicht vorhanden ist.

Ein kleiner Trost ist, dass du noch zwei sehr gute Freunde hast, auch wenn diese nicht in deiner Nähe sind.
Aber die Entfernung scheint nicht unüberwindbar zu sein.

Jetzt ist auf jeden Fall der ständige Kontakt zu deinen Freunden wichtig.
Wenn deine Gedanken wieder einmal versuchen, dich zu foltern, dich einzunehmen und dich wie eine Lawine zu überrollen, dann kannst du hier auch deine Sorgen, Gedanken usw. loswerden.

Es gibt hier wirklich sehr tolle Menschen, die sich gerne die Zeit für dich nehmen. Meiner Wenigkeit eingeschlossen.

• x 3 #15


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