E
Ehemaliger User
Gast
Hallo Ariane,
nun geb ich hier auch mal meinen Senf hinzu. Ich selber habe noch keine Erfahrung mit Therapie gemacht, und ehrlich gesagt möchte ich das auch nicht. Ich habe zuviele Menschen in meinem Bekanntenkreis, die sich therapieren lassen, und denen es in keinster Weise zu helfen scheint. Im Gegenteil, oft jahrelang rennen sie zu Sitzungen, erreichen theoretisches Wissen, können es aber für sich nicht umsetzen, oder setzen es so radikal um, dass Beziehungen in die Brüche gehen.
Ich bin auch kein Freund von psychologischen Büchern, ich denke in jeden dieser Bücher findet man einen Schuh der einem passt, und welchen man sich dann mit Freude anzieht, weil man so sein Verhalten erklären kann.
Das mag sich krass anhören, ist aber nur meine ureigene Meinung dazu.
Ich glaube, dass du mit etwas Nachdenken selber darauf kommen kannst, warum es dir so schwerfiel, dich aus einer Beziehung zu lösen, welche dich nicht mehr glücklich gemacht hat.
Eine Beziehung zu beenden erfordert Mut, und dem gegenüber steht die Angst vor der neuen Einsamkeit, die man dann auch noch selber zu verantworten hat. Man fürchtet sich davor, das eigene Leben zu verändern, weil man ja nicht einmal weiss in welche Richtung es geht. (Es sei denn es gibt da schon einen neuen Partner in spe....dann ist es viel einfacher sich zu lösen)
Man klammert sich an die Hoffnung, dass man irgendwann doch wieder glücklich sein wird, dass sich die Dinge ändern werden, man fragt sich, was das Umfeld wohl sagt, wenn das "Traumpaar" sich trennt. Man hat Angst der / die Böse zu sein, und man fragt sich auch ganz entsetzt, wo denn die grossen Gefühle hin sind.
Man möchte den anderen nicht verletzen und man muss begreifen dass die Liebe vorbei ist. Das bedeutet natürlich auch, dass man Hoffnungen begraben muss, sich seine Irrtümer eingestehen muss und den Glauben daran finden muss, dass das Leben ohne ihn / sie die bessere Alternative ist, jedenfalls besser als eine Beziehung in der man frustriert und unglücklich ist.
Vielleicht muss man erst einen gewissen "Leidensgrad" erreicht haben, bevor man sich eingestehen kann, dass es besser ist, die Beziehung zu beenden.
Gruss
Thilde
nun geb ich hier auch mal meinen Senf hinzu. Ich selber habe noch keine Erfahrung mit Therapie gemacht, und ehrlich gesagt möchte ich das auch nicht. Ich habe zuviele Menschen in meinem Bekanntenkreis, die sich therapieren lassen, und denen es in keinster Weise zu helfen scheint. Im Gegenteil, oft jahrelang rennen sie zu Sitzungen, erreichen theoretisches Wissen, können es aber für sich nicht umsetzen, oder setzen es so radikal um, dass Beziehungen in die Brüche gehen.
Ich bin auch kein Freund von psychologischen Büchern, ich denke in jeden dieser Bücher findet man einen Schuh der einem passt, und welchen man sich dann mit Freude anzieht, weil man so sein Verhalten erklären kann.
Das mag sich krass anhören, ist aber nur meine ureigene Meinung dazu.
Ich glaube, dass du mit etwas Nachdenken selber darauf kommen kannst, warum es dir so schwerfiel, dich aus einer Beziehung zu lösen, welche dich nicht mehr glücklich gemacht hat.
Eine Beziehung zu beenden erfordert Mut, und dem gegenüber steht die Angst vor der neuen Einsamkeit, die man dann auch noch selber zu verantworten hat. Man fürchtet sich davor, das eigene Leben zu verändern, weil man ja nicht einmal weiss in welche Richtung es geht. (Es sei denn es gibt da schon einen neuen Partner in spe....dann ist es viel einfacher sich zu lösen)
Man klammert sich an die Hoffnung, dass man irgendwann doch wieder glücklich sein wird, dass sich die Dinge ändern werden, man fragt sich, was das Umfeld wohl sagt, wenn das "Traumpaar" sich trennt. Man hat Angst der / die Böse zu sein, und man fragt sich auch ganz entsetzt, wo denn die grossen Gefühle hin sind.
Man möchte den anderen nicht verletzen und man muss begreifen dass die Liebe vorbei ist. Das bedeutet natürlich auch, dass man Hoffnungen begraben muss, sich seine Irrtümer eingestehen muss und den Glauben daran finden muss, dass das Leben ohne ihn / sie die bessere Alternative ist, jedenfalls besser als eine Beziehung in der man frustriert und unglücklich ist.
Vielleicht muss man erst einen gewissen "Leidensgrad" erreicht haben, bevor man sich eingestehen kann, dass es besser ist, die Beziehung zu beenden.
Gruss
Thilde