CaydoSan23
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Ich habe mich schon mal an dieses Forum gewendet, mit dem selben Thema bloß aktuellerer Stand. Ich bin 19 und meine Ex war 21.
Wir hatten weitgehend eine glückliche Beziehung, hatten kaum Streit und haben einander sehr gut getan. Das große Problem jedoch: sie ist psychisch instabil durch ihren Ex, familiäre Rückschläge und damals Mobbing, was unsere Beziehung oft auf die Probe gestellt hat. Gerade ihre alte Beziehung verfolgt sie bis heute, was sich auch ab und zu bemerkbar gemacht hat.
Ihr Ex hat sie schlecht behandelt, ihr ein halbes Jahr lang eine Liebe vorgespielt, sie zu was genötigt beim Sex, usw. Doch natürlich jung, unerfahren und naiv hat sie das semi mitgemacht bis zu dem Akt mit der vorgespielten Liebe. Zwischen der Trennung und unserer Beziehung lagen gerade mal 5 Monate. Schon wo wir kurz vor einer Beziehung waren, hatte sie Bindungsängste, usw. was man aber damals nicht so richtig verstanden hat, da man sie nicht gut kannte. Dann war bis Mai 2023 alles gut und ab da bei einem Umzug ging es ihr psychisch schlechter. Sie wurde kalt, abweisend und hat de facto unsere Beziehung beendet, weil sie das an ihren Ex erinnerte. Trotzdem konnten wir die Finger natürlich nicht voneinander lassen und wo sie mal zur Ruhe kam, haben wir uns immer mehr angenähert. Im November-Dezember das selbe Spiel nochmals, aber auch mit Tränen ihrerseits und danach einem großen Geschenk als Entschuldigung.
Aktuell: Wir sind seit einem Monat getrennt, offiziell sogar noch länger. Ich fange am 1.7 schon bei der Bundeswehr an nach meinem Abi und das passte ihr nicht mehr. Ich habe ein Beratungsgespräch (also was noch nichts mit der Bewerbung zu tun hat) im Oktober 2023 ausgemacht und im Februar diesen Jahres wurde ich eingeplant. In dieser Zeit wusste sie von meiner Entscheidung, von jedem Bewerbungsschritt und wann dieser war. Ich habe nichts hinter ihrem Rücken gemacht, trotzdem hieß es: ich habe ein Leben ohne sie geplant und wurde sie wurde hintergangen, da ich sie nicht von Anfang an gefragt habe was sie davon hält.
Ich gehe nur für 2 Jahre zum Bund da es ein kleiner Traum war, ich mich persönlich weiterentwickeln möchte, viel lernen möchte und es einfach sehr interessant für mich ist. Zudem könnte ich sechs Monate kündigen, bin nur 50 Minuten in meiner Grundausbildung weg, und danach in meiner Stammeinheit 70 Minuten. Sie hat mich immer unterstützt, war stolz auf mich und auch auf diesen Beruf, dass ihr Liebling bald in Uniform vor ihr steht, davon hat sie geschwärmt. Auch so hatte sie nicht mal eine Andeutung gemacht, dass sie irgendwas dagegen haben könnte, weshalb ich zu meinem Gedankengang kam.
Jedenfalls Ende März ging es dann bergab. Es kamen ersten Gedanken hoch und es erinnert sie an ungute Zeiten, da ihr Ex auch beim Bund war. Die Gedanken konnte ich ihr auch nehmen, dass wir fast jeden Tag telefonieren, wir uns auch mal einmal unter der Woche sehen, Wochenende sowieso, usw. Das Thema Bund wurde immer kritischer, aber auch Studieren, etc. wäre für sie undenkbar. Dann Mitte April hatten wir ein Telefonat, wo ich für meine erste Abiprüfung lernen musste. Ich habe angedeutet, dass ich mich nicht so leicht entscheiden kann, weil es eben um meine Zukunft / Weiterentwicklung geht und das trotz meiner Liebe zu ihr nicht schleifen lassen darf. Das passte ihr gar nicht, sie hat einfach aufgelegt und dann hatten wir erstmal Abstand für einen Tag. Danach sagte sie: sie ist soweit zu sagen, dass ich die zwei Jahre machen darf aber sie danach ein Mitspracherecht haben will weil sie das ja mit uns möchte, aber es Zeit braucht das alles etwas zu verarbeiten. Das hielt eine Woche an und dann fuhr ich zu ihr um zu reden, wo sie es endgültig eigentlich beendet hat. Sie ist zu sehr verletzt von meinem Verhalten auch weil ich keine Initiative gesucht habe oder nach ihr gesehen habe. Ich war aber einfach im absoluten Prüfungsstress und war überfordert mit dem Nähe-Distanz Ding
Überraschenderweise hat sie mir am nächsten Tag Viel Erfolg für meine Prüfung gewünscht und wir kamen ins Gespräch. Es hieß Abstand wäre erstmal gut, damit sie sich psychisch fängt und wir diese schwierige Situation verarbeiten. Dann wollte sie mich sogar sehen und nach einem ausführlichen Gespräch mit vielen Küssen und Zärtlichkeiten hieß es: solange sie meine Prio ist am WE, probiert sie die zwei Jahre und wie wir uns allgemein annähern hatten wir auch festgelegt. Das positive hielt zwei Wochen an und dann am 9.5 wurde es wieder schlimmer, da sie es alles nur verdrängt hat. An dem Sonntag kam ich spontan vorbei, um nach ihr zu sehen und zu sehen wie es ihr geht, eben um das mit der Initiative zu zeigen. und dann ist es eskaliert. Es hat ihr Angst gemacht und sie konnte das alles nicht mehr, sie hat gedacht ich sei der Mann fürs Leben und ich habe dabei einen Stein gegen den Kopf geworfen, ich doch nicht so reif für diese Beziehung sei, usw. Dann ist sie gegangen in ihre Wohnung und ich stand mit Tränen in aller Öffentlichkeit davor.
Der sporadische Schreibkontakt danach, sagte immer nur was wie: schau nach vorne, wir brauchen Abstand, konzentriere dich auf dich selbst, wenn es von Gott gewollt ist wird er uns wieder zusammenfügen, gerade tut er es nicht weil es sonst funktionieren würde,. Sie braucht jemanden der fest im Leben steht, den sie nichts mehr beibringen muss und der sie in Situationen unterstützt. Danach entfolgte sie mir auf Insta, meinen Freunden jedoch nicht und entfernte mich als Follower, stellt bei WhatsApp Profilbild und Zuletzt Online für mich und meine Familie aus, und entfernte mich auf Snapchat. Seit dieser Zeit, schreiben wir nur sehr wenig und sie lässt mich nach ein paar Nachrichten immer auf gelesen. Sie war sogar kurz im Krankenhaus,arbeitet jetzt in einer anderen Stadt in der Nähe bei ihrer Außenstelle.
Ich bin einfach hilflos. Ich kann mir dieses Verhalten nicht erklären. Ich habe mich nicht ideal verhalten, hatte auch schon immer ein paar Probleme in der Kommunikation und Streitverhalten ist bei mir auch sehr defensiv, und habe sie verletzt aber so schlimm, was so etwas rechtfertigt? Ich war immer ein guter Freund für sie. Ich habe alles für sie und ihre Familie getan, ihre Mutter überall hingefahren, habe sie ins Krankenhaus bis spät in die Nacht begleitet obwohl eine für mich wichtige Arbeit anstand, habe ihr gezeigt was wahre Liebe ist, sie immer aufgebaut und getröstet wenn es ihr nicht gut ging, habe sie in den Phasen mit ihrer Psyche trotz Kälte und Verletzungen, und auf Kosten meiner eigenen mentalen Gesundheit sie nie im Stich gelassen und immer um sie gekämpft wie heute auch, und jetzt denkst du einmal an dich und deine Zukunft und schon bist du nichts mehr wert.
Sie sagt sie braucht einen Partner der hier ist, fängt aber im selbem Atemzug woanders an. Ich dürfte nicht studieren weil ich ebenfalls weg bin und kein Geld verdiene. Sie denkt an Kinder und Heirat aber ist psychisch nicht stabil und ein Azubi im ersten Lehrjahr die sich 24/7 um ihre Mutter kümmern muss. Sie unterschätzt, dass man sich erstmal etwas aufbauen muss um etwas zu schaffen. Ich habe ein 2,1er Abi und möchte auch was aus mir machen. Mir geht es psychisch und mental selber sehr schlecht. Esse weniger, weine jeden Tag, vor ein paar Monaten halbe Panikattacken mit Bluthochdruck, verliere die Lust an vielem und mache mir Schuldgefühle. Sie war die richtige für mich und die Liebe meines Lebens und jetzt ist sie weg. ich hatte am Freitag Abiball und vermisse meine kleine, private und familiäre Schule. Zudem macht es mich noch fertiger, da ich wollte dass sie an diesem Tag bei mir ist und ich habe sie auch eingeladen aber es kam nicht mal eine WhatsApp an diesem Tag. Ich zweifel an mir und an meinen Entscheidungen. Ich merke wie ich doch noch diese Sommerferien gebraucht hätte und jetzt musst du mit mentalen Problemen und Ängsten in zwei Wochen zum Dienst während die anderen in deiner Klasse nach Malle fahren. Ich habe den 1.7 gewählt, wegen günstiger Lage beim Dienstzeitende, schnellere Beschäftigung weil bis Oktober warten macht mich auch depressiv und wollte die GA schon im Sommer weghaben ohne das Risiko krank zu werden wie im Winter.
Ich habe Angst vor der Zukunft, vor dieser großen Veränderung, mittlerweile fällt es mir schwer mich auf den Bund zu freuen obwohl es mein Traum war. Ich vermisse meine Freundin so unglaublich sehr, mache mir Gedanken wenn sie doch zurück kommt, dass das selbe Problem wieder kommt wenn ich mich entscheide zu studieren oder sonstiges, ich vermisse Ferien, meine Schule, mein unbeschwertes Leben und jetzt musst du alleine ohne deinen Partner der dich immer aufgebaut hat dich dieser riesigen Hürde stellen. Ich weiß nicht ob ich das packe :/
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