Gedankenabwurf
Ich merke das es Zeit wird ,wieder auf Arbeit zu gehen.
Es ist viel zu viel Zeit zum Nachdenken und das ist anstrengend.
Meine Gedanken ,hängen noch viel an der "Hoch Zeit"am Anfang der Beziehung,das was ich gern wieder haben würde.
Aber gleich danach kommen die Gedanken,um das Ende herum und das möchte ich nicht wieder haben.
Das Problem,in meinem Augen,ist,das ich noch nichts gefunden habe,was meine Dopamin mehr kickt als diese Zeit,was es mir sehr schwer macht,davon los zu kommen,also von diesen Gedanken.
Als damals die Mutter meines Sohnes gegangen ist,habe ich mich in vielen Sachen ausprobiert,gerade was Sport bzw. Zweiradsport anging.
Das hatte mich so begeistert,das ich mit diese Trennung sehr gut umgehen konnte.
Aber diesmal habe ich das Gefühl,es ist anders,es ist schwerer,weil ich nichts habe,was die Anfangszeit,diese starken Gefühle ersetzen kann und ich Frage mich ob dennoch die Zeit (hoffentlich)ihr übrigens tut,damit ich mit dem Thema abschließen kann.
Ich kann verstehen,das viele Menschen gleich wieder in eine neue Beziehung gehen um diesen Schmerz nicht fühlen zu müssen,was aber nicht gesund sein kann.
Ich Stelle mir nach wie vor die Frage,ob wir es mit der richtigen Kommunikation hätten schaffen können und ja noch immer,wie auch schon bei einem der letzten Gedankenabwürfe brennt tief ,ganz tief in mir noch ein kleiner Funken der Hoffnung,von dem ich hoffe,das er erlischt damit ich frei bin.
Die vielen Bücher die ich gelesen,die vielen Videos die geschaut und die vielen Worte die ich geschrieben hab,helfen mir nur zum Teil.
Sie helfen das der Kopf versteht.
Aber sie helfen nicht,das das Herz heilt,das muss wohl wirklich die Zeit übernehmen.
Ich vermisse Sie gerade,die Frau ,die ich kennenlernte.
Diese unbeschwerte,starke,geradlinige Frau,die mir das Gefühl gab, begehrenswert,gewollt und liebenswert zu sein.
Aber irgendwann ist das gekippt und ich habe mich nicht mehr gesehen oder verstanden gefühlt und ich weiß,das ich einen Anteil an ihrer Veränderung habe,bzw.hatte.
Wir beide haben unsere Anteile an dem was geschah,keine Frage.
Und ich habe auch viel mitgenommen aus dieser Beziehung,wie ich bin,wohin ich bei mir schauen muss und ich bin auch dabei diese Dinge zu Ordnen,aber das dauert wohl noch ein Weilchen.
Ich Frage mich auch ob und was sie für sich getan hat um zu heilen um ihre Muster zu erkennen und zu wandeln ,weil ich mir denke,das ihre nächste Beziehung wieder daran scheitern könnte,was ich ihr wirklich nicht wünsche.
Ich wünsche ihr einen Partner,der ihr das geben kann,was ich ihr nicht geben konnte.
Ich wünsche ihr Liebe,Vertrauen,Respekt, Wertschätzung und eine Beziehung auf Augenhöhe und ich bedauere es sehr,das ich nicht derjenige bin der ihr das geben kann.