Feya_79
Gast
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich versuche mich kurz zu halten.
Erstmal zu meiner Person.Ich bin 40 Jahre alt, habe einen 8 Jahren alten Sohn, bin seit 6 Jahren mit meinem Partner (45) zusammen (er ist für meinen Sohn der Papa) Vor vor 2,5 Jahren sind wir zu ihm auf den Hof gezogen.
Ich habe mein ganzen Haushalt aufgelöst, habe mein eigenes Auto verkauft.Er wollte gerne alles neu kaufen,es wäre ja für uns und er wäre ja für uns immer da.
Alles war super, er hat sich immer gekümmert, fuhr trotz viel Arbeit auf seinem Hof mit uns in den Urlaub, baute ein neues Haus usw.
Dann ein halbes Jahr nach meinem Umzug auf den Hof begann schon das Leid.Seine Schwester, die nicht auf dem Hof wohnt und sein Vater Seine Eltern wohnen mit auf dem Hof,mischten sich immer mehr in unser Leben ein. Sie kommen nicht damit klar das ich andere Sichtweisen habe, anders vorher gelebt habe und meine eigene Familie und nich andere Interessen als den Hof habe.
Dabei bin ich mit in den Stall arbeiten gegangen, habe sonst um alles zu Hause und mein Kind gekümmert, koche täglich und und und.
Es ging aber soweit.das ich als faule *beep* beleidigt wurde, Schläge vom Schwiegervater der Alk. krank ist wurden mir mehrmals angedroht und immer wurde mit mir gestänkert.
Mein Freund hielt sich immer schön raus.Ich sagte ihm, wenn das so weiter geht macht deine Familie unsere Beziehung kaputt.Nein das würde ich mir ja nur einbilden, meinte er.
Ja, jetzt nach 2 Jahren haben sie es geschafft.
Er steht immer zwischen den Stühlen, will mich jetzt sogar loswerden nur das er seine Ruhe hat.
Wir hatten sogar letztes Jahr einen Hochzeitstermin, den ich 2 mal absagen musste weil mein Freund dann doch nicht in die Pötte kam.Er hatte Angst es seinen Eltern zu sagen und Ansgt das ich ihm den Hof wegnehmen würde. Dabei weiß er das ich nicht so eine Frau bin.
Seit 2 Monaten bekomme ich keine körperliche Nähe mehr von ihm, das macht mich fertig. Ich liebe ihn immer noch.
Im August sagte er mir unter Tränen das er sich nicht mehr so freuen würde wenn er jich sieht.Ich würde zu viel motzen.Klar motzen ich ab und an, weil es mir schlecht geht und er sich immer weniger bis gar nicht mehr um mich bemüht oder gekümmert hat.Aber das versteht er nicht.
Dann wollte ich ausziehen, aber das wollte er dann doch nicht mehr.
Aber jetzt leben wir nur noch wie in einer WG.Er unternimmt mit uns auch nichts mehr.Jeder macht sein eigenes Ding.Und immer wird weiter manipuliert von seiner Familie.Es soll mich vom Hof schmeißen usw.Was willst du mit der und und und.
Ich kann einfach nicht mehr. Ich liebe ihn immer noch, mein Sohn geht hier mittlerweile gerne zur Schule und hat Freunde gefunden.
Auch der 2 Jahre lange Hausbau hat mich viel Kraft und Arbeit gekostet.
Alles müsste ich zurücklassen.
Durch meine Nachtdienste bin ich 10 Nächte im Monat nicht zu Hause.Wenn ich dann frei habe kuschel ich mich im Bett an ihn.Wenigstens etwas.Aber es kommt nichts zurück.
Vor 3 Monaten sah das nich ganz anders aus, wie kann es sein.
Ich weiß ganz genau, auch Bekannte sagen das, wenn sein Vater nicht wäre, würden wir eine schöne Beziehung führen.
Tut mir leid, Text ist zu lang geworden.