Zitat von BernhardQXY: Eine Beziehung -gleich welcher Art und Ebene- kann nur dann glücklich funktionieren, wenn sie auf der Wahrheit beruht.
Das schöne an so einem Forum ist, dass jeder seine Meinung äußern kann. Ich bin überzeugt, dass eine tiefe Beziehung durchaus funktionieren kann, wenn sie nicht in allen Belange auf Wahrheit beruht. Die Wahrheit ist nur dann eine gute Sache, wenn das Wissen um sie dienlich ist. Manchmal kann Wahrheit auch zerstören. Mal ein Beispiel: Wenn ein Mann bi-sexuell ist, sich aber entschließt diese Seite nicht auszuleben, muss er diese Veranlagung unbedingt seiner Ehefrau mitteilen, auf dies Gefahr hin, dass die Ehe durch die Sorge der EF, dass der EM das Verlangen nicht wirklich zurückhalten kann, gefährdet ist? Was genau soll die Ehefrau bitte mit dem Wissen anfangen? Sich auf h.sexuelle Eskapaden innerlich vorbereiten, die es nie geben wird? Nein, in diesem Fall macht eine Beichte nur Sinn, wenn die Möglichkeit besteht, dass die Veranlagung die Treue des Manns beeinträchtigt.
Zitat von BernhardQXY: Notabene- ich bin nicht für die absolute Wahrheit- einige Dinge sollen durchaus bei dem Sünder bleiben dürfen- und zwar deswegen, weil sie mehr verletzen, als klären. Orte, Techniken, Anatomie etc. alles unwichtig unddummerweise führen diese Details zu mehr Grübelei, als das eigentliche Wissen
Tja, wenn schon Geständnis, dann aber bitte keine Bevormundung, wieviel aus der Büchse der Pandora entnommen wird. Sehr häufig wie der Partner Orte, Techniken, Anatomie usw genau wissen wollen. Willst du ihn dann belehren was er wissen darf oder willst du anfangen zu lügen? Wie du siehst will es wohl abgewogen sein, ob überhaupt und wenn was man zum Schutz des Partners sagt.