lululein
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Ich, w, Mitte dreißig, kinderlos
Er hat Kinder- Wochenendmässig.
Gute drei Jahre zusammen
Wir nun zum zweiten Mal voneinander getrennt. Aus Vernunft sozusagen.
Wir finden einfach keine Gemeinsame Lösung, haben deswegen beschlossen uns zu trennen.
Wir lieben uns und es geht uns beiden nicht gut damit. Ich bin komplett am Ende und schrecklich einsam. Er schafft es sich abzulenken. Die ersten Tage ging es bei mir, konnte mich halbwegs ablenken, vernünftig auf mich einreden.
Heute knicke ich aber völlig ein und kann nur heulen und wünsche, der Tag und der ganze Schmerz wär vorbei.
Er war vom ersten Tag der Mann den ich für den Rest meines Lebens haben wollte. Daran gab es nie einen Zweifel.
Ich wünsche mir eine gemeinsame Zukunft, ich wünschte mir ein Kind mit ihm zusammen, er will aber keins mehr.
Ich wünsche mir zusammen einen Haushalt zu führen, ich möchte ihn heiraten. Ein einfaches normales gemeinsames Leben führen.
Er teilt diese Wünsche aber nicht.
Ich bin so unglücklich ohne ihn und habe Angst vor jeder freien Minute, weil ich mich nicht mehr damit beschäftigen will immerzu verzweifelt zu heulen. Ich kann nichts tun. Ich will, dass das aufhört! Es bricht mir so das Herz!
Ich kann bei ihm bleiben und keine eigene Familie haben und vielleicht erst in ein paar Jahren ne gemeinsame Wohnung, vielleicht auch nicht. Es ist nicht so, dass ein Kind jetzt für mich unbedingt Voraussetzung ist ( bin eh bald zu alt), ich will nur ankommen und sicher sein.
aber er schafft es nicht, mir diese Sicherheit zu vermitteln oder, dass ich merke, dass er um uns kämpft. Wir haben wohl unterschiedliche Arten mit Problemen umzugehen- er verdrängt gern, ich will immerzu, vielleicht zuviel, reden.
Auf die Knie fallen um mir nen Antrag zu machen wird er auch nicht von allein. Er sagt es auch nicht gern, dass er mich liebt, aber er tut es schon. Ich denke ich habe von Anfang an immer mehr Emotionen da reingesteckt, aber so ist er eben.
Aber wenigstens wären wir dann trotzdem zusammen.
Ich muss dann na klar mit seinen Kindern auskommen, das ging auch immer ganz gut soweit, aber jetzt, da ich weiß ich kriege kein eigenes dazu, noch ne große Chance auf zusammenziehen und so, kann ich mit der Situation nicht mehr umgehen.
Oder wir bleiben eben getrennt, obwohl wir uns lieben und darunter leiden.
Hat jemand einen Rat für meine Verwirrung?
Schade, dass es Dir derzeit nicht gut geht.