Zitat von PhönixFlamme:@Vegetari
Ja, das kann ich schon nachvollziehen. Wenn das so Deine / Eure Wahl ist, Ihr müßt ja damit zurechtkommen.
Meiner liebte mich auch auf seine Art noch. Aber allein der Begriff Liebe und was der einzelne darunter definiert und versteht, da beginnen oftmals die Differenzen.
An dem Punkt muß/kann/sollte sich aber Jeder frei und möglichst klar entscheiden, ob man eine solche Beziehung führen möchte, es es einem so genügt, ob es dem eigenen Herzenswunsch entspricht oder nicht. Oder ob man sich lieber trennt, losläßt und einen Neustart mit einem anderen Menschen wagt.
Es muss ja jeder selbst wissen...
Ich nehme mal die Frage der Gefühle weg vom Geschehen ind sage, wo ich nimmer hinterher komme:
Geschieht das Betrügen mit einer Frau, die auch die Ehefrau kennt, der halbe Arbeitskreis weiss Bescheid, Bekannte und Freunde, dann hat jemand seinen Status als Ehemann UND Weiberheld einseitig erhöht, der Status der Ehefrau wurde erniedrigt -auf mehreren Ebenen.
Eine Ehefrau, die das "verzeiht" kann und könnte ich niemals nachvollziehen.
(Es sei denn, sie nutzt weiter die Vorteile der ehelichen Gütergemeinschaft und nimmt sich an dem Beispiel ihres Mannes ein Vorbild.)
Eine Frau, die an der Konstellation festhielte, wegen "Liebe" oder schlimmer noch "für die Kinder", die merkt für meine Begriffe die illoyalen Einschläge nicht mehr.
Glaubt irgendwer bei Horst Seehofer gäbe es ein liebevolles Zuhause? Die betrogene Ehefrau wird wahrgenommen als ein Mensch, der sich alles bieten lässt, als Anhängsel.
Oder täusche ich mich da?
Wenn es zumindest diskret abgelaufen ist und keine Jahre dauerte, kann ich es nachvollziehen, dass man ein Verzeihen wagt.