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T87
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Gestern war kein guter Tag. Viele alte Nachrichten gelesen, alte Fotos geguckt und alte Sprachnachrichten gehört. Und auch wenn es sich inmitten einer 8-minütigen Sprachnachricht mittendrin mal kurz angefühlt hat, als wäre es "live" und die Welt wäre noch in Ordnung, frage ich mich jetzt doch wieder, wie ich die Frau so verletzen konnte, die mich so bedingungslos geliebt hat?
Hatte mir ganz, ganz fest vorgenommen heute mal nichts zu trinken, aber es geht einfach nicht. Und jetzt sitze ich wieder hier mitten in der Nacht nach dem x-ten B. und weiss, dass ich die nächsten zwei Tage keinerlei Ablenkung haben werde. Wenigstens hierfür ist die Arbeit momentan gut, ein paar Stunden, in denen ich mit meinen Gedanken mal nicht ganz alleine bin.
Ja, ich weiss, ich jammer gerade wieder zu viel aber ich glaube nach 7 Jahren Beziehung am 8. Tag der Trennung darf man auch einfach zwischendurch mal etwas melancholisch werden.
Habe heute sogar tatsächlich darüber nachgedacht, mir morgen den langersehnten Wunsch meines eigenen Basketballes zu erfüllen und ihr zu schreiben, dass ich die Kinder mal einen Nachmittag abhole und mit denen spielen gehe. Sie hätte etwas Zeit für sich und ich etwas Ablenkung und irgendwie auch ein wenig Nähe zu ihr. Bin mir aber ziemlich sicher, dass sie mich einfach fragen würde, ob ich noch ganz dicht bin... 😅
Momentan ist das nocht recht einfach, weil ich quasi den ganzen Tag damit beschäftigt bin zu lernen. Wenn der vor mir nicht schnell genug fährt und ich schon wieder am rumfuchteln bin sage ich mir "Junge, mach mal langsam. Du hast alle Zeit der Welt" oder als ich den siebten doofen Kunden nacheinander hatte, habe ich ein paar mal ganz tief durchgeatmet und mir gesagt: "Es ist alles in Ordnung. Die Kunden sind nicht doof, sie verhalten sich nur nicht so, wie du es gerne hättest." Hat tatsächlich (zumindest ein bisschen) geholfen.
Gewisse Dinge verfolge ich schon länger, mal mehr mal weniger intensiv, auch schon vor der Trennung, weil ich mich mit manchen Verhaltensweisen auch einfach selbst nerve.
Vor ein paar Wochen zum Beispiel habe ich sie für unser Wochenende bei mir zu Hause abgeholt. Auf der direkten Verbindung war eine Vollsperrung und sämtliche Nebenstraßen komplett verstopft. Ich weiss gar nicht mehr genau, wie lange, aber ich meine es waren fast 90 Minuten, statt den üblichen 20, wenn alles frei war, die ich zu ihr gebraucht habe. Und auf dem Heimweg nochmal das selbe Spiel. Es hätte Tage gegeben, da hätte ich geschrieben "Ich kann dich net holen, alles dicht" und wäre komplett genervt gewesen. Aber an dem Tag hab ich mich so auf sie gefreut, dass ich das einfach hingenommen habe. Ich habe also schon länger immer mal wieder Anwandlungen mich zu bessern, muss das nur endlich auch mal dauerhaft durchziehen.
Hatte mir ganz, ganz fest vorgenommen heute mal nichts zu trinken, aber es geht einfach nicht. Und jetzt sitze ich wieder hier mitten in der Nacht nach dem x-ten B. und weiss, dass ich die nächsten zwei Tage keinerlei Ablenkung haben werde. Wenigstens hierfür ist die Arbeit momentan gut, ein paar Stunden, in denen ich mit meinen Gedanken mal nicht ganz alleine bin.
Ja, ich weiss, ich jammer gerade wieder zu viel aber ich glaube nach 7 Jahren Beziehung am 8. Tag der Trennung darf man auch einfach zwischendurch mal etwas melancholisch werden.
Habe heute sogar tatsächlich darüber nachgedacht, mir morgen den langersehnten Wunsch meines eigenen Basketballes zu erfüllen und ihr zu schreiben, dass ich die Kinder mal einen Nachmittag abhole und mit denen spielen gehe. Sie hätte etwas Zeit für sich und ich etwas Ablenkung und irgendwie auch ein wenig Nähe zu ihr. Bin mir aber ziemlich sicher, dass sie mich einfach fragen würde, ob ich noch ganz dicht bin... 😅
Zitat von Libellenfrau:Wenn man seine Prioritäten neu setzt, dauert es eine Zeitlang, bis man das verinnerlicht hat. Man muss es sich immer wieder ins Bewusstsein rufen, sonst haben einen die alten Muster schnell wieder. Das kennst du ja auch. Hast du da eine Erinneringshilfe? Zettel am Kühlschrank/Spiegel, Smartphone Memo etc.? Im Moment bist du sehr wach, und in der Selbstreflexion. Vielleicht durch den Trennungsschock? Obwohl viele ja da erst mal erstarrt sind. Was machst du, um diese Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten?
Momentan ist das nocht recht einfach, weil ich quasi den ganzen Tag damit beschäftigt bin zu lernen. Wenn der vor mir nicht schnell genug fährt und ich schon wieder am rumfuchteln bin sage ich mir "Junge, mach mal langsam. Du hast alle Zeit der Welt" oder als ich den siebten doofen Kunden nacheinander hatte, habe ich ein paar mal ganz tief durchgeatmet und mir gesagt: "Es ist alles in Ordnung. Die Kunden sind nicht doof, sie verhalten sich nur nicht so, wie du es gerne hättest." Hat tatsächlich (zumindest ein bisschen) geholfen.
Gewisse Dinge verfolge ich schon länger, mal mehr mal weniger intensiv, auch schon vor der Trennung, weil ich mich mit manchen Verhaltensweisen auch einfach selbst nerve.
Vor ein paar Wochen zum Beispiel habe ich sie für unser Wochenende bei mir zu Hause abgeholt. Auf der direkten Verbindung war eine Vollsperrung und sämtliche Nebenstraßen komplett verstopft. Ich weiss gar nicht mehr genau, wie lange, aber ich meine es waren fast 90 Minuten, statt den üblichen 20, wenn alles frei war, die ich zu ihr gebraucht habe. Und auf dem Heimweg nochmal das selbe Spiel. Es hätte Tage gegeben, da hätte ich geschrieben "Ich kann dich net holen, alles dicht" und wäre komplett genervt gewesen. Aber an dem Tag hab ich mich so auf sie gefreut, dass ich das einfach hingenommen habe. Ich habe also schon länger immer mal wieder Anwandlungen mich zu bessern, muss das nur endlich auch mal dauerhaft durchziehen.