Satine
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Ich finde es auch schön, darüber mit Dir zu schreiben. Schreiben tut sowieso sehr gut.
Auch wenn das alles sehr schmerzhaft ist, bin ich fasziniert davon, wie sehr ich wieder bei mir selbst angekommen bin. Ich fühle mich wieder, auch wenn es Schmerz ist. Aber aus Schmerz wird irgendwann etwas anderes. Wir sind auf dem richtigen Weg.
Mein Mann sagte mir gestern übrigens noch, dass er es sehr zu schätzen weiß, wie ich mit allem umgehe. Vor allem wegen unseres Sohnes. Und wohl auch wegen des Hausrats gestern. Ach überhaupt alles. Ich bin einfach nur fair. Auch unseren Freunden gegenüber spreche ich nie schlecht über ihn. Im Gegenteil: Wenn aus der Ecke etwas an Kommentaren kommt, mit denen ich nicht einverstanden bin, sage ich das auch. Wir wollen niemanden auf irgendeine Seite ziehen. Jedenfalls sagte er, das wäre alles nicht selbstverständlich.
Und er meinte am Ende unseres Gespräches noch, dass er sich sehr wünschen würde, dass wir es irgendwie hinbekommen, eine Freundschaft aufzubauen. Vielleicht so in zwei Jahren oder so. Wie er gerade auf die zwei Jahre kommt? Egal. Ich meinte nur, dass ich mir darüber jetzt keine Gedanken mache. Das sei alles noch viel zu weit entfernt.
Mir zeigt das nur, dass ich ihm weiterhin wichtig bin. Und das ist einfach schön zu wissen. Das erleichtert uns doch sehr, an einem Strang ziehen zu können.
Wahrscheinlich bin ich deshalb auch so furchtbar traurig. Eigentlich verstehen wir uns ausgezeichnet. Das war schon immer so. Selbst jetzt noch. Aber was soll man tun, wenn die Liebe verloren gegangen ist? Man kann nichts tun. Und das macht mich traurig. Und ich vermisse unsere Zeit schrecklich. Aber es wird besser.
Satine