Rheinländer
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Liebe @balkonkasten
Du hast hier schon gute Rückmeldungen erhalten. Zu einigen Dingen kann ich nichts sagen, zu der Depression deines Partners aber sehr wohl.
Als mein Vater vor vielen Jahren starb, starb auch ein Teil von mir und ich wurde depressiv (kannte ich bis dahin nicht von mir). Es dauerte leider über ein Jahr, dass ich mir Hilfe holte und ich hatte mich schon sehr verändert in dieser Zeit. Nach außen konnte ich fast alles verbergen und war der lustige Kerl wie immer, aber Zuhause viel dann alles von mir ab und ich war ein anderer. Lebte eher zurück gezogen und war letargisch und antriebslos. Das hatte für mich alles nichts mit der Liebe zu meiner Frau zu tun, denn ich liebte sie aufrichtig, konnte es ihr aber wahrscheinlich nicht so zeigen, wie sie es gebraucht hätte.
Eine Depression zu haben, ist vergleichbar mit anderen schlimmen Krankheiten. Heute weiß ich das.
Was mir nachhaltig geholfen hat, war eine Therapie und was noch viel wichtiger war, die Medikamente die ich darüber bekommen hatte. Durch diese habe ich mein Leben langsam wieder zurück bekommen. Es brauchte nur sehr lange, zu lange, bis ich zur Einsicht kam, zu einem Therapeuten zu gehen.
Auch wenn meine Ex Frau mich unterstützt hat, war ich wohl in der Zeit eine große Belastung für sie. Ich denke, hätte sie klar und frühzeitig formuliert, dass sie so nicht mehr mit mir zusammen leben kann und ich zu einem Therapeuten muss, wäre einiges anders gelaufen. Sei es wie es ist.
Warum schreibe ich das alles.
Du musst deinem Partner sehr klar mitteilen, wohin seine Depression führt, wenn er sie nicht behandeln lässt. Es wird wohl das Ende eurer Beziehung werden. So lese ich das auf jeden Fall heraus. Wäre das nicht schade, obwohl ihr euch beide gegenseitig liebt?
Du hast hier schon gute Rückmeldungen erhalten. Zu einigen Dingen kann ich nichts sagen, zu der Depression deines Partners aber sehr wohl.
Als mein Vater vor vielen Jahren starb, starb auch ein Teil von mir und ich wurde depressiv (kannte ich bis dahin nicht von mir). Es dauerte leider über ein Jahr, dass ich mir Hilfe holte und ich hatte mich schon sehr verändert in dieser Zeit. Nach außen konnte ich fast alles verbergen und war der lustige Kerl wie immer, aber Zuhause viel dann alles von mir ab und ich war ein anderer. Lebte eher zurück gezogen und war letargisch und antriebslos. Das hatte für mich alles nichts mit der Liebe zu meiner Frau zu tun, denn ich liebte sie aufrichtig, konnte es ihr aber wahrscheinlich nicht so zeigen, wie sie es gebraucht hätte.
Eine Depression zu haben, ist vergleichbar mit anderen schlimmen Krankheiten. Heute weiß ich das.
Was mir nachhaltig geholfen hat, war eine Therapie und was noch viel wichtiger war, die Medikamente die ich darüber bekommen hatte. Durch diese habe ich mein Leben langsam wieder zurück bekommen. Es brauchte nur sehr lange, zu lange, bis ich zur Einsicht kam, zu einem Therapeuten zu gehen.
Auch wenn meine Ex Frau mich unterstützt hat, war ich wohl in der Zeit eine große Belastung für sie. Ich denke, hätte sie klar und frühzeitig formuliert, dass sie so nicht mehr mit mir zusammen leben kann und ich zu einem Therapeuten muss, wäre einiges anders gelaufen. Sei es wie es ist.
Warum schreibe ich das alles.
Du musst deinem Partner sehr klar mitteilen, wohin seine Depression führt, wenn er sie nicht behandeln lässt. Es wird wohl das Ende eurer Beziehung werden. So lese ich das auf jeden Fall heraus. Wäre das nicht schade, obwohl ihr euch beide gegenseitig liebt?