Zitat von Angi2:Ich war skeptisch, weil er nicht nur eine Freundin mitbringen wollte, sondern auch die Tochter der Freundin.
Ein 17jähriges Mädchen, dass kurz vorher in die Psychiatrie eingewiesen worden war, weil sie von Selbstmord sprach.
. . . Mein Sohn hatte eine Problem mit dem Mädchen, das einfach die Haustür offen ließ, obwohl er ihr vorher einiges erklärt hatte. Er nahm dem Mädchen daraufhin die Haustürschlüssel ab . . .
Ja, mein Sohn hat sich eine Problemfamilie an Land gezogen, mit der er nun bereits seit 3 Jahren Ärger hat, denn das Mädchen ist und war wohl immer schon ein Ärgernis bei den Dreien, hat ihnen immer schon das Leben schwer gemacht.
Mein Mitgefühl gilt dem 17-jährigen Teenie, welcher schon so traumatisiert ist, daß er an Selbstmord denkt und sein Leben beenden will anstatt das Leben zu geniessen und schöne Erfahrungen zu sammeln und auf dessen Schultern vieles abgewälzt wird, anstatt zu versuchen diesem Mädel zu helfen.
Depressionen fallen nicht vom Himmel, sie haben eine Ursache. Den Haustürschlüssel abzunehmen nimmt ihr die Sicherheit, die sie brauch wenn sie sich zurückziehen will und um z.B. auch auf´s WC gehen zu können - wo soll sie damit hin ? In den Wald ?
Deine Ablehnung ihr gegenüber zieht sich hier durch deine Zeilen, kein Wunder, daß der eh schon unsichere Teenie Angst vor dir hat. Du kennst sie nicht und willst sie auch nicht kennenlernen.
Traurig ist für sie bestimmt die Erfahrung schon wieder abgelehnt und nicht willkommen zu sein und auch noch (ins betreute Wohnen) abgeschoben zu werden weil sie stört, anstatt zu versuchen ihr die Sicherheit und den Halt zu geben, der ihr wahrscheinlich zu immer gefehlt hat.
Natürlich ist es nicht deine Angelegenheit dich um das Mädchen zu kümmern, sondern Aufgabe der Mutter, die deinen Worten nach sich stets mit dem Kind bei Männern eingenistet hat, die ihr ein kostenarmes Leben ermöglichen.
Tragt eure Dispute nicht auf dem Rücken des Mädchens aus, an Schuldgefühlen, die oft Ursache von Depressionen sind, leidet es wahrscheinlich schon genug, sondern versucht eine Lösung auf Erwachsenenebene zu finden.
Ihr habt alle drei Fehler gemacht, anstatt zunächst abzuwarten wie sich die Situation mit der Tochter weiterentwickelt wurden vorschnell Entscheidungen getroffen, die von vorn herein schon für Unbehagen bei dir sorgten.
Sprich nochmals mit deinem Sohn darüber, daß er sich eine Wohnung suchen soll, weigert er sich kannst du einen Anwalt ins Boot holen, der den Auszug einfordern kann.
Und dann bist du dran und kannst dich um dich selbst kümmern, Zeit genug wirst du dann haben,
vielleicht zuviel Zeit ... ?