Arnika
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Zitat von Ema:Man braucht womöglich oder hoffentlich keinen Mann, der finanziell in der Pflicht ist. Aber wer will einen Mann, der sich sowohl in finanzieller, ...
Wenn die in Kurdistan wohnen blieb trotz mittlerweile erwachsener Kinder, von welcher zeitlichen Verpflichtung sprichst du denn da? Dass er 1-2 Mal im Jahr vielleicht in den Iran oä fliegt? Das würde er zu Familienfeiern sowieso und wird dann wohl mit der Gattin auch nicht der Bär steppen.. Nochmal, von Liebesheirat ist da nur in den seltensten Fällen auszugehen, das wäre eher Zufall. Zitat einer muslimischen Freundin: „Im Allgemeinen heiraten Muslime ohne Liebe.“ Kann man durchaus so stehen lassen. Also unterm Strich, was soll’s. Die nehmen sich ja gegenseitig nichts weg. Und deren Wertvorstellungen gemäß muss der Mann nicht Exklusivität leben. Darf man auch so akzeptieren als kulturellen/religiösen Unterschied. Also auch das Argument fällt weg. Verpflichtet fühlt man sich auch seiner Mutter. Und die sieht man vermutlich häufiger und liebt man mehr.
Das ist für mich in dieser Konstellation alles obsolet. Solang man ihr nicht den finanziellen Versorger und den Status als redliche Ehefrau wegnehmen will, das wäre in dem Fall verwerflich. Nur: Wenn er ohnehin keine Freude in das Leben der TE brachte, wieso das Ganze dann überhaupt, darüber würd ich nachdenken. Angst vorm Alleinsein?