Zitat von Urmel_:Also wo Du auf jeden Fall ansetzen könntest wäre die extremen Ausprägungen wie Flucht oder Trennung. Die sind so gelagert, dass die wirklich am Fundament kratzen. Wie wäre es denn mit "die nächsten Trei Tage schließe ich mich im Keller ein und schreie gegen die Wand, ich melde mich dannach bei Dir"?
Gut, Trennung in Form von Abseilen auf jeden Fall. Richtig trennen könnte ich mich nicht, dafür passt er zu gut zu mir und ist mir ein zu treuer Weggefährte, Liebhaber, Saufkumpane und Richtungsweiser.
Aber @E-Claire hat mir schon den guten Tipp mit dem Kalender gegeben, in den ich eintrage, wann ich wieder ausgerastet bin um vielleicht ein Muster zu erkennen. Darüber hinaus vertraue ich meinem Gefühl. Wenn ich merke, es bahnt sich wieder eine Lawine ihren Weg, klinke ich mich aus und verabschiede mich drei Tage lang in meine eigene Wohnung. Solange ich die noch habe, ist sie für solche Fluchten perfekt. So ähnlich war es doch auch bei Alf, als er ankündigte, dass er für die nächsten 24 Stunden durchdrehen und eine Verwandlung durchmachen wird und Willy ihm dann diesen Käfig gebaut hat, in den er sich einsperren ließ. Also metaphorisch gesehen ist das "in einen käfig einsperren"- ding vielleicht gar nicht so verkehrt.
ich hoffe nur, dass es nicht schon zu spät ist, und mein Freund sich vielleicht schon ernsthaft die Frage stellt, ob er damit denn umgehen kann. Das wäre allerdings sehr schade, da ich ansonsten eine prima Frau bin. Glaub ich zumindest mal
