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Ich trenne mich

ichtrennemich52

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Hallo

Bin hier das erste Mal und weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Ich komme aus dem Bundesland Niedersachsen und lebe mit meinem (noch) Ehemann in einem Haus was ihm gehört.
Ich bin Rentnerin(volle Erwerbslosenrente plus Nebenjob) und habe mich nach dreijährige Ehe entschieden mich von meinem Mann zu trennen.
Ich habe mich vor drei Jahren zu voreilig auf diese Ehe eingelassen die von meiner Seite gesteuert wurde, denn zu spät erkannte ich an meinem Mann das er zu allem ein Ja und Amen Sager war und ist.
Die ganze Ehe mit allen Vorbereitungen mit allem was dazu gehört habe ich vorbereitet, mein Mann sagte immer, mach du man du wirst es schon richten.
Ja ich war selbst Schuld das wir heute an dem Punkt stehen wo wir stehen. Ich habe seine Gutgläubigkeit und seine ganze Unfähigkeit eine Beziehung zu führen nicht wahrgenommen, ich war blind und auf mich fixiert, ihn habe ich zuwenig beobachtet was er wirklich will.
Aber mein Mann ist auch kein Mensch der redet, denn egal wann und egal was ich mit ihm besprechen wollte was in Richtung Beziehung ging darüber sprach er nie, und das bis heute.
Ich kann mit ihm über seine Arbeit, Rosen, Katzen sprechen so oft und lange wie ich will da bekomme ich Rückmeldung aber sofern es um uns als Mann und Frau geht oder Beziehung da bekomme ich nie eine Antwort.
Ich habe lange versucht daran was zu ändern ich habe sooo oft ihm gesagt das dieses Schweigen nicht förderlich für eine Beziehung und Liebesleben ist.
Er hat mir auch darin nie zugehört oder gar geantwortet, was mich mittlerweile dazu bewegt hat zu sagen ich kann unter diesen Voraussetzungen keine Ehe mehr führen.
Im Alltag ist er ohnehin die ganze Zeit oben und ich lebe im unteren Teil des Hauses. Essen wird zwar gemeinsam gegessen aber auch schweigend.Alltagsmässig arbeitet er als LKW Fahrer im Tagesdienst.
An den We oder Zeiten wo er Urlaub hat liegen wir in getrennte Räume das eigentliche Gästezimmer hat er zu seinem eigen gemacht, im Alltag während der Arbeitszeiten schläft er bei mir im gemeinsamen Schlafzimmer.
Ich kann und will mit ihm so nicht mehr die Ehe weiterführen zumal durch das ewige Schweigen zwischen ihm und mir bei mir vieles kaputt gegangen ist.
Ich bin ihm gefühlsmäßig so weit fern, ich ertrage seinen Anblick nicht mehr zumal er auch körperlich sich zum negativen verändert hat. Liebe ist bei mir nicht mehr vorhanden und mein Mann weiß dieses Wort überhaupt nicht wie das ausgesprochen wird geschweige was es heißt.
Er ist wie er ist, ich kann ihn nicht verändern nur ich selbst kann mich verändern indem ich die Trennung möchte.
Meine Frage an euch wie geht man darin vor. Mein Mann habe ich schon angedeutet das ich derzeit nach Informationen suche was zum Thema Trennung und Scheidung angeht aber er glaubt wahrscheinlich das ich darin nicht konsequent bin oder es schon vergessen habe.
Lasst von euch lesen was ihr zu meiner nicht ganz vollständigen aber zumindest das wichtigste Geschichte sagt.

06.06.2019 06:30 • #1


Kummerkasten007

Kummerkasten007


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Zitat von ichtrennemich52:
Meine Frage an euch wie geht man darin vor


Ein Gespräch führen und dann ausziehen (falls möglich).

06.06.2019 06:44 • #2


ichtrennemich52

ichtrennemich52


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Gespräch führen ohne Rückmeldung?
Ich bekomme von ihm keine Rückmeldung. Trennung ja aber ich gehe das Stück für Stück heran sonnst mache ich vielleicht wieder voreilige Dinge.

06.06.2019 06:49 • #3


Kummerkasten007

Kummerkasten007


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Ja zuhören wird er wohl, oder?

Ein Gespräch in Ich-Form. Ich fühle ...Ich empfinde...

Du kannst ihm ja eine letzte Frist setzen. Aber in dem Alter wird eher keine große Veränderung mehr stattfinden.

06.06.2019 06:52 • #4


Luto

Luto


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Hattest Du vorher andere Beziehungen?
Hattest Du auch mal dominantere Männer?

Dein Mann sagt zum Thema Trennung gar nichts?

06.06.2019 06:52 • #5


_Tara_

_Tara_


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Sprich ihn offen an, auch wenn das sehr schwer ist. Sag ihm, wie es ist - Du liebst ihn nicht mehr und Du wirst Dich trennen. Du willst die Ehe nicht mehr und da gibt es auch kein Verhandeln mehr.
Im besten Fall könnt Ihr dann gemeinsam und in Ruhe eine Lösung suchen, wie Ihr beide am besten aus der Sache rauskommt.

Viel Mut wünsche ich Dir!

06.06.2019 06:53 • #6


ichtrennemich52

ichtrennemich52


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Zuerst möchte ich sagen, daß ich keine dominanten Männer brauche da ich der Meinung bin das in einer Beziehung es mir wichtig war und bleibt auf Augenhöhe miteinander zu tun zu haben.
Ich habe wie gesagt ihm schon angedeutet das ich diese Ehe so nicht mehr führen möchte da dies nie mein Wunsch war so zu leben, ich aber erst genug Informationen brauche zum Beispiel durch einen Rechtsanwalt der mir sagt wie eine Scheidung geht, welche Kosten da auf uns zukommen welche Wege ich oder er machen müssen, denn ich habe mich noch nie scheiden lassen und gehe das bewusst Stück für Stück heran und schaue vor allem wie auch er so wenig belastet wie möglich wird.
Die Trennung wird für beide eine harte Zeit sein aber ich muß auf Dauer hier ein weiteres Mal alles aufgeben denn da ich ausziehen muss werde ich meinen Job verlieren, die Rente verliere ich, meinen vor eineinhalb Jahren regelmäßig besuchten Gospelchor. Ich verliere also durchaus Dinge die mir wertvoll wären, denn ich würde den Wohnort ganz wechseln indem ich in eine andere Stadt ziehen täte.. Mein Mann muss nichts aufgeben ausser das bequemere Leben.
Aber ich kann so wie es ist nicht mehr weitermachen und muss die Reißleine ziehen.

06.06.2019 07:41 • #7


Körperklaus


Zitat von ichtrennemich52:
Mein Mann habe ich schon angedeutet das ich derzeit nach Informationen suche was zum Thema Trennung und Scheidung angeht aber er glaubt wahrscheinlich das ich darin nicht konsequent bin oder es schon vergessen habe.


Also wenn meine Partnerin mir mitteilt, dass sie bereits Infos zum Thema Trennung einholt würde ich sie nicht ernst nehmen .

Allein schon dein Threadtitel ist eine reine Ankündigung.

Das klingt als wolltest du dir eine Info Broschüre holen
Wie trenne ich mich richtig

Deinen Text und das geschilderte interpretiere ich so, dass es nicht ausschließlich dein Mann ist, der es nicht richtig weiß zu kommunizieren.

Wer von euch als erstes resigniert hat, erschließt sich mir nicht aber es wird auch einen Grund gehabt haben , warum du ihn geheiratet hast.
Du bist sicherlich nicht mit vorgehaltener Schusswaffe zum Ja- Wort gezwungen worden.

Ich empfehle dir in kurzen klaren Sätzen die Trennung auszusprechen und zu erläutern welche Gefühle dich dazu bewogen haben und dann auch konsequent zu sein.

06.06.2019 07:54 • #8


SanSan


Ich lach mich schlapp, TE versteh mich nicht Falsch mein Mann weiß auch das ich hier bin juckt ihn aber auch nicht wirklich.
Also du bist nicht allein.

Macht er für dich andere Sachen zB. du sagst du möchtest denn Zaun Blau haben würde er es dann erledigen.
Wäre dann ja auch ein ich liebe dich oder?!

06.06.2019 22:08 • #9


ichtrennemich52

ichtrennemich52


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SanSan bei dir habe ich das Gefühl du nimmst mein Anliegen nicht ernst oder denkst ich mach mir das mit der Scheidung ziemlich leicht und ich habe ja nicht genug Dinge vorher getan und appelliert an meinen Mann, an der Ehe zu arbeiten, jedoch war das alles ohne Erfolg gekrönt da mein Mann darin sich nur ausgeschwiegen hat.
Es gibt auch Menschen die in ihrem Leben nie Liebe erfahren haben auch in ihrer Kindheit nicht, und für diese ist es dann schwer das heute zu zeigen. Dies ist einer meiner Vermutungen die ich in Bezug auf meinen Mann habe und spät musste ich für mich erkennen das ich damit nicht umgehen kann und bevor ich weiterhin ihn belaste mache ich lieber einen cut in hoffentlich Frieden und Verständnis als das ich immer diese unerfüllte Hoffnung habe das Liebe, Respekt, Achtung gegeben und gezeigt wird.

07.06.2019 04:19 • #10


Bones


Wie kann es denn passieren, dass du eine Ehe auf den Weg bringst und dabei nicht darauf achtest,ob es passt?Warum hast du so gehandelt? Finanzielle Interessen oder "egal,Hauptsache ein Ring am Finger" ?Nach großer Liebe als Grund für die schnelle Eheschließung klingt es nicht.

07.06.2019 08:10 • #11


Luto

Luto


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Zitat von ichtrennemich52:
Zuerst möchte ich sagen, daß ich keine dominanten Männer brauche da ich der Meinung bin das in einer Beziehung es mir wichtig war und bleibt auf Augenhöhe miteinander zu tun zu haben.

Mit "dominanten Männern" meinte ich eher Männer, die mit Dir auf Augenhöhe reden können, auch über Gefühle ... mein Gedanke war, dass Du möglicherweise ein "Waschlappen"-Beuteschema hast. ... und Dich dann hinterher wunderst ... Augenhöhe zu Deinem Noch-Mann lese ich hier nicht raus, auch nicht, dass es die irgendwann mal gab ...

07.06.2019 08:16 • x 1 #12


ichtrennemich52

ichtrennemich52


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Bones, du kennst meine "Geschichte" nicht, und hier so darzustellen wie und warum ich meinen Mann geheiratet habe und wie sich seither alles verändert hat und Dinge vorgefallen sind die mich sehr sehr verletzt haben und wie sich die Beziehung zu meinem Mann sich auch verändert hat, das ist sehr schwer hier so aufzuschreiben. Das ist ein Forum mit vielen Menschen und vielen Meinungen, was einerseits ja auch das ganze hier lebendig macht aber anderseits kann man auch schnell in eine Ecke gedrängt werden und weiß dann gar nicht wo hätte man rechtzeitig stoppen müssen.

@Luto

In der Tat mit solchen Männern hatte ich es noch nie zu tun gehabt was ich reflektierend als sehr schade empfinde. Ich habe immer nur mit so "weicheier" entschuldigt bitte den Ausdruck aber anders ist es schwer zu erklären, zu tun gehabt, und das nicht weil ich immer nur so welche suchte, nein das hat mit meiner "Lebensgeschichte" zu tun das ich unbewusst nur diese Art von Männer angezogen habe.
Ich kenne mittlerweile meinen Antrieb warum ich geheiratet habe und kann daher meinen Mann die wenigste Schuld dafür geben. Es war meine Verantwortung und mein Antrieb alles so umzusetzen wie ich es wünschte und mein Mann hat immer nur ja und Amen gesagt. Ich habe persönlich nie wirklich näher geschaut welch ein Typ von Mann ist er, kann er dich glücklich machen, passt es für ein Leben zu zweit.
Aber ich könnte nicht ahnen wie er sich entwickeln würde und wie der eigentliche Alltag mit ihm ist da wir bis dato zusammen ziehen immer eine We Beziehung geführt haben und mit rosa Brille liefen.
Jetzt ist es wie es ist und ich schau wie ich aus dem ganzen da heraus komme, denn am Ende wird es für mich mehr Konsequenzen aus der ganzen Sache geben wie für meinen Mann.

07.06.2019 10:15 • #13


SanSan


Zitat von ichtrennemich52:
SanSan bei dir habe ich das Gefühl du nimmst mein Anliegen nicht ernst oder denkst ich mach mir das mit der Scheidung ziemlich leicht und ich habe ja nicht genug Dinge vorher getan und appelliert an meinen Mann, an der Ehe zu arbeiten, jedoch war das alles ohne Erfolg gekrönt da mein Mann darin sich nur ausgeschwiegen hat.
Es gibt auch Menschen die in ihrem Leben nie Liebe erfahren haben auch in ihrer Kindheit nicht, und für diese ist es dann schwer das heute zu zeigen. Dies ist einer meiner Vermutungen die ich in Bezug auf meinen Mann habe und spät musste ich für mich erkennen das ich damit nicht umgehen kann und bevor ich weiterhin ihn belaste mache ich lieber einen cut in hoffentlich Frieden und Verständnis als das ich immer diese unerfüllte Hoffnung habe das Liebe, Respekt, Achtung gegeben und gezeigt wird.


Es tut mir leid wenn ich zu flapsig geantwortet habe und dich damit verletzt habe.
Er redet nicht das wird sich nicht ändern, aber vielleicht zeigt er dir anders das er dich liebt.

07.06.2019 11:23 • #14


Florentine


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Liebe TE,
ich lebe gerade in ähnlichen Verhältnissen. Mein Mann schläft im Gästezimmer in der oberen Etage und nutzt auch dort das Bad.
Gegessen wird gemeinsam und aufgrund unserer kleinen Kinder gibt es natürlich auch tagsüber viel Kontakt, aber der bleibt auf einer organisatorischen und smalltalk-Ebene (bisschen über die Arbeit erzählen oder die Kinder oder sowas).

Wir gehen seit April zur Beratung, nachdem ich im Januar gesagt habe, dass ich mich trennen möchte und er nicht wollte.

Zitat von ichtrennemich52:
Ich kenne mittlerweile meinen Antrieb warum ich geheiratet habe

Ich meinen auch und es ist ebenfalls so, dass ich sehe, dass da biografische Gründe bei mir reingespielt haben und ich tatsächlich nie so eine gefestigte Persönlichkeit war, dass ich hätte sagen können: ich stelle mir konkret dieses und jenes vor und da sind meine Grenzen.
Mein Mann bemüht sich jetzt im Rahmen seiner Möglichkeiten, aber ich merke, dass die Gefühle nicht mehr da sind auf meiner Seite.


Zitat von Körperklaus:
Also wenn meine Partnerin mir mitteilt, dass sie bereits Infos zum Thema Trennung einholt würde ich sie nicht ernst nehmen .

Das finde ich interessant. Warum nicht?

08.06.2019 07:40 • #15




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