Mimi37
Gast
Diesen hier eröffne ich aus dem implen Grund. ich möchte mich ein wenig austauschen und einfach meine Geschichte erzählen.
Ich brauche keine Ratschläge wie . raff dich auf. du musst was tun. such Dir professionelle Hilfe.
All das sind Dinge die mir stark bewusst sein. Und diesen Weg gehe ich bereits auch wenn er steinig und schwer ist.
Letzte Nacht hatte ich für mich ein Schlüsselerlebnis welches mir schwer auf dem Herzen liegt.
Ich musste den Notarzt rufen weil ich starke Beschwerden in der Brust, Atemnot, Unruhe und Schmerzen einfach hatte.
Der Arzt kam. Ich war natürlich total aufgelöst und nach langem befragen, einem EKG und diversen anderen Untersuchungen war für die Ärztin klar das ich nichts lebensbedrohliches hatte.
Ich wurde kurz noch angewiesen demnächst den Hausarzt aufzusuchen ggf den Notdienst und schon hat man mich wieder alleine gelassen.
Danach kam der emotionale Absturz.
Bittere Tränen flossen und mir wurde bewusst das ich außer meiner Tochter und einer alten Freundin niemanden habe.
Seit (schon vor) der Geburt der Kleinen bin ich Single und außer einer kurzen alten/ neuen Affäre keine männlichen Kontakte.
Freunde wohnen sehr weit weg, neue Freundschaften zu knüpfen scheitert grundsätzlich, da einfach in meinem Alter jeder die Priorität *Familie* hat. So soll es sein. Aber wenn gemerkt wird das ich kein Haus, Partner oder gar Ehe vorweisen kann, habe ich das Gefühl für andere schnell langweilig zu werden.
Von meiner Familie habe ich keine hilfe zu erwarten.
Eine Schwester sagte ich solle die kleine, nachts bei Notfall mit ins Krankenhaus nehmen und die nächste meinte ich soll bei der Nachbarin klingeln mit welcher mein Kind nicht zurecht kommt.
Und meine Mutter. ihr würde wohl erst nach Wochen einfallen das es mich noch gibt und sie ihr Telefon mal anschalten sollte.
Arbeiten, um mich abzulenken und unter Leute zu kommen, kann ich erst wieder wenn die Kurze einen Kindergartenplatz hat.
Es ist alles so verzwickt und ich leide gerade sehr. Ich versuche viel zu unternehmen, die vergangene Woche war echt super. aber ich fühle mich so unglaublich einsam.
Früher war ich bis ein zwei Uhr wach und bin um fünf bis sechs wieder aufgestanden wenn die kleine wach wurde und war topfit.
Seit Januar schlafe ich manchmal schon um 8 und bin den ganzen Tag so müde.
Ich weiß nicht mehr wo hin mit mir und habe manchmal das Gefühl dieser Schmerz geht nie vorbei.
Geht es vielleicht noch wem so? .
Oder wer hat seinen Weg aus solch einer Situation geschafft?