Alexpatti
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Zitat von Gast1615:Vater bleibt man 24/7 und nicht nur für alle 2 Wochen. Die wenigsten Väter werden 24/7 Zeit haben, sich mit den Kindern zu beschäftigen. Da könnte Qualitätszeit alle 2 Wochen durchaus besser sein als ein Vater, der abends nach Hause kommt, kaputt ist oder aus irgendwelchen anderen Gründen sich wenig um die Kinder kümmern kann.
Im übrigen gibt es auch das richtige Wechselmodell - eine Woche Mutter/eine Woche Vater. Dafür muss man(n) allerdings ggfs. Karriereknick und finanzielle Einbußen hinnehmen. So viele Mütter eben auch. !
Ich sehe du hast mich falsch verstanden. Es ist ein Unterschied, ob ich als Vater der früher in häuslicher Gemeinschaft fast jeden Abend den Kindern einen gute Nachtkuss gegeben habe jetzt maximal ein "gute Nacht" durchs telefon sagen kann. Ob ich wenn ich nachts aufwache ins Kinderzimmer gegangen bin um zu sehen ob sie zugedeckt sind oder heute nur darauf hoffe das ihre Mutter das selbe tut. Ob ich wenn ich gestresst und auch fertig von der Arbeit heim kam , erzählt bekam, wer was wann wie wo sich in der Schule zugetragen hat und daran teil haben konnte, jetzt nur noch alle x Tage davon erfahre und selten die Zusammenhänge und Hindergründe verknüpfen kann, weil ich eben nicht mehr im Familienleben drin bin. Es ist ein Unterschied ob ich mitgebekomme wenn das kind hinfällt und schnell rauslaufe und ein Pflaster aus Bein klebe oder es am nächsten Tag am Telefon erzählt bekomme. Und bei allem Respekt trotzt Arbeit und fertig sein, war ich 24/7 Vater und nun bin ich Vater auf Abruf bzw. wenn die Kinder halt bei mir sind. Ich liebe sie weiterhin 24/7 aber ich bin erheblich weniger in ihrer Nähe und das schmerzt und nicht nur mich sondern auch die Kinder, da kann mir keiner was erzählen. Diese Schmerzen fügt M. möglicherweise sich selber seinen Kindern und dem "ex" seiner Affäre und deren Kindern auch zu. Soviel Menschen die schmerzen und Trauer erleiden. Da halte ich es mit meiner Vorrednerin , Affäre beenden sofort sich (M.) seiner Familie und der Familie der Affäre (wenn nicht schon zuspät) eine Chance, nicht auf tolle Liebe und Glückseeligkeit aber auf Harmonie und Vertrautheit geben.