Zitat:Gast78, da sind wir unterschiedlicher Meinung. Ich halte die Vorstellung bis der Tod uns Scheidet nach wie vor für zielführend. Eine Trennung/Scheidung sollte nach meiner Auffassung die Ausnahme und nicht die Regel sein. Sicherlich in der heutigen Gesellschaft, wo es nur noch um das ICH geht, was tut MIR gut, wie komme ICH am besten damit klar, ist Aufopferung und Hingabe selten vorhanden.
ist doch gar nicht schlimm - unterschiedlicher meinung zu sein!

merke gerade wie ich zu einem kopfmenschen tendiere!
die zielführende vorstellung ist durchaus löblich, aber kann zu dem werden, was wir hier tagtäglich lesen! menschen die verlassen werden, kommen gar nicht klar damit, empfinden als die große tragödie, fallen in depressionen, üben sogar selbstmordversuche aus!
im nicht so schlimmen fall, verschenken jahre unseres so kurzen lebens, in dem sie nachtrauern und am aktiven leben nicht mehr teilnehmen. das sollte kein mensch wert sein und schon gar nicht die institution ehe!
Zitat:Wir sollten aber nicht vergessen wir reden hier nicht von einem TV Gerät, oder Teppich, was wir wenn es uns nicht mehr gefällt gegen eines austauschen was uns besser passt.
ist es andersrum nicht genau so? derjenige, der die gefühle verloren hat, der ausbrechen will, ist er der teppich und tv gerät?
Zitat:Es ist möglich, ein Leben lang zusammen zu sein, dass zeigen uns 50 % der Beziehungen (ob die dauerhaft und ständig glücklich sind sei dahin gestellt).
du lebst wahrscheinlich in viel besserer welt als ich das tue. ich meine, was die 50% betrifft.
ich schaue um mich herum und was ich sehe, kann man durchaus als katastrophale zustände bezeichnen!
selbst die so hochgelobten langzeitehen und im hohem rentner alter, leben nur so nebeneinander und oft können sich nicht mal ausstehen!
ich finde "dauerhaft und glücklich" hier als das wichtigste merkmal, also nix mit - sei dahin gestellt!
Zitat:Der sicherste Halt für Kinder sind die leiblichen Eltern in Gemeinschaft und ich finde es ist lohenswert, ihnen zu zeigen, das Leben in einer Beziehung ist nicht einfach aber es lohnt sich für das Glück aus dem ihr (die Kinder) entstanden seit zu kämpfen und auch dafür einiges zu opfern.
schön und gut, nur wie ich es im realen leben beobachte oder auch hier sehr oft lese, ist dieses "gemeinschaft erhalten" nix als ein kampf und wie du schon erwähnst - aufopfern!
ist es wirklich das, was so erstrebenswert ist? ist der mensch selbst glücklich und werden die kindern aus solchen familien jemals glücklich?
Zitat:Selbstreden ist es auch nicht gut wenn sich die Eltern dauerhaft und nur vor den Kindern streiten oder sich respektlos behandeln aber das muß ja auch nicht sein. Ich glaube fast alle Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder und werden dann solche Verhaltensweisen auch nicht an den Tag legen (natürlich gibt es Ausnahmendie die Kinder im Rosenkrieg benutzen).
was du ausnahmen nennst, ist heute gar nicht so selten!
kinder werden arg ausgenutzt, mal bewußt, mal unbewußt!
eltern wollen das beste für die kinder, heißt oftmals die besten klamotten und teuerstes notebook.
dazu dient dann auch erhalt der gemeinschaft ehe, damit es allen "gut" geht.
aber ist dieses "gut" auch wirklich gut?
woher kommt dann der begriff "konsumgesellschaft", was hat es an sich die letzten 20 jahre mit den sietensprungagenturen, die wie die pilze vermehren und millionen umsatz haben? und und und.......
sind das nicht alles wir, die die gesellschaft so gestalten?
und wir wollen das beste für die kinder?
in dem wir die zwänge und ängste vorleben, in dem wir nur das hier und jetzt im auge behalten? ohne auch nur 1 minute nachzudenken, dass unsere kinder dadurch unglückliche erwachsenen werden?!
das alles brauchen unsere kinder nicht!
was echtes brauchen sie, wie die *beep* liebe, ohne die wirschaftlichen hintergründe.
bücher, bilder und lieder, statt konsum!
und eltern, die um die ehe nicht kämpfen müssen. sondern so frei sein dürfen, dass sie entweder die ehe in liebe führen oder diese beenden dürfen, ohne gleich mit steinen beworfen zu werden!
denn nur das ist in meinen augen ein wertvolles leben!
und so will ich das an meine kinder weiter vermitteln!