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Ich will einen Hund, Sohn auch, Frau aber nicht

ElGatoRojo
Zitat von kata_smiles:
Konsequent genug, den Hund richtig zu erziehen, mit Hundeschule etc?

Neben dem o-k. deiner Frau wäre das die zu prüfende Frage. Bist du Hundetyp? So konsequent, wie man mit ihm sein sollte? Oder bist du eher einer, der locker lebt und 5 gerade sein läßt? Dann bist du eher der, der den Hund ständig irritiert, weil der nicht weiß, was Sache sein soll.
Zitat von Hansl:
Katzen sind total egoistische Einzelgänger.

Absolute Egoisten. Macht aber nichts - sie sind deutlich pflegeleichter als Hunde. Allerdings muss man bei ihnen eben fähig zu Kompromissen und spontannen Entschlüssen sein.

Daher - Bist du Hundetyp? Frage dich ehrlich - und wenn möglich erst einmal einen Pflegehund zuur Gewöhnmung?

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T
Zitat von ElGatoRojo:
Absolute Egoisten.

Kann ich so nicht ganz unterschreiben... wir hatten zwei Katzen, die absolut "lieb" waren. Einfach Seelentiere. Richtige "Tröster-Tiere". Überflüssig zu erwähnen dass sie heiß und innig geliebt wurden und bis ins hohe Alter recht glücklich und zufrieden lebten... aber ich würde diese Tiere nicht als Egoisten bezeichnen, niemals. Sie fragten immer ob sie auf den Schoß durften. (Was sie natürlich meistens durften es sei denn man hatte gerade was anderes zu tun). Auch in anderen Situationen waren sie einfach nur "lieb". Gibt bei den Katzen (genauso wie bei Hunden) die unterschiedlichsten Charaktere. Unsere beiden besonders lieben waren übrigens zwei gerettete... eine aus dem Ausland (die war zeitlebens dankbar) die andere aus sehr schlechten Verhältnissen (auch sie war zeitlebens dankbar). Das spürte man - in allem.
Ich kenne auch einen Rettungshund, der die absolut beste Seele hatte und sein Leben lang dankbar und extrem pflegeleicht war. (Leider kenne ich ebenso Geschichten von Rettungstieren, die es nicht waren... ist halt leider auch viel Glückssache...)

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A


Ich will einen Hund, Sohn auch, Frau aber nicht

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ElGatoRojo
Zitat von thegirlnextdoor:
Gibt bei den Katzen (genauso wie bei Hunden) die unterschiedlichsten Charaktere.

👍

Das ohnehin. Aber die Aussage stimmt schon so ungefähr = Ein Hund wie ein Kind, eine Katze wie ein Teenager.

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T
Zitat von ElGatoRojo:
Das ohnehin. Aber die Aussage stimmt schon so ungefähr = Ein Hund wie ein Kind, eine Katze wie ein Teenager.

Mir kommen Hunde eher bisschen wie Kinder vor und Katzen wie Erwachsene. Sie können ihr Leben eben relativ unabhängig gestalten. Das ist beim Hund anders - er braucht dazu den Menschen oder ein Rudel.
Soll aber absolut keine Wertung sein, ich mag ja beide Tiere.
Ist nur meine persönliche Wahrnehmung, und ganz klar nimmt es jeder für sich etwas anders wahr. Smile
Für mich waren meine Katzen immer wie "Freundinnen". Und so würde ich auch das Verhältnis beschreiben. Sie kamen und fragten wenn sie meine Nähe wollten - oder ich fragte, wenn ich die Nähe wollte... ich hatte immer das Gefühl es war emotional ein Geben und Nehmen - wobei ich gar nicht beziffern könnte wieviel die Tiere mir gegeben haben.
Sorry - OT! Ich hab's nur geschrieben, weil's halt gerade darum ging.

Generell finde ich auch, dass sich der Wert eines Haustieres nicht in Gold aufwiegen lässt.
Nur sind manche halt arbeitsintensiver als andere, und das gilt es halt gut abzuwägen und diesbezüglich sollten sich halt alle Mitglieder eines Haushaltes einig sein...

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Hansl
Zitat von Aline_8:
Gibt ja genug Leute, die sich in die romantische Idee eines treuen, vierbeinigen Gefährten verlieben, aber völlig unterschätzen, was alles auf sie zukommen könnte.
Und dann ist leider wie so oft, das Tier der Leidtragende.

Zitat von ElGatoRojo:
Absolute Egoisten. Macht aber nichts - sie sind deutlich pflegeleichter als Hunde. Allerdings muss man bei ihnen eben fähig zu Kompromissen und spontannen Entschlüssen sein.

Heißt aber, man kann sie auch mal paar Tage alleine lassen, hat man das Wissen darum, daß man eine Katze hat.
Vielleicht jemand, der Futter hinstellt.
Es sei denn, man ist "Katzenfrau".
Zu identifizieren über Dialoge wie: "Wo fährst Du so immer in den Urlaub hin?"
"Ich fahr nie in Urlaub, ich muß auf meine Katzen aufpassen."



Zitat von Aline_8:
Gibt ja genug Leute, die sich in die romantische Idee eines treuen, vierbeinigen Gefährten verlieben, aber völlig unterschätzen, was alles auf sie zukommen könnte.
Und dann ist leider wie so oft, das Tier der Leidtragende.


Mei Alina.
Der Mann ist erwachsen, lt. meinem Bauchgefühl zumindest.
Und ich glaub, wir sollten in unserer Gesellschaft erst mal wieder zurückrudern.
Deine Aussage, lieber Gott, lass dies erst mal für Menschen gelten, bevor Du da soviel rein interpretierst.
Hunde im Senegal retten, und so.
Ich tu mir da schwer.
Vielleicht liegt es an einem anderen Blickwinkel auf die Welt bei mir.

x 2 #125


P
Ihr habt mich überzeugt. Der Hund ist doch eine gute Idee.

Nun ist nur noch die Frage wie wir die Frau des TE überzeugen können?
Jemand Ideen?

x 2 #126


A
Zitat von Hansl:
Vielleicht liegt es an einem anderen Blickwinkel auf die Welt bei mir.


Das kann natürlich sein.
In der Wüste gibt's ja schon mal gern die ein oder andere Fata Morgana. Kopf hoch!

x 2 #127


P
Zitat von Nephilim:
Aber vielleicht lässt Sie mir ja zu mal als Hundesitter oder ähnliches...


Dann wäre ja ganz einfach: du nimmst den Hund einfach Mal zufällig mit nach Hause und dann wird sie sich schon von alleine in die kleine Schnuffnase vergucken und selber einen haben wollen 🐶

x 1 #128


Nephilim
Zitat von paul258:

Dann wäre ja ganz einfach: du nimmst den Hund einfach Mal zufällig mit nach Hause und dann wird sie sich schon von alleine in die kleine Schnuffnase vergucken und selber einen haben wollen

So zumindest die Idee

x 1 #129


E
Anekdote am Rand:

Hund hat Frauchen oder Herrchen.

Katze hat "Personal" ... Katze lässt sich nichts "sagen", macht, was SIE für "richtig" hält, kommt und geht, wie es IHR beliebt....Es sei denn, grande Dame ist eine Hauskatze.

Ja....n Hund braucht Regeln. Straffe Hand erforderlich.... nur nicht "Macho" sein. Streicheleinheiten per se.... gut. In die Schranken weisen - unmittelbar nach einem "Vergehen" - ist Pflicht.

Leinenführigkeit.... soziale Kontakte mit anderen Wau-Waus....

....boah.... ich will auch wieder n Wauzi 😉

x 2 #130


S
@paul258
Zitat von paul258:

Vielleicht ist aber auch deine Lesart einfach eine andere, weil du ähnlich egoistisch motiviert agieren würdest? Wer weiß


Ach du liebe Güte, dass ist Deine Argumentation?

Ich spar mir jetzt, wie ich Dich lese zwinkern

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P
Zitat von SchlittenEngel:
@paul258 Ach du liebe Güte, dass ist Deine Argumentation? Ich spar mir jetzt, wie ich Dich lese zwinkern


Alles gut, ich habe meine Meinung geändert.

Hund Ole Ole

x 1 #132


S
@FloraVita
Zitat von FloraVita:
jede Anschaffung eines Tieres, wenn es nicht gerade ein Nutztier oder ein Diensthund ist, geschieht aus egoistischen Gründen.


genauso, wie die "Anschaffung" von Kindern und der Wunsch nach Partnerschaft.

Und in allen 3 Fällen machen sich die meisten wesentlich weniger Gedanken vorher als Nephilim ....

x 2 #133


T
@SchlittenEngel mir persönlich ging es hier weniger um Tierquälerei (ich bin mir sicher dass das Tier es beim TE gut haben würde) als einzig um die Tatsache dass seine Frau nicht möchte. DAS war doch hier das Thema..?

Ich kenne zwei Menschen über deren Kopf hinweg ein Hund ins Haus geholt wurde, und für beide war es keine positive Erfahrung.
Finde es daher nicht so glücklich, wenn ein Familienmitglied nicht einverstanden ist.
Das ist nur meine persönliche Meinung - zum Glück aber auch nicht meine persönliche Baustelle... der TE wird wissen wie er das mit seiner Frau vereinbaren kann. 👍

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GarstigeGräte
Ich hätte ja auch gerne Silberfische als Haustiere, habe aber bis jetzt noch nicht herausgefunden, ob man sie überhaupt in einem Terrarium halten kann. Und unser Schädlingsbekämpfer auf der Arbeit konnte mir die Frage auch nicht so richtig beantworten. Wieso wissen das nicht?

#135


A


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