×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

55

In Gesellschaft inkompatibel

P

Pepper07
Gast

Hallo!

Was würdet ihr tun, wenn ihr merkt, dass ihr in Gesellschaft, insbesondere im familiären Bereich, mit dem Verhalten eures Partners/eurer Partnerin nicht klarkommt? Ich habe zu meinen Eltern heute als Erwachsener ein neutral-freundschaftliches, aber leicht distanziertes Verhältnis. Das war nicht immer so, da ich als Kind sehr unter ihrem Verhalten gelitten habe, u.a. auch mit Gewalterfahrungen usw. Ich möchte das im Detail nicht alles ausbreiten, es ist auch lange her. Aber meine Partnerin weiß davon. Sie weiß auch, dass Humor für mich immer eine gute Strategie war, damit umzugehen. Die ein oder andere kleine Spitze gegen meine Eltern verschafft mir die notwendige Distanz und gibt mir ein gutes Gefühl, ohne gleich einen Streit vom Zaun zu brechen. In meinen jungen Erwachsenenjahren sind Besuche oft in Schreiduellen ausgeartet, weil ich noch eine zu große Wut wegen der Schläge etc. hatte. Als ich schrie, wurde mir als Kind auch oft der Mund zugehalten, bis ich keinen Ton mehr von mir gab, wobei ich Todesängste ausstand. Dies nur zum Verständnis.

Meine Partnerin hat völlig andere Kindheitserinnerungen - harmonische Großfamilie, liebevolle Eltern etc. Es würde mein Zusammengehörigkeitsgefühl zu ihr sehr stärken, wenn sie in Anwesenheit meiner Eltern über meine Witze lachen würde. Leider macht sie eher das Gegenteil und versucht, das auszugleichen, was ich nicht möchte. Sie macht ihnen Geschenke, hört ihnen zu etc. Ich empfinde das als sehr kränkend, zumal sie a.) von meiner Kindheit weiß und b.) auch weiß, wie schön ich es finde, wenn sie über meine Geschichten und Kommentare lacht. Letzteres ist auch in anderen sozialen Settings ein Problem, aber dort stört es mich nicht so, weil ich weiß, dass sie mit mir allein wenn es für sie passt gerne lacht.

Also was tun? Wenn ich die "Reaktion einfordere" blockt sie ab oder fühlt sich unter Druck gesetzt und eingeengt. Wir haben ohnehin nicht viele Freunde und besuchen meine Eltern auch nicht allzu oft, aber ich überlege ernsthaft, das gemeinsam gar nicht mehr zu tun, um diesem Gefühl des Nicht-Zusammengehörens zu entgehen.

x 1 #1


Ameise_78
Hall8 @pepper07,

was du erlebt hast, ist sehr schlimm und ich verstehe deinen Schmerz.
Darf ich fragen ob du das je therapeutisch aufgearbeitet hast..?

Zitat von Pepper07:
Leider macht sie eher das Gegenteil und versucht, das auszugleichen, was ich nicht möchte. Sie macht ihnen Geschenke, hört ihnen zu etc. Ich empfinde das als sehr kränkend, zumal sie a.) von meiner Kindheit weiß und b.) auch weiß, wie schön ich es finde, wenn sie über meine Geschichten und Kommentare lacht.

Ich fürchte es ist einfach zuviel verlangt, das von deiner Partnerin zu erwarten. Als gewaltfrei sozialisierter Mensch mit einer liebenden Familie sind ihre Erfahrungen andere, und auch ihr Verständnis für die Situation ein ganz anderes.
Mit Sicherheit findet sie furchtbar, was dir wiederfahren ist und fühlt mit dir und würde auch gerne helfen, doch in Gesellschaft deiner Eltern über solche Geschichten/Zynismus/Sarkasmus (?) zu lachen..?
Ich hatte in Teilen auch keine Bilderbuch-Kindheit (milde ausgedrückt)... doch ich könnte das auch nicht. Wenn deine Freundin gut erzogen ist, dürfte ihr allein ein solches Verhalten vor deinen Eltern sehr unpassend vorkommen.

Weil:
Zitat von Pepper07:
aber ich überlege ernsthaft, das gemeinsam gar nicht mehr zu tun, um diesem Gefühl des Nicht-Zusammengehörens zu entgehen.

Wenn dir ihr einfühlsames Verhalten so weh tut, was ich aufgrund deiner Erfahrungen schon nachvollziehen kann, wäre das vielleicht wirklich sinnvoller.
Denn du bringst deine Freundin da in einen ganz argen Zwiespalt:
Du selbst hast kein gesundes Verhältnis zu deinen Eltern, was selbstverständlich nicht deine Schuld ist.
Aber deine Freundin ist in der unkomfortablen Lage, sich mit ihnen einerseits als potenziellen Schwiegereltern gut stellen zu wollen - und andererseits sie sicherlich auch nicht gut zu finden, da sie deine Peiniger waren... bestimmt möchte sie dir nicht in den Rücken fallen und fühlt sich in diesen Momenten selbst sehr hilflos.
Wäre ich sie würde ich tatsächlich selbst nicht mitgehen wollen.

x 8 #2


A


In Gesellschaft inkompatibel

x 3


RoteTablette
Zitat von Pepper07:
Sie weiß auch, dass Humor für mich immer eine gute Strategie war, damit umzugehen. Die ein oder andere kleine Spitze gegen meine Eltern verschafft mir die notwendige Distanz und gibt mir ein gutes Gefühl, ohne gleich einen Streit vom Zaun zu brechen.

Nennen wir es doch bei seinem eigentlichen Namen: Sarkasmus. Das ist es doch, nicht wahr? (Soll keine Wertung sein, aber "Humor" trifft es - nach deiner eigenen Beschreibung - doch nicht wirklich).

Die Reaktion deiner Partnerin ist für mich völlig verständlich. Sie ist einfach anders sozialisiert. Sie würde so mit ihrer Familie nie umgehen. Das hat sie so gelernt, es wurde ihr seit Kindheit so vorgelebt, und darum kann sie dein Verhalten vom Gefühl her nicht nachvollziehen. Es ist ihr fremd und sie findet es falsch. Und da ihr an "Familie" etwas liegt (an ihrer, aber, da sie das so verinnerlicht hat, auch an deiner), wundert mich nicht, dass sie sich nicht überwinden kann, es dir in deinem Verhalten gleich zu tun (indem sie dein Verhalten billigt).

Wenn du von ihr dennoch "dein" Verhalten einforderst, obwohl es für sie gegen ihre Natur geht, musst du von ihrer Seite aus mit Widerstand, Verwirrung und möglicherweise sogar Zweifeln an deiner Person rechnen.

Ich rate davon ab, so weiter zu machen. Tu das nicht. Lass sie sie selbst sein.

Vielmehr (finde ich) solltest du vielleicht über dein eigenes Verhalten, über deine eigene Einstellung nachdenken. Dein Verhältnis zu deiner Familie mag belastet sein, und das mag so bleiben, weil man sich im Laufe der Zeit blockiert hat; aber damit deine Beziehung zu belasten, und das auch noch absichtlich, finde ich höchst unklug.

Distanz geht auch ohne Sarkasmus. Dein Sarkasmus bedeutet, dass du noch nicht im Reinen mit dir und deiner Familie bist. Denk mal darüber nach..

x 11 #3


Sonnenschein85
@pepper07 Sprich mal mit ihr. Weiß sie von deiner Kindheit und auch den Gewalterfahrungen?

Wäre es für dich vielleicht wichtig nochmal etwas dahingehend aufzuarbeiten, vielleicht auch gemeinsam mit deinen Eltern?

Sich hinter "Humor" zu verstecken um etwas traumatisierendes auszuhalten, das halte ich für keine gute Taktik und hat nur etwas von Verdrängung. Das sie darüber lachen soll, finde ich auch nicht angebracht.

Ich finde es viel wichtiger dass du auf dich schaust und versuchst das alles zu verarbeiten und auch mit deinen Eltern zu kommunizieren wie du dich fühlst. Ich würde das nicht weiter unter den Tisch kehren, als wäre alles super. Ich finde das ehrlcih gesagt ganz schlimm.

Hast du deine Eltern je damit konfrontiert, was in der Kindheit passiert ist und wie du dich damit fühlst?

x 2 #4


ElGatoRojo
Zitat von RoteTablette:
Wenn du von ihr dennoch "dein" Verhalten einforderst, obwohl es für sie gegen ihre Natur geht, musst du von ihrer Seite aus mit Widerstand, Verwirrung und möglicherweise sogar Zweifeln an deiner Person rechnen.

Ich rate davon ab, so weiter zu machen. Tu das nicht. Lass sie sie selbst sein.

Von den grundlegenden Erwartungen aus hat auch deine Partnerin ebenso Anspruch, ihre Sicht der Dinge berücksichtigt zu finden. Was du forderst, ist quasi Beachtung deiner Opferhaltung, weil du aus Verletzung in Konfrontation zu deinen Eltern gehst.

Ob du nun therapeuthische Hilfe für dich suchst oder nicht -- lerne einfach mal Kompromisse zu schließen. Ansonsten wird irgendwann deine Partnerin entweder ihrerseits therapeutische Hilfe benötigen oder dich verlassen, weil du nervst.

x 3 #5


C
Ich finde deine Lösung gut, künftig deine Eltern alleine zu besuchen. Von deiner Partnerin ein bestimmtes Verhalten zu erwarten ist übergriffig und klar macht das Druck. Sie soll über deinen Sarkasmus lachen, obwohl sie ihn nicht fühlt. Kann sie ja auch nicht, denn deine Eltern sind vermutlich (heute) höflich und nett ... ihr gegenüber.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sie die Besuche bei deinen Eltern nicht vermissen würde. Man muss ja als Paar nicht immer alles zusammen machen.

x 1 #6


hotte
@pepper07

ich war in einer ähnlichen Situation, nur anders herum. Es war meine Mutter und meine NochFrau hatte ein Problem mit ihr. (dazu sei gesagt das ich mich nie so richtig vollständig abgenabelt habe).

Meine NochFrau hat tatsächlich eingefordert das ich, wie sie es nannte, eine Ansage mache. Selbst nachdem ich ein Streitthema durch einen Konsens beilegen konnte, war ihr das nicht gut genug, da ich mich ja nur erklärt habe.

Das was du beschreibst klingt für mich ähnlich. Du forderst von deiner Partnerin ihre eigenen Glaubenssätze zu ignorieren und sich deinen unterzuordnen.

Ich sehe auch heute noch sehr viele problematische Situationen in meinen Kindheid (inkl. physischer und psychischer gewalt) aber habe mich als erwachsener dazu entschlossen dies zu akzeptieren und hinter mir zu lassen anstatt meiner Mutter (mein Vater ist schon verstorben) weiter vorwürfe zu machen.

Ich sehe das was du beschreibst, sowohl dein Verhalten gegenüber den Eltern als auch das gegüber deiner Partnerin als denkwürdig an. Natürlich hat es gründe das du so reagierst aber entweder du hast die sachen hinter dir gelassen (dann gäbe es keinen Grund mehr für diesen "Zwist") oder du solltest überlegen ob ein vollständiger Kontaktabbruch nicht vielleicht die bessere Lösung wäre.

Keine Einfache situation, wünsche dir alles Gute.

x 2 #7


Sienna
Zitat von Pepper07:
Als ich schrie, wurde mir als Kind auch oft der Mund zugehalten, bis ich keinen Ton mehr von mir gab, wobei ich Todesängste ausstand. Dies nur zum Verständnis.

Wenn mir mein Partner sowas erzählen würde, würde ich mit den Personen die ihm das angetan haben kein Wort mehr wechseln wollen, geschweige denn Geschenke machen. Ich würde ihn unterstützen oder gar nicht mitkommen, aber das ist für mich in den Rücken fallen und es graut mir bei der Vorstellung soetwas auch nur im Ansatz mitzutragen.

Dass du dort noch hingehst wundert mich auch, ich hätte großes Verständnis wenn du sie nie wieder sehen wollen würdest.

x 7 #8


Sonnenschein85
Zitat von Sienna:
Wenn mir mein Partner sowas erzählen würde, würde ich mit den Personen die ihm das angetan haben kein Wort mehr wechseln wollen, geschweige denn ...

Ja. Ganz genau.

x 2 #9


Hola15
Hmm, …Ich würde mir als deine Partnerin schwer tun mit dieser unaufgelösten ‚sarkastischen Schein- Harmonie‘.

Würde ich in volle Solidarität mit dir bzw. damit gehen, was sie dir als Kind angetan haben, wäre das eine klare Täter-Opfer Konstellation und dann könnte ich nicht gute Miene zum bösen Spiel machen, die nur mit ein paar sarkastischen Spitzen aushaltbar wird. Müsste ich diese Rolle einnehmen würde ich deinen Eltern ziemlich einschenken.

Ich würde die ganze Situation nicht verstehen; würde nicht verstehen wieso du den Kontakt noch aufrechterhältst zu den Tätern, wenn das noch so ungelöst ist; würde nicht verstehen weshalb ich die Verantwortung bekomme bei diesem seltsamen Spiel mitzuspielen und eine bestimmte Rolle einzunehmen die nichts Halbes und nicht Ganzes ist.

x 4 #10


FloraVita
Zitat von Pepper07:
Also was tun? Wenn ich die "Reaktion einfordere" blockt sie ab oder fühlt sich unter Druck gesetzt und eingeengt. Wir haben ohnehin nicht viele Freunde und besuchen meine Eltern auch nicht allzu oft, aber ich überlege ernsthaft, das gemeinsam gar nicht mehr zu tun, um diesem Gefühl des Nicht-Zusammengehörens zu entgehen.


Ich kann deine Partnerin sehr gut verstehen.
Sie macht das sicher nicht um dir in den Rücken zu fallen. Ganz im Gegenteil. Vermutlich aus Respekt dir gegenüber, kann und möchte nicht bei deinen Spitzen deinen Eltern gegenüber mitmachen bzw über deine lachen.
Außerdem gibt es Menschen (zum Glück) für die so ein verhalten Eltern gegenüber, ob eigenen oder anderen, ein No-Go ist.
Mein Forengrund hatte auch in der Kindheit von seiner Mutter und Stiefvater Sachen erlebt, die Kinder nicht erleben sollten und war als erwachsener ihnen gegenüber ähnlich drauf wie du. Wenn dies in meiner Anwesenheit geschah, fühlte ich heftige Fremdscham, Unbehagen und wäre in dem Moment gerne überall, nur nicht dabei.
Ich finde es ziemlich sonderbar, dass du deine Partnerin für ihr, meiner Meinung nach gesundes Verhalten, verurteilst und von ihr sogar einfordern möchtest dich in der Situation zu bekräftigen.
Sei froh dass sie so ist wie sie ist und benutz sie nicht für deinen "Krieg" gegen deine Eltern.

x 2 #11


Worrior
@pepper07
Brauchst Du den Applaus Deiner Partnerin bei Deiner "one-Man-Show" als Standup Comedian im Krieg gegen Deine Eltern?
Das ist Dein Problem und wenn Du das noch nicht aufgearbeitet hast ist das sehr traurig.
Deine Partnerin ist aber nicht Deine Therapeutin.
Sei froh wenn sie etwas die Wogen glättet.
Soll sie dabei stehen und lachen wenn Du in Humor verpackt gegen Deine Eltern austeilst?
Ich fände das auch nicht lustig.

x 3 #12


Sienna
Man hat nicht ständig die Chance Loyalität und Rückgrat in einer Beziehung unter Beweis zu stellen. Aber diese Situation gehört dazu. Wenn man diese Menschen einmal mit deinen Augen betrachtet, dann kann man nicht zu eitel Sonnenschein fähig sein. Zeigen kann man das jedoch auf unterschiedliche Arten: meiden der Personen oder Unterstützung für dich, auf welche Art auch immer (manche wünschen sich dann eben das Gegenteil, also genau das was sie tut). Da sie jedoch nicht über deine Witze lachen und deine Strategie mittragen kann, lasst das doch gerne mit den gemeinsamen Besuchen. Bedanke dich für ihren Versuch Frieden zu stiften, aber erkläre ihr auch wie du es empfindest, erkläre ihr warum dich das verletzt und kränkt, denn sie versteht es bisher noch nicht. Aber gib ihr auch die Möglichkeit nicht in diesen Konflikt geraten zu müssen, denn ich glaube auch, dass es schwer zu verstehen ist, warum du überhaupt noch hinfährst, wenn du dort eigentlich auch nicht sein möchtest.

Du warst ein Kind. Du warst diesen Menschen ausgeliefert. Sie haben dich misshandelt. Allein die Vorstellung macht mir Gänsehaut, ich hoffe du bist das therpeutisch angegangen. Und im Zweifel würde ich mir hierzu auch professionellen Rat holen von jemandem der die Situation komplett überblickt.

Alles Gute für Dich.

x 2 #13


A
Zitat von Pepper07:
Ich habe zu meinen Eltern heute als Erwachsener ein neutral-freundschaftliches, aber leicht distanziertes Verhältnis.

Naja offenbar doch wohl nicht, wenn du immer noch solche Strategien fahren musst, um Besuche auszuhalten.

Ich verstehe deine Gefühle sehr gut, deinen Wunsch nach Unterstützung. Aber an deiner Partnerin rumzukritteln ist nicht der Weg.

Vermutlich ist das Ganze ein ziemliches Trauerspiel für Außenstehende und sie versucht Harmonie herzustellen.

Wie auch immer: Der Weg kann nicht sein, deine Freundin zu zwingen.

Offenbar ist in dir die Sehnsucht nach Schutz und Unterstützung in der Situation. Vielleicht triggert es dich immer noch. Also, warum gehst du dann hin?

x 1 #14


HeavyDreamy
@pepper07 Hey

Zitat von Pepper07:
da ich als Kind sehr unter ihrem Verhalten gelitten habe, u.a. auch mit Gewalterfahrungen usw. Ich möchte das im Detail nicht alles ausbreiten, es ist auch lange her.

Zitat von Pepper07:
Die ein oder andere kleine Spitze gegen meine Eltern verschafft mir die notwendige Distanz und gibt mir ein gutes Gefühl,


Diese "Spitzen", die du gegen deine Eltern austeilst sind genauso fies, wie das, was dir deine Eltern verbal und wohl auch nonverbal angetan haben.

Das heisst, du übernimmst quasi die schlechten Seiten deiner Eltern.
Auch wenn du deine Eltern selber nie geschlagen hast, miese Attacken mit der Sprache ist genauso schlimm.
Nennt sich auch "emotionaler Missbrauch", was deine Eltern eben dir auch angetan hat.

Willst du das in Zukunft nicht besser machen? Anders sein, wie deine Eltern?

Entweder selber den Kontakt zu ihnen meiden, weil du eben nicht so sein willst, wie deine Eltern oder aber mit ihnen, sollte das möglich sein, eine offene und vor allen Dingen ehrliche Aussprache über deine Gefühle, was früher war, führen?


Zitat von Pepper07:
Leider macht sie eher das Gegenteil und versucht, das auszugleichen, was ich nicht möchte. Sie macht ihnen Geschenke, hört ihnen zu etc. Ich empfinde das als sehr kränkend, zumal sie a.) von meiner Kindheit weiß und b.) auch weiß, wie schön ich es finde, wenn sie über meine Geschichten und Kommentare lacht


Deine Freundin ist für dein Leid nicht zuständig und sie hat, wie hier schon einige erwähnt haben, eben ein liebevollere Beziehung zu ihren Eltern. Sie kennt das nicht so, wie du!

Es ist alleine deine Aufgabe, das mit deinen Eltern zu regeln, wie geschrieben, entweder den Kontakt selber einstellen und dies ihnen auch so mitteilen, weil du mit ihnen nicht klar kommst oder aber eben mit einer ehrlichen und offenen Aussprache.

#15


A


x 4