Mimi1979
Gast
meine Trennung ist genau heute 4 Wochen her..leider habe ich den gravierenden Fehler gemacht, mein Leben um meinen Partner herum zu bauen..Es ging ständig nur darum ihm zu gefallen, auf seine Bedürfnisse zu achten, alles für ihn zu tun..nicht das er das von mir verlangt hätte, ich sah mich in der Pflicht so zu sein und es ging mir nicht schlecht dabei..
Leider funktionierte es nach etwas über 3,5 Jahre nicht mehr aus Gründen die wohl kein Mensch versteht..mein Partner hatte ein Riesenproblem damit einfach Dinge anzusprechen bzw. Konflikte zu lösen..und nun zu meinen Beschwerden:
Die ersten zwei Wochen nach der Trennung ging es mir verwunderlicherweise sehr gut..ich habe die Lücken ohne ihn mit Sport gefüllt und habe beim Nachdenken über ihn keinerlei Unruhe in mir verspürt..ich denke, dass es deswegen so war weil ich bewusst oder unbewusst gehofft habe das sich alles wieder richtet..seit letzter Woche geht es mir richtig mies..und ich meine keine Weinkrämpfe oder Stimmungsschwankungen sondern diese abartige innere Unruhe und kribbeln am ganzen Körper..ich kenne diesen Zustand von vor 5 Jahren, da hatte ich eine Angststörung und verfiel in eine Depression..
Es kann durchaus sein -ich vermute so- dass ich durch den erneuten Verlust eines wichtigen Menschen wieder diese Gefühle habe und mich natürlich sehr darauf konzentriere, dass es bitte nicht wieder so schlimm wird wie vor 5 Jahren..ich denke pausenlos darüber nach wie mein damaliger Zustand damals war und verfalle automatisch wieder in diesen..ich merke es ja..
Ich mache seit ein paar Tagen Achtsamkeitübungen die zwar für den Moment helfen, jedoch strengen mich diese sehr an (mein Geist schwirrt immer umher und kann sich nicht auf eine Sache konzentrieren)..ich merke, dass ich selbst der Macher meiner Gefühle bin, da meine Gedanken im Chaos wandeln und nicht zur Ruhe kommen..ich weiß selbst, dass ich das durch meine Gedanken mache (ich werde wieder so krank wie damals, wie soll ich meine Arbeit schafffen, wie soll ich die Tage bewältigen...) wobei sich der Fokus nicht unbedingt auf die Trennung lenkt sondern eher auf den psychischen Zustand...
Wie geht ihr mit dieser Unruhe um bzw. mit Depressionen & Ängste und wie stellt ihr das an, nicht weiter in die Spirale runtergezogen zu werden?

