Meer7
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nach langer Zeit schreibe ich hier wieder.
Seit ca. 2,5 Jahren, nach einer sehr schlimmen Trennung, ist mit mir etwas passiert, das ich weder richtig in Worte fassen kann, noch mit dem ich wirklich zurecht komme. Ich bin seit dieser Zeit alleine, mit Ausnahme einer 5-monatigen Affäre mit einem verheirateten Mann, wo ich viele Federn gelassen habe durch meine Dummheit, auch wenn ich mich aus eigener Kraft getrennt habe.
Es ist wie bei einem See, in den man Steine reinwirft: erst entstehen an der Oberfläche Wellen, aber das beruhigt sich wieder, aber die Steine sinken in die Tiefe und da bleiben sie, folgenschwer. Ich spüre diese "Steine", diese Veränderungen und es tut mir weh. Man denkt, es geht mir gut und es gibt auch gute Tage, aber es gibt viel öfter Zeiten, wo ich nur traurig bin und grübel und weine, so wie jetzt. Ich fühle mich hilflos, kraftlos, klein, freue mich nicht auf die Zukunft, kann schlecht jemandem vertrauen oder glauben, denke eher negativ als positiv.
Ich hatte letztes Jahr auch noch einen Unfall und eine OP und musste quasi wieder Laufen lernen. Das habe ich alles mit viel Einsatz geschafft. Ich mache auch wieder Sport und habe einen (wenn auch ungeliebten) Job und vor allem tolle Kinder und auch soziale Kontakte und gute Freunde, ABER . ich komme nicht dahin, irgendwie zufrieden zu sein.
Ich habe leider auch wieder Gefühle für einen verheirateten Mann (Singles lerne ich einfach nicht kennen), den ich beim Sport getroffen habe und ich versuche dagegen anzukämpfen. Mehr als diese Gefühle wird da nicht passieren, aber es belastet mich extrem.
Vielleicht hilft es mir, das hier einfach wieder niederzuschreiben.
