Ehemaliger User
Gast
ich weiß eigentlich nicht, wie ich anfangen soll.
Die Trennung liegt jetzt schon ca.7 Wochen zurück und mir geht es schon ganz gut. Ich habe keine "Heulattacken" oder dergleichen mehr. Vielmehr macht sich ein Gefühl von Wut in mir breit. Wut auf ihn, auf seine Neue, auf die Blöse, die ich mir gegeben habe. Blöse kann ich eigentlich auch nicht direkt sagen, da ich den Kontakt zu ihm komplett abgebrochen habe. Auch war ich an dem Tag X relativ gefasst! Ich habe ihm meine Gefühle für ihn gesagt, das, was mich verletzt (die Neue) und das ich um ihn kämpfen werde, mich aber gleichzeitig nicht in diese Beziehung einmischen werde. Halt all das, was man in solchen Situationen sagt. Das war bei ihm zuhause. Da es da schon sehr spät war, schlief ich bei ihm. Jedoch mitten in der Nacht bin ich mit der Begründung, ich könne nicht mehr neben einem Mann liegen, dem ich nichts bedeute, nach hause gefahren. Heulend, verzweifelt.
Seit der Kontakt abgebrochen wurde, habe ich weder irgendwelche "Racheaktionen, Hinterherschnüffeln" oder dergleichen getan. Ich habe nichts getan außer mein Leben so weit wie ich konnte gelebt.
Manchmal möchte ich gerne wissen, wie es ihm geht, ob er noch mit ihr zusammen ist, ob er vielleicht doch noch mich will, er mich vermißt, an mich denkt. Und sich nur nicht traut, mich anzurufen, da ich ihm gesagt habe, das ich kein Kontakt mehr wünsche (wg. seiner Neuen und dem Einmischen in diese Beziehung) da es mir weh tut.
Dann wiederum denke ich mir, es interessiert ihn gar nicht, wie es mir geht. Er hat seine Neue, ist glücklich. Warum sollte er also an mich denken, mich vermissen, mich anrufen? Aber ich wollte doch kämpfen und habe den Kampf in seiner Sicht doch aufgegeben, indem ich den Kontakt untersagt habe!
Aber ich weiß auch wie er war (vielleicht noch ist?). Er macht sich über vieles Gedanken. Und die Entscheidung fiel ihm bestimmt nicht leicht. Vielleicht denkt er aber mittlerweile anders darüber. Vielleicht ist er froh, diesen Schritt getan zu haben?
Und diese Wut in meinem Bauch darüber-mit der werde ich einfach nicht fertig. Rational gesehen hat er wirklich keinen Grund mehr, sich bei mir zu melden. Er hat ja gesagt, das er sich mit der Neuen nun endlich auf sein Studium konzentrieren kann.
Ein Hohn! Er arbeitet Vollzeit, abends Uni, 2x die Woche seine Tochter, 1x die Woche Sport. Wir haben uns manchmal nur abends ab 22:00 Uhr gesehen. Wie er Schluß gemacht hat, war sein Studium in der Endphase, d.h. Examen. Da muß man nicht mehr täglich in die Uni. Nun ist es vorbei. Klar, jetzt hat er Zeit für sie.
Komme ich einfach nicht damit zurecht, das er mich verlassen hat, ihm es dadurch besser geht? Sein Leben wieder interessanter wird (da Studium nun vorbei und er jetzt mehr Zeit für Freizeitunternehmungen hat)? Oder ist diese Wut im Bauch auch nur ein Teil des "Loslassens"?
Manchmal möchte ich ihn so gerne anrufen, wissen wie es ihm geht. Oder will ich nur wissen, dass das mit der Neuen doch nicht so toll ist?
Ein Glück habe ich soweit im Griff, das ich das nicht tue. Vielleicht aus Angst, das es mir anschließend wieder schlecht geht!
Ich weiß einfach nicht was ich tun soll????? Wie damit umgehen???
Hope (die habe ich nicht mehr!)