zebrastreifen2
Gast
ich stecke gerade in einer traurigen Situation und hoffe, dass ihr mich verstehen könnt.
Ich (w, 23) wohne in Süddeutschland und bin hier seit nun zwei Jahren hier selbständig.
Ich fühle mich hier in der ländlichen" Gegend ganz wohl und war noch nie wirklich ein "Stadtkind".
Mein Freund (m, 25), mit dem ich seit 1,5 Jahren zusammen bin, wohnt 500 km von mir entfernt. Er ist nun gerade mit seiner Ausbildung fertig.
In letzter Zeit habe ich mir öfter die Frage gestellt, wie mal die Zukunft aussehen wird. Ich möchte jetzt auf der Stelle noch nicht zusammenziehen, jedoch wenigstens ein gemeinsames Ziel fixieren.
Mein Freund ist ein richtiger Stadtmensch. Zu seiner Familie hat er keinen Kontakt.
Ich habe ihn desöfteren gefragt, ob er sich es vorstellen könnte, eines Tages nach Süddeutschland zu kommen.
Er meinte immer "das sehen wir dann mal". Er lebt immer lieber in den Tag hinein...
Nun vor zwei Tagen kamen wir wieder auf das Thema und dann meinte selbst er, dass er nie für mich nach Süddeutschland ziehen würde. Er mag die Menschen hier nicht wirklich und die ländliche Gegend wäre ihm viel zu öde.
Wir haben uns nun getrennt, da wir keine gemeinsame Perspektive haben. War das die richtige Entscheidung?
Es ist so traurig, denn wir haben eine richtige Seelenverwandtschaft und es war eine wundervolle Beziehung.
Ich möchte auf keinen Fall in die Großstadt ziehen, meine Familie verlassen, mein Unternehmen (das ich mit viel Geduld und Leidenschaft aufgebaut habe) aufgeben.
Ist es in dieser Situation besser "vernünftig" zu sein und nicht auf das Herz zu hören? Ich bin so traurig.
Viele Grüße an euch...
