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Jemanden in einer Klinik kennenlernen?

Worrior
Ich muss mir blos manche Threads hier durchlesen wo Kinder involviert sind und es wundert mich wenig dass die Therapiestuben aus allen Näthen platzen.

Wenn ich schon höre "in einer Beziehung heilen" oder "Seelenverwandter" sträuben sich mir die Nackenhaare.

x 3 #61


S
Zitat von Hailey12:
Wir entfernen uns immer mehr von uns selbst und unserer Natur. Das bedeutet hohe Belastung für Körper und Geist, auch wenn man diese lange nicht bewusst wahrnimmt.

Wir benötigen immer mehr Reiz um die Aufmerksamkeit zu behalten. Höher, schneller, weiter, abwechslungsreicher, intensiver, skandalöser....All das brennt uns letztlich aus.

Danke für diesen treffenden Beitrag. 🎯 Genauso ist es.

@Fenjal, vielleicht bist du am Ende nur deshalb so resilient, weil du ständig Zeit im Wald verbringst. Man sagt ja nicht umsonst, dass der Wald das Krankenhaus der Seele ist. Da ist es logisch, dass du insgesamt weniger anfällig dafür bist, irgendwann eine Therapiestube zu brauchen. Und zum Glück kostet es ja auch nichts, in den Wald zu gehen, wenn es dir schon ums Geld geht.

Es ist auch durch Studien belegt, dass Kinder, die viel Zeit im Freien verbringen, selbstbewusster, ausgeglichener, psychisch gesünder und resilienter sind. Davon profitieren sie ihr ganzes weiteres Leben lang.

https://www.erzieherin.de/warum-outdoor...l-ist.html

x 3 #62


A


Jemanden in einer Klinik kennenlernen?

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Hola15
Zitat von Margerite:
Es gab auch recht wenig Kinder, die tatsächlich verhaltensauffällig waren.

Täusch dich da mal nicht.

Zitat von Margerite:
Ein Sohn meiner Freundin war auch eingeladen, der wiederum seinen Sohn dabei hatte. Ich hatte einen guten Blick auf die beiden, aber was ich da sah, verstörte mich einigermaßen.

Tja. Meinst du frühkindlichen Autismus gabs damals nicht?

Das gabs genauso, ebenso wie andere Behinderungen. Nur hast du davon vielleicht nichts mitbekommen, weil sie morgens von Bussen geholt und entweder in Förderschulen oder Werkstätten gebracht wurden (und werden) und ansonsten eher unsichtbar, wenn nicht oft versteckt oder zumindest isoliert aufwuchsen und lebten. (Die halt ab 1945, was mit denen davor geschah wissen wir ja)

Diese Familie nahm ihren Sohn mit in die Öffentlichkeit … welch ein Frevel dich so zu verstören. Nicht.

Sorry, bin schon wieder weg aus diesem ekelhaften Threat. Tut mir sehr leid TE was hier draus wurde. Du hast reflektiert und höflich nach Rat gesucht und dann sowas.

#63


A
Zitat von Worrior:
Ich muss mir blos manche Threads hier durchlesen wo Kinder involviert sind und es wundert mich wenig dass die Therapiestuben aus allen Näthen platzen. Wenn ich schon höre "in einer Beziehung heilen" oder "Seelenverwandter" sträuben sich mir die Nackenhaare.

Du bist auch schon älteren Semesters mit viel Lebenserfahrung .

Eine Sache habe ich gelernt , niemandem seinen unendlichen Schmerz abzusprechen .

Ansonsten denke ich , es geht uns zu gut .
Zickt etwas den Körper oder die Seele , haben wir zuviel Zeit uns mit uns selbst zu beschäftigen .
Wir müssen nicht mehr funktionieren um über die Runden zu kommen .

Als meine Tochter plötzlich verstorben ist , hatte ich einen Termin bei meiner Ärztin .
Es ging um medezinische Fragen .
Erzählte ihr natürlich alles , hab geheult dabei .
Sie wollte mich sofort in eine Klinik einweisen ,hatte den Hörer schon in der Hand , auch ihr kullerten die Tränen .
Warum war mir klar . Sie hatte selbst Kinder in dem Alter meiner Enkel und für Momente bezog sie die Situation auf ihr Leben .

Nein ich bin nicht in die Klinik gegangen , die Tavor ,die ich zur Beerdigung nehmen sollte , habe ich ihr vollzählig zurückgegeben .
Warum ich das durchgestanden habe ?
Weil mir klar war , daß ich für meine noch kleinen Enkelkinder stark sein will , muss ,kann , darf ...

Wer weiß wie es mir ergangen wäre , hätte ich Zeit gehabt , mich um mich selbst zu drehen .
Das ist ein Problem unserer Zeit , wir können uns von hinten bis vorne betrachten unsere Seelenqualen beleuchten , analysieren bis wir beim Psychiater landen .
Wobei ich sagen muss , daß dieser Berufsstand auch seine Berechtigung hat .

Natürlich habe ich gelitten wie ein Tier , geheult und gelitten und noch mehr gelitten.

Aber auch die Schultern gestrafft um für meine Enkelkinder da zu sein .

x 3 #64


Worrior
@Abendrot
Ich habe großen Respekt vor Dir und bedauere Deinen großen Verlust.
Eltern sollten nicht vor den Gräbern ihrer Kinder stehen müssen.
Die gewonnene Stärke und Resilenz nimmt dir niemand mehr.
Deine Enkel sind bei Dir in guten Händen.

x 1 #65


A
@mara_mly
Entschuldige bitte , daß ich nicht auf dein Problem eingegangen bin .
Meine Vergangenheit ploppte auf einmal hoch .
Was ich geschrieben habe gehört nicht in deinen Thread .
Damit konnte ich dir nun wirklich nicht helfen, es tut mir leid .

#66


H
@Fenjal
Zitat von Fenjal:
Ich gehe ab und an gern shoppen, allerdings auf meine Kosten, völlig richtig.
Auch Wellness oder Kurztripps gehen in Ordnung, nur nicht auf Herrn Schmitts Rechnung, sich zu amüsieren oder sich zu beschenken, dafür öffnet man den eigenen Geldbeutel, das ist es, was ich befürworte.

Hä, du vergleichst Shoppen mit einem Klinikaufenthalt 😅?

Zitat von Fenjal:
Deine Zähne sind doch nicht weniger zu subventionieren als die Therapiestube wegen Liebeskummer?

Wie kommst du eigentlich ständig auf das Thema Liebeskummer? Du weißt doch gar nicht weshalb TE oder andere dort in Therapie sind.

Zitat von Fenjal:
du kannst Gesellschaftsspiele mit anderen spielen oder Puzzeln oder Pläuschen halten, nur nicht auf Kosten der Solidargemeinschaft, sondern als Selbstzahler, überhaupt kein Problem.

Du scheinst wohl in dem Glauben zu leben, dass man nur zum Puzzeln in die Klinik geht hmm? Das finde ich etwas beschränkt. Lies doch bitte nochmal den Eingangspost. Das sind Beschäftigungen während Therapiepausen oder nach der Therapie.

Zitat von Fenjal:
Also, irgendwo sollten Grenzen sein, was kostet die Welt, von dieser Haltung sollten wir uns verabschieden.

Klar, ich bin mir sicher, dass der Großteil nur fürs kostenlose Mittagessen und der größeren Auswahl an Gesellschaftsspielen eine Klinik aufsucht 😆 Richtige Maden im Speck.

x 1 #67


Brennessl
liebe @mara_mly !

Zitat von mara_mly:
Ich fühle mich halt auch körperlich irgendwie sehr zu ihm hingezogen, hatte Gedanken, wie das wäre ihn zu küssen oder zu umarmen. Auch wenn es mir unangenehm ist, das so offen mitzuteilen, aber es ist leider so.


das braucht dir nicht unangenehm zu sein, du kannst ja nichts für deine gefühle und emotionen.


ich war auch mal 8 wochen wegen burnout in einer reha (hat mir das leben gerettet) und ich weiß wie herausfordernd und anstrengend diese zeit ist. und natürlich findet man dort auch menschen mit denen man sich besser versteht und sich lieber austauscht als mit anderen.

dass du dich in diesen mann ein bisschen verknallt hast finde ich nicht schlimm. eher normal.

und es erinnert mich an meine zeit damals, weil ich von anfang an 2 reha-freunde hatte wo er sich in sie verliebt hat. und zwar schwer.

was er getan hat fand ich gut, er die reha durchgezogen und ihr in den letzten tagen der gemeinsamen zeit gesagt was sache ist. die beiden sind heute noch ein paar. also sowas kann auch funktionieren, wenn man es vorsichtig angeht.

was ich sagen will, deine verliebtheit muss nichts schlechtes sein. aber zu diesem zeitpunkt ist sie schlecht lebbar, weil deine sachen im mittelpunkt stehen sollte.

freu dich, dass du diesen tollen menschen in dieser zeit an deiner seite hat, sieh ihn als unterstützung und konzentriere dich auf dich selbst.

Zitat von mara_mly:
Oder soll ich ihm einfach mitteilen, was bei mir gerade abgeht, damit man da von vornherein vermeiden kann, dass man sich da unnötige Illusionen macht? I


tu das nicht. auch er hat mit belastungen zu kämpfen, das könnte ihn stressen und bei seiner heilung "stören".

Zitat von mara_mly:
Wir haben auch dieselbe Therapeutin. Da weiß ich nicht, ob ich ihr das erzählen sollte?


das meine ich solltest du auf alle fälle tun. genau deswegen macht man ja die theapie, um rauszulassen was einen bewegt. trau dich, das ist wichtig in meinen augen.

und irgendwann ist die die reha vorbei, vielleicht bleibt ihr dann in kontakt und du kannst weiter sehen.


ich hoffe du liest das noch, leider ist dein so sensibles thema mit so viel offtopic zugemüllt.

alles gute für diese zeit und eine rasche genesung wünsche ich dir.

x 3 #68


C
Zitat von Hailey12:
Du scheinst wohl in dem Glauben zu leben, dass man nur zum Puzzeln in die Klinik geht hmm? Das finde ich etwas beschränkt. Lies doch bitte nochmal den Eingangspost. Das sind Beschäftigungen während Therapiepausen oder nach der Therapie.


Die Therapie selbst besteht dann aus Ergo- oder Kunsttherapie. 😉

Es wird getöpfert und ein Bild gemalt. Oder Speckstein bearbeitet oder Fliesen kunstvoll mit kleinen Steinchen beklebt.

Nach einer halben Stunde wirst du über den Klee dafür gelobt, dass du so gut durchgehalten hast.

#69


H
@Casey schade. Dein Kommentar bestätigt beispielhaft die Stigmatisierung psychisch Erkrankter und die Wichtigkeit therapeutischer Behandlung.

Ebenso wird dadurch indirekt an der Ernsthaftigkeit der TE bzw. ihrer Problematik gezweifelt.

Auch wenn Offtopic - ich finde die Aufklärung Unwissender bezüglich diesem Thema enorm wichtig.

Deshalb kurz für dich:

In einer psychosomatischen Reha stehen vor allem Gruppen- und Einzeltherapie im Vordergrund, dazu Aufklärung über das Krankheitsbild, gesundheitliche Untersuchungen, Sport- und Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren, Ernährungsberatung, Physiotherapien. Und ja, auch Ergo, Tanz-, Musik-, und Gestaltungstherapie. Diese haben ebenso ihren Sinn.

Übrigens sind diese Klinikaufenthalte für viele Menschen lebensverändernd.


Liebe TE,

Wie ist denn mittlerweile die Lage? Gibt es etwas Neues?

x 4 #70


Fenjal
Zitat von Hailey12:
In einer psychosomatischen Reha stehen vor allem Gruppen- und Einzeltherapie im Vordergrund, dazu Aufklärung über das Krankheitsbild, gesundheitliche Untersuchungen, Sport- und Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren, Ernährungsberatung, Physiotherapien. Und ja, auch Ergo, Tanz-, Musik-, und Gestaltungstherapie. Diese haben ebenso ihren Sinn.

Warum sollten deine aufgelisteten Therapien auf Kosten der Solidargemeinschaft abgerechnet werden?
Ein gutes Gym bietet u.a. auch Ernährungstherapie, moderne Geräte neben freien Gewichten über Pilates bis zum Bauchtanz und Wellnessbereich ist alles vorhanden.
Wenn man sich gestalterisch betätigen möchte, kann man bB Kurse der VHS belegen.
Tanzkurse werden ebenfalls angeboten.
Also was ist jetzt das Problem?
Die monetäre Eigenleistung ist es.
Selbstfinanzierung anstatt seine Riemen vom Leder anderer zu schneiden, nur darum geht es.
Würde diese ganze Beschäftigungsunterhaltung am Ende mit 30% Eigenleistung quittiert werden, bin ich mir absolut sicher, dass dann etliche soetwas für unwichtig einstufen würden.

x 2 #71


Stella31
Zitat von Fenjal:
Würde diese ganze Beschäftigungsunterhaltung am Ende mit 30% Eigenleistung quittiert werden, bin ich mir absolut sicher, dass dann etliche soetwas für unwichtig einstufen würden.

Nur weil du das gebersmühlenartig wiederholst, wird es nicht besser.

Und immer noch verstehst du nicht, dass es nicht um einzelne Maßnahmen geht, die auch hilfreich sein können, um sich besser zu fühlen.

Jemand der schwere Depressionen hat, ist gar nicht in der Lage, rauszugehen,Sport zu machen oder sonst was. Es gibt null Antrieb für irgendwas und es ist schon schwer genug, überhaupt eine Klinik aufzusuchen.

Wenn dann in dieser, zusätzlich zu Gesprächstherapien Dinge, die man natürlich auch zuhause machen könnte, angeboten werden, sind das Maßnahmen, die Viele gar nicht mehr auf dem Schirm hatten, weil gar keine Kapazitäten, Kräfte usw vorhanden waren.
Sie helfen, den Fokus wieder neu zu setzen. Aber sind nur ein Nebenprodukt und nicht das, was es ausmacht, in der Klinik zu sein.
Jeder einzelne Punkt zusammengenommen ist hilfreich!

Und nicht jeder kann einfach funktionieren.
Aber wem sag ich das?

x 2 #72


C
Zitat von Hailey12:
schade. Dein Kommentar bestätigt beispielhaft die Stigmatisierung psychisch Erkrankter und die Wichtigkeit therapeutischer Behandlung.


Ich habe überhaupt nichts gegen psychische Erkrankungen (wobei vieles als Psyche deklariert wird, weil es keine anderen Behandlungsansätze geben darf. Siehe die aktuelle Post Covid/Impf Problematik, die mehrere hunderttausend Menschen als psychisch krank erklärt, obwohl sie es nicht sind) und gegen die Wichtigkeit der Behandlung.
Nur das wie, finde ich in der Tat sehr oft lächerlich und einer Psychosozialindustrie entgegen kommend, die sich selbst am laufen hält, wer sich aufregen will, ja auf Kosten der Steuerzahler, aber im Verhältnis sehr wenig gute Ergebnisse bringt.



Zitat von Hailey12:
Ebenso wird dadurch indirekt an der Ernsthaftigkeit der TE bzw. ihrer Problematik gezweifelt.


Ja, sie hatte schon mal einen Thread eröffnet. Da lang und breit ihre Problematik beschrieben, es wurden ihr viele gute Tips gegeben.

Aber ihre Gesundheit ist ihr anscheinend doch nicht so wichtig. Sondern ein junger Mann, damit sie weiter von sich ablenken kann. Es wird sie aber niemand nach Hause schicken. Also Zeit dort absitzen für nichts.
Zitat von Hailey12:
Deshalb kurz für dich:

In einer psychosomatischen Reha stehen vor allem Gruppen- und Einzeltherapie im Vordergrund, dazu Aufklärung über das Krankheitsbild, gesundheitliche Untersuchungen, Sport- und Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren, Ernährungsberatung, Physiotherapien. Und ja, auch Ergo, Tanz-, Musik-, und Gestaltungstherapie. Diese haben ebenso ihren Sinn.

Übrigens sind diese Klinikaufenthalte für viele Menschen lebensverändernd.



Ja, lebensverändernd in dem Sinne, dass Rente eingereicht wird und/oder solche Einrichtungen zukünftig öfter aufgesucht werden müssen, weil im Leben nichts auf die Kette gebracht wird.

Oder über Jahrzehnte weg falsch diagnostiziert wurde. Gutes Beispiel MS Erkrankte. Ganz früher Brustkrebserkrankte (obwohl die natürlich nicht lange lebten). Da war auch alles "Psyche".

Wenn du die schon so verteidigst, dann erkläre mir doch bitte was genau an Gestaltungstherapie bei z.B. schweren Depresssionen helfen soll? Oder gar bei MS.

Oder nehmen wir die austherapierten am Rücken Erkrankte. Kunsttherapie und die können nicht mal richtig auf dem Stuhl sitzen vor Schmerzen.

Den Menschen wird schlichtweg Behandlung verweigert. Statt dessen Psyche. Dort müssen sie sich dann während des Aufenthaltes mit Menschen auseinander setzen, die wegen ein bißchen Liebeskummer oder Papa hat den Hamster gekillt und deswegen entstand ein Trauma konfrontiert werden und die sich rühmen, die dritte Reha durchbekommen zu haben.

Kein Land hat ein so ineffektives Krankheitsverwaltungssystem wie "wir".

Das darf durchaus kritisiert werden. Ich beziehe mich dabei ausdrücklich auf Abteilung "Psychosomatik".

Wer einmal wirklich eine Ausszeit braucht, wegen z.B. burn out der braucht kein Spaßprogramm sondern Ruhe. Die gibt es in solchen Einrichtungen aber nicht. Denn die laufen nur auf Aktivierung.
Fliesen mit bunten Steinchen bekleben, anstatt mal die Gelegenheit zu bekommen inne zu halten. Würde mehr helfen, als rund um die Uhr Programm.

Wer sich mit der Thematik mal genauer beschäftigt, wird feststellen, dass sehr, sehr viele nach solchen Rehas wesentlich kränker raus kommen, als sie reinkamen.

Die nächsten Kandidaten sind Senioren. Die bekommen eine psychosomatische Reha verpasst, damit niemand mehr ein schlechtes Gewissen haben muss, weil sie alleine zu Hause vergammeln. Ja, die freuen sich sogar mal raus zu kommen.
Für die lohnt sich solch eine Reha.
Das sehe ich ein und begrüße es sogar. Die hatten früher keine Zeit Therapeuten zu beschäftigen.
Leben war ihnen wichtiger, trotz aller Widrigkeiten.

Natürlich ist das nur ein grob skizzierter Rahmen.

Meiner Meinung nach gehören psychosomatische Rehas ersatzlos gestrichen, für das Rentnerprogramm lässt sich sicher Ersatz finden, statt dessen Ausrichtung auf Verbesserung der Neurologie. Da gehören die meisten hin, die angeblich psychisch erkrankten.

Mit einem gutem Betreuungs- und Begleitungsangebot.

Mit Therapeuten, die sich auskennen mit Gehirnveränderungen aufgrund dieser oder jener Krankheitsbilder und tatsächlich ab und an gute Therapieangebote schon haben.

Z.B. das gezielte erlernen neuer neurologischen Verknüpfungen. Da sich neuronale Bahnen innerhalb von wenigen Wochen bilden können, bei älteren dauert es natürgemäß etwas länger, wären gute Ergebnisse innerhalb von sagen wir ein paar Monaten mitunter zu erreichen.

Das würde z.B. bei einem Sozialphobiker helfen.
Was bekommt er statt dessen angeboten? Gesprächstherapie, wo er sich nicht mal hin traut. Falls doch darf er zitternd und bibbernd da in der Ecke sitzen und stirbt vor Angst. Ohne das ihm geholfen wird. Schafft er es zur Einzeltherapie darf er über seine Eltern schwadronieren, ja dass er in den Schrank gesperrt wurde, war wirklich nicht toll. Nur, was hilft ihm das Gerede darüber? Sowie eine psychosomatische Reha? Gar nichts. Wieder einer aussortiert vom System, dem gute Behandlung geholfen hätte. Er half sich übrigens später selber. Steht recht fest im Leben. Anfällig bleibt jemand bei Schwächen immer. Da muss jeder dran bleiben. Lebenslang. Das wiederum sind Mühen, dem viele nicht stand halten können. Müssen sie ja auch nicht. Sie halten das System ja gerne am Laufen.

Lieber weiter basteln und Zeit vertrödeln. Wer da gestärkt und erholt von raus kommt, dem hätte ein Urlaub auch gereicht. Aber halt, nee. Der muss ja selber bezahlt werden.

Wer in den Mühlen von Rentenverfahren steckt, dem sind natürlich die Hände gebunden. Der muss da hin. Aber ich habe noch nie jemanden sagen hören, dass er es toll da fand oder ihm irgendwas geholfen hätte.

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Pippa
Zitat von Fenjal:
Ich gehe ab und an gern shoppen, allerdings auf meine Kosten, völlig richtig.

Diebstahl wäre auch wirklich unklug.

Zitat von Fenjal:
Auch Wellness oder Kurztripps gehen in Ordnung, nur nicht auf Herrn Schmitts Rechnung,

Zitat von Fenjal:
sich zu amüsieren oder sich zu beschenken, dafür öffnet man den eigenen Geldbeutel, das ist es, was ich befürworte.

Worauf willst Du hinaus?
Dass Kurztrips und Amüsements bei irgendjemanden die Kasse zahlt?

Liebeskummer mal außen vor - das ist keine Krankheit - was machst Du, wenn Dich etwas Schlimmes ereilt, Du deswegen z. B. Depressionen bekommst und Dein Leben nicht mehr für lebenswert hältst?
Flinte an den Kopf?

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Fenjal
@Pippa jeder durchlebt mal Krisen im Leben oder hat ein Stimmungstief oder der Partner orientiert sich anderweitig...

Aber, muss man sich dann in Therapiestuben begeben?
Es gibt z.B. die Zielsetzung,.. nach meinem Beziehungsende hatte ich das Häuschen auf dem Schirm, nicht im Traum wäre mir eingefallen mich in eine Therapiestube zu hocken, es gab viel zu tun, blabla war nicht dabei.
Natürlich gibt es ernst zunehmende Psychiatrische Erkrankungen, das ist mir sehr wohl bewusst, nur, jede Gemütsschwankung, jeden Verlust, jede Kritik, jedes Versagen ... gleich einer Therapie zu unterziehen halte ich persönlich für weit überzogen.
Erwachsene sollten Rückschläge, Einbrüche und Krisen händeln können, so etwas gehört im Leben dazu.
Und, niemand kann es noch leugnen,... dieser sprunghafte Anstieg der Therapien von Melancholie trifft uns alle, denn du, ich,... werden künftig noch sehen was 5 Erbsen für eine Brühe ergeben.
Daher versuche ich meine Felle ins Trockene zu bringen.
Diese Therapienutzer sorgen nur für mehr Dampf weil sie unsere Ressourcen mit rasant verbrauchen.

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A


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