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Jemanden in einer Klinik kennenlernen?

C
Zitat von Fenjal:
30% Eigenleistung und die Reihen lichten sich, davon bin ich überzeugt.


Diese Reihen verschieben sich dann nur auf die Straße. Siehe Amerika. Klar, offiziell alles Dro. und die Dro. sind schuld. Nur wer nimmt denn den Rotz? Die, welche ihr Leben nicht auf die Kette kriegen. So schließt sich der Kreis.

Zitat von Hailey12:
Zum Anderen sind wir heute einer anderen Art Stress ausgesetzt.
Was absolut nicht heißen soll, dass es früher nicht stressig war. Die Generationen zuvor hatten teils mit enormen Herausforderungen zu kämpfen.

Wohlstandsverwahrlosung.

Das Gehirn sucht sich Probleme, wenn es sonst keine hat.

Ist kein blöder Spruch, sondern Tatsache.

Z.B. Handy aus, wäre ein Anfang. Aber damit sind viele schon überfordert.

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Worrior
Ich muss mir blos manche Threads hier durchlesen wo Kinder involviert sind und es wundert mich wenig dass die Therapiestuben aus allen Näthen platzen.

Wenn ich schon höre "in einer Beziehung heilen" oder "Seelenverwandter" sträuben sich mir die Nackenhaare.

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A


Jemanden in einer Klinik kennenlernen?

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S
Zitat von Hailey12:
Wir entfernen uns immer mehr von uns selbst und unserer Natur. Das bedeutet hohe Belastung für Körper und Geist, auch wenn man diese lange nicht bewusst wahrnimmt.

Wir benötigen immer mehr Reiz um die Aufmerksamkeit zu behalten. Höher, schneller, weiter, abwechslungsreicher, intensiver, skandalöser....All das brennt uns letztlich aus.

Danke für diesen treffenden Beitrag. 🎯 Genauso ist es.

@Fenjal, vielleicht bist du am Ende nur deshalb so resilient, weil du ständig Zeit im Wald verbringst. Man sagt ja nicht umsonst, dass der Wald das Krankenhaus der Seele ist. Da ist es logisch, dass du insgesamt weniger anfällig dafür bist, irgendwann eine Therapiestube zu brauchen. Und zum Glück kostet es ja auch nichts, in den Wald zu gehen, wenn es dir schon ums Geld geht.

Es ist auch durch Studien belegt, dass Kinder, die viel Zeit im Freien verbringen, selbstbewusster, ausgeglichener, psychisch gesünder und resilienter sind. Davon profitieren sie ihr ganzes weiteres Leben lang.

https://www.erzieherin.de/warum-outdoor...l-ist.html

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Hola15
Zitat von Margerite:
Es gab auch recht wenig Kinder, die tatsächlich verhaltensauffällig waren.

Täusch dich da mal nicht.

Zitat von Margerite:
Ein Sohn meiner Freundin war auch eingeladen, der wiederum seinen Sohn dabei hatte. Ich hatte einen guten Blick auf die beiden, aber was ich da sah, verstörte mich einigermaßen.

Tja. Meinst du frühkindlichen Autismus gabs damals nicht?

Das gabs genauso, ebenso wie andere Behinderungen. Nur hast du davon vielleicht nichts mitbekommen, weil sie morgens von Bussen geholt und entweder in Förderschulen oder Werkstätten gebracht wurden (und werden) und ansonsten eher unsichtbar, wenn nicht oft versteckt oder zumindest isoliert aufwuchsen und lebten. (Die halt ab 1945, was mit denen davor geschah wissen wir ja)

Diese Familie nahm ihren Sohn mit in die Öffentlichkeit … welch ein Frevel dich so zu verstören. Nicht.

Sorry, bin schon wieder weg aus diesem ekelhaften Threat. Tut mir sehr leid TE was hier draus wurde. Du hast reflektiert und höflich nach Rat gesucht und dann sowas.

#64


A
Zitat von Worrior:
Ich muss mir blos manche Threads hier durchlesen wo Kinder involviert sind und es wundert mich wenig dass die Therapiestuben aus allen Näthen platzen. Wenn ich schon höre "in einer Beziehung heilen" oder "Seelenverwandter" sträuben sich mir die Nackenhaare.

Du bist auch schon älteren Semesters mit viel Lebenserfahrung .

Eine Sache habe ich gelernt , niemandem seinen unendlichen Schmerz abzusprechen .

Ansonsten denke ich , es geht uns zu gut .
Zickt etwas den Körper oder die Seele , haben wir zuviel Zeit uns mit uns selbst zu beschäftigen .
Wir müssen nicht mehr funktionieren um über die Runden zu kommen .

Als meine Tochter plötzlich verstorben ist , hatte ich einen Termin bei meiner Ärztin .
Es ging um medezinische Fragen .
Erzählte ihr natürlich alles , hab geheult dabei .
Sie wollte mich sofort in eine Klinik einweisen ,hatte den Hörer schon in der Hand , auch ihr kullerten die Tränen .
Warum war mir klar . Sie hatte selbst Kinder in dem Alter meiner Enkel und für Momente bezog sie die Situation auf ihr Leben .

Nein ich bin nicht in die Klinik gegangen , die Tavor ,die ich zur Beerdigung nehmen sollte , habe ich ihr vollzählig zurückgegeben .
Warum ich das durchgestanden habe ?
Weil mir klar war , daß ich für meine noch kleinen Enkelkinder stark sein will , muss ,kann , darf ...

Wer weiß wie es mir ergangen wäre , hätte ich Zeit gehabt , mich um mich selbst zu drehen .
Das ist ein Problem unserer Zeit , wir können uns von hinten bis vorne betrachten unsere Seelenqualen beleuchten , analysieren bis wir beim Psychiater landen .
Wobei ich sagen muss , daß dieser Berufsstand auch seine Berechtigung hat .

Natürlich habe ich gelitten wie ein Tier , geheult und gelitten und noch mehr gelitten.

Aber auch die Schultern gestrafft um für meine Enkelkinder da zu sein .

#65


Worrior
@Abendrot
Ich habe großen Respekt vor Dir und bedauere Deinen großen Verlust.
Eltern sollten nicht vor den Gräbern ihrer Kinder stehen müssen.
Die gewonnene Stärke und Resilenz nimmt dir niemand mehr.
Deine Enkel sind bei Dir in guten Händen.

x 1 #66


A
@mara_mly
Entschuldige bitte , daß ich nicht auf dein Problem eingegangen bin .
Meine Vergangenheit ploppte auf einmal hoch .
Was ich geschrieben habe gehört nicht in deinen Thread .
Damit konnte ich dir nun wirklich nicht helfen, es tut mir leid .

#67