Zitat von Mirandaa:in Kreisen, in denen Sucht eine Rolle spielt, wird öfter damit hantiert, erstmal auf Abstinenz zu gehen. dabei handelt es sich nicht um so ein kurzsichtiges Vorgehen wie: hör auf und die Sucht hört auf denn das genau tut sie ja nicht es passiert indess etwas anderes: es kommt das zutage, was mit dem Ausleben der ...
Ich finde deine Ansätze sehr interessant und durchaus betrachtenswert. War auch auf der Website von S.L.A.A., muss aber sagen, dass die dort beschriebene Liebessucht auf mich nicht bzw. nur ganz eingeschränkt zutrifft, die Sexsucht überhaupt nicht. Wie das für den TE ist, muss er selbst beurteilen. Trotzdem kann man ja versuchen, mit der ein oder anderen Empfehlung zu arbeiten und damit vielleicht auch einen Erfolg erzielen. Who knows?
Da ich selber ein Thema mit meiner Jugendliebe habe, denke ich jedoch, dass die intensiven Gedanken, die nur dieser einen Person gelten, vor allem aus den Umständen der Initialromanze resultieren und weniger ein Persönlichkeitsproblem o.ä. darstellen.
Nancy Kalish, die über die wiedererwachte Jugendliebe intensiv geforscht hat, beschreibt das in ihren Artikeln und Büchern ausführlich und in meinem Fall auch zu 100% zutreffend: junges Alter, erste Liebe, beidseitig, unerfüllt, keine negativen Vorkommnisse/Erlebnisse mit dieser Person, kein richtiger Abschluss (Cliffhanging) ...
Sind das nicht Umstände, die für so eine Never-Ending-Story, zumindest emotional betrachtet, geradezu prädestinieren?
Ich finde es schade, dass das Problem fast immer in der eigenen Person verortet wird. Auch wenn es da sicherlich eigene Anteile gibt.