skully
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Zitat von Kaetzchen:....- allerdings hast Du eine andere Hoffnung als er, denn Du hoffst auf eine Trennung und anschließende Beziehung mit ihm, er hofft auf eine Fortsetzung der Affäre (also S.). Gast hat recht - Du stabilisierst seine Beziehung...(Beziehungsprobleme sind in einer Affäre übrigens ein No-Go, die sollte man als AF umgehend unterbinden).
.... die EF ist in Deinen Augen der Täter und er das arme Opfer. Aber so ist es natürlich nicht ganz
...Er hat klar gesagt, dass er sich nicht trennen wird. Das solltest Du einfach hinnehmen und glauben. Die Hoffnungen, die Du Dir machst, beruhen auf nichts weiter als auf seinen Dich bindenden Äußerungen Dir gegenüber. ...
Er aber auch nicht, deshalb sieht er sich selbst auch in der Retterrolle - und rettet seine Ehe. ...Aus Verantwortung und Pflichtgefühl bleibt er dort, bei seiner Familie, ... Du bist seine Realitätsflucht, deshalb schreibt er auch so viel, ohne Anstalten zu machen, Dich für S. wiederzusehen. Männer können seeeeehr lange von der Hoffnung leben, gerade, wenn es um S. geht.
Mehrere Missverständnisse:
1. Ich will ihn nicht retten, ich will ihn nur auf die Idee bringen, sich selbst zu retten. Egal, was mit mir war oder ist, ich erwarte nicht, dass er zu mir zurück kommt. Ich glaube es nicht einmal, wenn er sich trennt. Ich hoffe auf die Trennung, weil ich glaube, dass es ihm dann besser geht und er klarer sieht.
2. Wie ich schon mehrmals sagte gibt es keinen Sex mehr, seit 3 Monaten nicht und wird es auch von meiner Seite nicht mehr geben. Dazu müsste es erst einmal wieder zu irgendeinem Treffen kommen. Steht aber gerade nicht zur Diskussion und habe ich auch nicht angeregt.
3. Das Beziehungsprobleme tabu sind, ist mir bewusst. Kam auch nicht oft vor. Mehrmals habe ich ihm gesagt, dass ich für seine Probleme bestimmt der falsche Ansprechpartner bin, er möge sich an einen anderen wenden. Allein der mögliche Interessenskonflikt verbietet es mir ja, ihm Ratschläge zu geben. Schrieb ich übrigens auch, dass ich da ja "befangen" bin und egal was ich rate, würde mir ja ausgelegt, als würde ich es zu meinem Vorteil nutzen wollen. Das habe ich ihm klar verbalisiert. Ich habe auch keinen Rat erteilt, sondern nur seine Situation sachlich eingeschätzt. Ihr Verhalten sei soweit normal und verständlich, er soll doch erst mal in Urlaub fahren...
4. Ich denke er klammert sich an die Hoffnung seine Ehe zu retten, weil er glaubt, so seinen Fehltritt mit mir wieder gut machen zu können. Er fühlt sich schuldig.
5. Die Affäre, insbesondere S. und persönliche Treffen, IST KLAR BEENDET, seit Februar.
6. Er hat gesagt, er wird sich nicht trennen, weil er Angst hat, seine Kinder nicht mehr sehen zu können. Es ist eine Frage der Zeit, wann er bemerkt, dass die Kinder (15 und 17) in ihrem Alter eine untergeordnete Rolle spielen bzw. dass er sie mit unglücklich macht, wenn er eine Ehe aufrecht erhält, die keine mehr ist. Er hat auch zu ihr gesagt (im Februar), es muss sich etwas ändern, sonst geht er. Bisher hat sich nichts geändert zwischen ihm und seiner Frau. weil sie nicht bereit ist, ihm zu verzeihen. Im Gegenteil. Siehe auch ihre Aussagen von gestern.....Find ich der HAMMER
7. Ich werde ihm sagen, dass ich es für beser halte, wenn wir während seines Urlaubs NICHT TEXTEN. Einfach, damit er sich klar auf SIE konzentrieren muss. Und sich keine Aufmunterungen von mir abholen kann ode rbekommt. Auf diese weise muss er sein problem angehen udn kann nicht fliehen.
Nochmal in aller Deutlichkeit: Es geht nicht um Sex, nirgends in seinen Texten geht es um Sex, nicht mal Dirty Talk... Es geht um den Versuch, eine freundschaftliche Basis NACH der Affäre zu finden, nachdem wir die s.uelle Beziehung und den physischen Kontakt abgebrochen haben... Und da gebe ich dir absolut Recht: Ich bin dennoch für ihn eine Realitätsflucht, wenn er down ist, lässt er sich von mir aufmuntern. Aber er textet auch durchgehend, ohne dass er down ist, auch wenn er gut drauf ist, lässt er mich immer daran teil haben. Wir haben Spass beim Schreiben und es ist witzig und wir bringen uns gegenseitig zum Lachen. Viel öfter, als er von seinen Problemen erzählt, bis gestern waren die seit Wochen tabu. Wir verstehen uns nach wie vor super, wir haben ein inniges Verhältnis, haben sehr ähnliche Interessen und sind uns einig, dass wir nur zu gerne den Kontakt weiter aufrecht erhalten wollen.
Und zum Schluß, auch, wenn es blöd klingt: Die Affäre ging nicht von mir aus, sondern von ihm. Ich bin nach mehreren Versuchen irgendwann schwach geworden. Und es tut ihm leid, dass er mir durch die Beendigung nach etwa 4 Monaten so weh tun musste. Aber es tut ihm auch leid, seiner Frau gegenüber. Und klar hat die Ehe für ihn Priorität. Weil seine Ehe eben länger andauerte als unsere Affäre....is doch klar. Die Ehe hat damit eine Chance verdient und darum geht es gerade. Hat die Ehe eine Chance? Er kann nichts mehr tun, ich denke, SIE ist am Zug, daran zu arbeiten, dass sie ihm verzeiht, wenn sie ihn wirklich so sehr liebt, wie sie behauptet. Aber jemanden den ich liebe, drohe ich nicht damit, ihn im Urlaub von der Klippe zu schubsen. Ein eigenartiger Humor, oder?