Zitat von Debby3: …die Angst, vor den erheblichen Einwände im Freundes-und Bakanntenkreis Damit kann man schon Menschen einschüchtern .
Nun ja. Da muss halt mal die ganze Familie in das Sexleben eingebunden werden. Alles, was vorher tabu war, weil es zu intim war, darf plötzlich brauchbar gemacht werden. Ja, das ist eine sehr werteorientierte Vorgehensweise.
🤪 Zitat von Seneca22: Dies ergibt sich daraus, dass der Affärenpartner in eine Familie eindringt (selbst wenn der / die Gebundene es gestattet), und der Rest der Familie üblicherweise ein derartiges Eindringen nicht befürwortet bzw. es zeitweise vielleicht sogar gegen deren ausdrücklichen Willen geschieht (wenn etwa Frau/Kinder den Affärenpartner diesbezüglich kontaktiert haben).
Puh, Schuld und Sühne, das hohe Lied protestantischer Vergeltung. Sind sich Eltern meist einig, dass es weder Kinder noch andere Menschen irgendetwas angeht, wie der elterliche Matratzensport ausgeübt wird, ist diese Prüderie just vorbei. Wenn es darum geht, dass einer der Partner mit einer anderen Person die Laken durchwühlt. Dann muss es alle Welt wissen, die Kinder werden auf Teufel komm heraus instrumentalisiert. Wow. So viel zum Thema gelebte Werte. Da wird Gott und die Welt als Zeuge genommen, um den untreuen Partner an den Pranger zu stellen. Was eine scheinheilige Wertevorstellung.
Kinderseelen werden werden nicht durch Affairen zerstört. Sondern am Umgang der Eltern damit. Trennungen passieren, sind manchmal notwendig, um Platz für einen Neuanfang zu bereiten. Kaputt gehen Kinder an all den Schuldzuweisungen, der Ablehnung der Verantwortung am Scheitern, an der Instrumentalisierung durch ein oder beide Elternteile, an der Lieb- und Herzlosigkeit der Eltern, die das Platzen ihrer Träume nicht verkraften. An der Sprachlosigkeit. Wenn Kinder nicht instrumentalisiert werden nicht in einen Loyalitätskonflikt gezerrt werden von wütenden, überemotionalisierten Erwachsenen, die ihrer Verantwortung nicht gerecht werden, können sie sehr gut Trennungen verkraften. Besser als in verlogenen, lieblosen Scheinidyllen aufzuwachsen. Für manche (m/w/d) ist opfern halt zu schön.
Zitat von Seneca22: MMn sollte dies auch entsprechende Schadenersatzansprüche (etwa Therapiekosten für Kinder nach einer allfälligen Trennung) nach sich ziehen, für die Affärenführer und Affärenpartner zur gesamten Hand haften…..
Den Schaden sollten die begleichen, die ihn anrichten. Die Menschen, die Kinder in die Spiele der Erwachsenen gnadenlos reinziehen. Die Kinderseelen wütend als Waffe gegen ein Elternteil benutzen. Weil ihr heiliger Ehe-Gral zusammen mit ihren Träumen geplatzt ist. Diejenigen, die nicht bei sich selbst schauen mögen, was passiert ist. Die lieber den Affairenpartner verantwortlich machen als sich aus ihrer Scheinwelt zu lösen. Wenn sie nun zugeben würden, dass ihre Beziehung schon lange auf Sand gebaut war, nicht mehr funktioniert hat, nur noch auf dem Papier bestand, müssten sie sich nach der eigenen Verantwortung fragen lassen. Das ist undenkbar, da der heilige Gral der Ehe nicht zu hinterfragen ist. Die Verantwortung liegt immer und selbstverständlich bei den Betrügern. Und wenn dann gar nichts mehr geht, werden die Kinder als Opfer mit ins Spiel gebracht. Völlig außer Betracht wird dabei gelassen, was es mit Kindern macht, in einer Familie aufzuwachsen, in der es statt Liebe Respektlosigkeiten gibt, statt Wärme keifende Anschuldigungen. Da müssen die armen Kinder halt durch. Nur wenn dann einer der Partner eine Affaire hat, ist das natürlich das Ende der Welt für die armen Kinder. So einfach wie doof.
Zitat von DieSeherin: damit, dass mir dieser eine mann über den weg gelaufen ist, bei dem es "booooom" gemacht hat!
Das Leben ist so bunt. Und manchmal kann sogar sein, was -eigentlich- nicht sein darf. Nach Meinung einiger Menschen, die Moral und Werte ohne Rücksicht auf Verluste wie eine Speerspitze vor sich hertragen.
Zitat von Beistand: Ich habe schon so oft mit ihm geredet und an appelliert, sein Kopf einzuschalten und genau hinzugucken, was er hat und was er verlieren würde und was er alles schon aufs Spiel gesetzt hat.
Hm, hört sich an, als weißt du mehr als dein Freund. Selbst wenn du genau wüsstest, was er hat und was er verliert -was ich selbst in einer guten Freundschaft bezweifle- kannst du nicht wissen, was er gewinnen könnte. Vielleicht ist er mit der perfekten Frau und tollen Mama nicht ganz so glücklich, wie er es deiner Meinung nach sein sollte. Vielleicht wird er mit einer weniger tollen Frau glücklicher. Keine Ahnung. Hast du darüber mal nachgedacht?
Zitat von Beistand: Ich bin einfach der Meinung, dass wahrscheinlich dieses Verliebtheitsgefühl
ihn so dermaßen aus der Bahn geworfen hat, weil man in der vertrauten Partnerschaft, die über Jahre schon geht, dieses Gefühl unbedingt nicht mehr hat, weil vermutlich alles selbstverständlich geworden ist und nichts spannendes mehr im Leben passiert.
Warum liegt dir so viel daran, dass er in seiner Ehe bleibt, was sind deine Aktien im Spiel? Du kannst aus meiner Sicht nur für deinen Freund da sein, ihm treu und loyal zur Seite stehen und ihn auffangen, falls er aus welchen Gründen auch immer, auf dem Boden aufprallt. Mehr solltest du auch nicht tun, er muss sein Leben selbst leben und seine Entscheidungen treffen.