Onerepublicjo
Gast
Ich bin nun 24 Jahre alt und hatte bis vor kurzem noch nie eine Beziehung die über 3 Wochen hinaus gingen.
Früher dachte ich immer, ich wär nicht ,,das Problem".
Denn in beiden Fällen der ,,Beziehungen''von früher ging mir entweder die ex fremd oder ihr fiel ganz plötzlich ein, dass ihre Gefühle doch nicht stark genug sind.
Kurz gesagt, ich hatte nie die Erfahrung einer guten Partnerin und konnte die Schuld dann schnell beim Gegenüber suchen.
Nun bin ich aber in einer Situation, in der mir klar wird. Ich bin doch nicht so ein guter Partner, wie ich von mir selber dachte. Habe mich quasi selber enttäuscht.
Denn ohne zu lügen, bin ich nun 7 Monate mit meiner besseren Hälfte zusammen (vorrausgesetzt sie hat sich nicht von mir getrennt, und wie das sein kann ohne das ich davon weiß dazu komm ich gleich).
Ich habe aber einen großen Fehler begangen und zwar meinte ich zu ihr vor 6 1/2 Wochen (Sie kommt aus Cottbus und ich aus der Nähe von Frankfurt also ist schon nh Ecke weg), dass es mir aktuell wieder schlechter geht und ich Zeit für mich brauche, um mein Leben wieder in geregelte Bahnen zu lenken.
Sie kannte das Untertauchen schon von mir, auch vor unserer Beziehung und dann war dann auch wirklich null Kontakt immer, denn aufgrund der Entfernung und ihrer Arbeit wäre ein vorbei kommen schwer und zudem auch nicht gewollt von mir, eigentlich ja klar.
Allerdings war es diesmal das erste Mal in unserer Beziehungszeit, das ich mich nicht mehr meldete. Und zwischen Freundschaft und Beziehung sind ja nochmal Welten, auch was Verantwortung gegenüber dem anderen betrifft.
Früher als ich untertauchte war es halt ,,nur" als wir Freunde waren. Ich konnte alsp theoretisvh machen was ich will, ohne Verpflichtungen.
Zudem habe ich mich auch damals spätestens nach 2 Wochen gemeldet. Diesmal ist es ja schon anderthalb Monate. ging mir einfach so hart mies wie lange nicht mehr.
Naja was ich sagen bzw fragen wollte ist, ob ich noch Hoffnung haben kann das sie mir verzeiht?
Man sollte vielleicht auch erwähnen, dass es krankheitsbedingt ist,dass ich untertauche.
Ich habe eine bipolare Störung und immer wenn ich diese depressiven Phasen habe, kann ich gar nicht anders, als mich komplett von meinem Umfeld abzuschotten.
Mir ging es die letzten 6 ein halb Wochen wirklich sehr schlecht. Ich glaube so schlecht wie lange nicht mehr, besonders auch, weil ich zwischendurch immer Mal wieder plagende Gedanken wegen meiner Freundin hatte. Auf der einen Seite plagte mich halt mein Gewissen, doch auf der anderen Seite fühlte ich mich so, als sei ich wie tot und war zu crazy drauf und zu depressiv um irgendwas an einem Leben zu ändern.
Ich habe mich auch gefragt, ob diese Beziehung überhaupt Sinn macht. Habe mich gefühlt stündlich immer anders entschieden, ob ich mich besser trennen sollte. Ihr und mir zuliebe. Oder ob ich weiter versuchen sollte an uns festzuhalten.
Ich habe auch wieder an Therapie gedacht, nach Jahrelanger Abneigung gegenüber jedem Hilfsangebot. Hatte nur schlechte Erfahrungen mit Therapeuten gemacht und dachte ich brauch sowas nicht nochmal.
Aber für sie wollte ich es doch nochmal probieren. Das alleine zeigt doch, dass ich sie eigentlich sehr lieben muss. Habe auch bei ein paar Psychologen angerufen und am Freitag in 2 Wochen einen Termin bei einem zum Erstgespräch.
Naja was soll ich sagen, wir 2 hatten wirklich viele Pläne und ich habe mich noch nie so geliebt gefühlt, wie von ihr.
Das ist das, was mir vielleicht aktuell auch die größte Angst macht, denn ich weiß, dass ich große Sch. bauen müsste damit sie mich verlässt.
Und darum ist die Angst groß, dass ich, wenn ich es wieder mit ihr versuchen ,,dürfte'', wieder zu unfähig bin und sie noch schlimmer verletzt als eh schon.
Auf der anderen Seite weiß ich, dass sie die Eine ist und sollte eine Krankheit die Liebe des Lebens einen so einfach weg nehmen dürfen?
Das werde ich dann bestimmt mein ganzes Leben lang bereuen. Sie war wirklich unglaublich und hat mich so krass verändert.
Ich war nie der romantische Typ, aber durch sie habe ich eine Seite an Mir entdeckt, die ich so nicht kannte. Auch wenn hier keiner meine Freundi, wenn ich sie überhaupt noch so nennen darf, ist, würde ich gerne wissen was ihr zu der ganzen Situation sagt.
Ich weiß das mein Verhalten nicht zu entschuldigen ist, doch unter der Tatsache, dass ich seit Jahren dieses Verhalten zeige, bei allein möglichen Beziehungen also auch bei freundschaftlichen Beziehungen oder bei Verwandten und die Tatsache das sie das von mir kennt und weiß, dass es vorher auch mir an ihr lag, wie wahrscheinlich ist es dann, dass sie einfach alles hingeschmissen hat?
Oder denkt ihr sie wird sich eher Sorgen machen um mich und an uns festhalten?
Man muss dazu sagen, sie ist ein emotionaler Mensch der sich wirklich schnell an Menschen, die gut zu ihr sind binden kann. Allerdings dann auch so richtig, also halt hundertprozentig.
Und bei uns war ne besondere Verbindung. Ich weiß noch als sie mit ihrem ex zusammen war, da hat sie nie Bilder gepostet von ihr und ihm.
Aber bei uns hat sie das immer gemacht und soweit ich weiß machte sie das vorher bei noch niemandem.
Es gibt auch noch andere Gründe als diese aber ich denke das würde den Rahmen hier sprengen.
Wie gesagt, ich weiß keiner kann je sagen, was genau meine ex/meine Freundin nun fühlt.
Aber ich kann halt wirklich null einschätzen, mit was für einer Reaktion ich rechen kann, wenn ich mich bei ihr melde.
Und ja, das ist mein Ziel für heute.
Denn wie gesagt, mir geht es nach knapp 6 Wochen wieder besser und mir wurde halt jetzt erst so richtig klar, wie dumm und was für ein schlechter Freund ich eigentlich war.
Ich möchte ihr schreiben oder sie anrufen. Und mich für alles entschuldigen.
Wie ich das genau mache, dass ist mir zwar noch nicht ganz klar, aber das wird schon wa.
Stellt euch vor ihr wäret in der Situation wie sie, hättet ihr 6/7 Wochen ,,gewartet"?
LG und ein schönes schmerzfreies Wochenende wünsche ich euch
euer Onerepublicjo