Zitat von leilani: Ich habe Trennungsphasen nie so langanhaltend problematisch erlebt. Ich kann mich sehr gut und konsequent trennen. Dementsprechend bin ich recht schnell frei für etwas neues.
Warmwechseln bedeutet ja auch nicht, dass man nach Trennungen jahrelang allein sein muss.
Wenn du deinem langjährigen Partner gestern noch erzählt hast, das du ihn liebst, mit ihm Zukunftspläne schmiedest und ihn morgen verlässt, weil einer dieser A-Kandidaten plötzlich frei geworden ist.. du die Beziehung erst beendest, nachdem du dir die nächste quasi schon gesichert hast.. dann wechselst du warm.
Den alten Partner noch ewig an sich bindet, obwohl man schon lange weiß, ich gehe, wenn der Richtige kommt.
Das ist es...
Es gibt Menschen, die können sich nur auf die Tour trennen. Schließen mit einer Partnerschaft ab, obwohl sie noch mitten drin stecken. Und na klar, dann ist man hinterher auch ziemlich schnell wieder frei für was Neues.
Die Frage ist nur: Wie fair ist das dem bisherigen Lebenspartner gegenüber. Schließlich verschwendet man ja damit auch dessen Lebenszeit, in dem man ihm was vor macht.
Zitat von leilani: Natürlich nicht. Aber ich denke nun mal, dass man sich sein Leben unnötig schwer macht wenn man mit einer unrealistischen Erwartungshaltung durch´s Leben geht wie sich andere zu verhalten haben. Zumal man diese hohen Maßstäbe ja selbst nicht erfüllen kann.
Nur wenn du es so machst, bedeutet es noch lange nicht, das andere Menschen es genauso machen. Ich gehe auf die 50 zu und hatte mehr als genug Partner an meiner Seite. Die einen länger, die anderen nicht so lang. Zu einem warmen Wechsel war nur einer in der Lage.
Für mich ist so ein Verhalten eine Charakterfrage und ganz sicher nicht der Normalfall, für den man seine Erwartungshaltung herunter schrauben sollte. Solche Leute kann man schlichtweg meiden oder eben ziehen lassen, wenn man ihnen auf den Leim gegangen ist.