Zitat von Farwayvoice: Ich würde mich freuen wenn du mir ein paar Tipps gibst was du siehst wo mein Anteil liegt.
Schau, auch wenn es hart klingt, aber so wäre doch die eigentliche Frage, was braucht es für Dich, damit Du an den Punkt kommst, anstatt andere Männer aufzubauen, diese Energie und Arbeit in Dich selbst zu stecken?
Wenn jemand noch bei der Ex wohnt und dieser viel hilft, was ich prinzipiell jetzt nicht als das grundsätzliche Problem gesehen hätte, dann ist mein erstes Ziel nicht, daß er zu dieser den Kontakt abbrechen müsste. Aber mal angenommen das wäre mein Ziel, also mit jemandem zusammen zu sein, der bereits frei ist, dann folge ich dem doch. Dann sage ich, Du ich mag Dich, aber lass uns erst wieder treffen, wenn Du die Loslösung geschafft hast.
Wenn sich herausstellt, daß jemand Spielschulden hat, dann überlege ich, ob und inwieweit ich damit leben oder eben nicht leben kann. Was ich aber nicht tun würde und was gesunde Menschen nicht tun, ist sich auf den anderen zu konzentrieren, ohne im gleichen Ausmaß in sich selbst zu investieren.
Das ist aber etwas, was Du machst.
Der Grund, warum Du denkst, daß es super mies ist, daß jetzt jemand anderes den Mann bekommt, zu dem Du ihn gemacht hast, ist weil Du Dich nicht in gleichen Maßen in der Beziehung entwickeln konntest. Du hast nicht das Gefühl, daß Du mit einem Mehrwert aus der Beziehung gegangen bist, also nur gegeben aber nichts bekommen.
Und genau an der Stelle wäre es sinnvoll anzusetzen.
Warum also fällt es Dir so viel leichter in andere zu investieren, als in Dich selbst und was brauchst Du, damit Du anfängst, diese Energie und Arbeit in Dein Leben zu stecken?