Zitat von Kibo: Ich glaube ich werde mich in Zukunft mal vermehrt damit beschäftigen, wie ich eine positive Grundeinstellung bewahren kann, obwohl um mich herum die totale Apokalypse herrscht
in einem bestimmten Weisheitsbuch steht, dass wir die Welt nicht sehen wie sie ist, sondern wie wir sind.
meine eigene positive Grundeinstellung ist in ihrem Kern unanfechtbar, nicht weil sie auf Erfahrungen beruht, sondern auf tieferen Erkenntnissen.
Frauen sind gut. Männer sind gut. Menschen sind gut.
Damit sehe ich auch nicht über das hinweg was täglich geschieht und was alles definitiv nicht gut ist.
Das was nicht gut ist geht idR auf Emotionen zurück, die nicht bewältigt werden konnten und können, aber diese Kompetenz ist erlernbar und lebbar.
und so habe ich für mich gestern etwas heraus gefunden, und es war nicht ganz einfach das zu erkennen und mir einzugestehen:
das hat jetzt nichts mit OD zu tun, aber meine Unzufriedenheit mit den letzten zwei Frauen, mit denen sich etwas entwickelt hatte, spiegelte letztlich die Unzufriedenheit mit mir selbst.
anders gesagt: ich habe zwei Frauen in mein Leben gezogen, mit denen ich unzufrieden sein musste, weil ich mit mir selbst nicht zufrieden war, aber ich wollte auch unbedingt eine in mein Leben ziehen, weil ich mich so sehr danach sehnte in einer Partnerschaft leben zu dürfen.
Dieses Hinein ziehen ins eigene Leben funktionierte aber nach dem Prinzip 'You get what you are' und nicht 'You get what you want'.
Ich für mich habe daher beschlossen dieses unbedingte Wollen einer Liebesbeziehung auf Eis zu legen, und erst einmal an der Zufriedenheit mit mir selbst zu arbeiten.
Vielleicht mag es mir dann irgendwann gelingen eine Frau in mein Leben zu ziehen, mit der ich auch eine Perspektive sehe?
Aber selbst falls nicht, dann wäre ich wenigstens zufriedener mit mir selbst.