Zitat von MacMamq: Also du hast dich nur noch als Versorger gesehen
Er hat sie aber doch nicht versorgt. Sie wohnten nicht zusammen und sie zahlte Einkäufe anteilig. Wo siehst du ihn da als Versorger?
Ich vermute stark - sie hätte sich das gewünscht, genau wie auch er sie sich als fleißige und arbeitende Hausfrau und Ersatzmutti für seine Kinder gewünscht hätte.
Zitat von BH87: Das ist im wesentlichen der Kern.
Wir haben beide nicht mehr darüber gesprochen was wir eigentlich wollten und das weil wir vor der jeweils anderen Reaktion Angst hatten
Was vermutlich einerseits von euren "Altlasten" (vorherigen Beziehungen) rührt und andererseits auch daher, dass ihr beide vermutlich im Endeffekt wusstet, dass ihr die Ansprüche des jeweils anderen nicht erfüllen konntet/wolltet.
Zitat von BH87: Der Weg wäre das Ziel gewesen...
Sicherlich, aber... die Frage bleibt doch: was wäre jeder von euch bereit gewesen, zu geben?
Und da, will ich ehrlich sein, spüre den Haken.
Du hättest gerne gehabt dass sie brav arbeitet + Haushalt + Kids übernimmt... Versorger, das las man aus deiner Schilderung heraus, möchtest du aber eher nicht so gerne spielen.
Da fragt sich eben aus der Perspektive deiner Ex - wofür den Einsatz für die Beziehung bringen + Arbeiten gehen + deine Kids betreuen..?
Ich finde beides verständlich. So ein komischer halbe-halbe Mischmasch funktioniert wahrscheinlich in solchen Situationen nur selten -
Entweder man trennt alles anständig (Finanzen, Wohnen, Haushalt) was absolut okay wäre (könnte ich mir gerade nach einer langen gescheiterten Beziehung gut vorstellen!) - oder man findet ein Modell, wo beide nehmen aber auch
beide geben.
Ich denke daran ist es bei euch in erster Linie gescheitert.
Nach euren schlechten Erfahrungen hätte wohl jeder gerne etwas mehr bekommen als er zu geben bereit gewesen wäre... so liest es sich für mich.