alleswirdbesser
Mentorin
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Zitat von thegirlnextdoor:Mir klingt es so als hätte sie anfangs schon einiges investiert,
Und das ging offenbar ohne Probleme, trotz all ihrer Ängste und vermutlich auch Krankheit. Aber arbeiten gehen oder die Unterlagen für eine Umschulung zusammen zu stellen bzw. Für das Gutachten, das war ihr zu viel. Jahrelange Arbeitslosigkeit aufgrund einer psychischen Erkrankung? Dann die Angst einen Führerschein zu machen, um mobil und flexibel auf der Jobsuche sein zu können (je nachdem wo sie wohnt), dann ständiges Schreiben und telefonieren, obwohl der TE arbeiten muss. Ich sehe ihrerseits keine Investition in ihr eigenes Leben, in ihren Neuanfang. Sie hat meiner Meinung nach erwartet, dass der TE das schon managet. Und hat im Gegenzug ihre hausfrauliche Qualitäten gezeigt.
Beide haben warmgewechselt, um ihren kaputten Beziehungen zu entkommen. Der TE geht allerdings arbeiten, versorgt alleine zwei Kinder und ist in Therapie. Ich würde sagen er steht trotz allem mit beiden Beinen im Leben. Sie hat in ihm vielleicht einen Anker gesehen, der allerdings nicht zaubern kann. Arbeit suchen, finden und arbeiten gehen hätte sie immer noch selbst müssen. Und heute ist der Arbeitsmarkt so, dass man was finden kann, wenn man Gas gibt.
Eine Umschulung für besser bezahlte Tätigkeit ohne vorher gearbeitet zu haben finde ich dagegen schwierig, denn jeder AG schaut sich den Lebenslauf an und fragt sich was die große Lücke bedeutet. Ist aber nur meine Meinung.