Daina
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Ich bin verzweifelt und weiß nicht mehr was ich noch tun soll.
Ich bin mit meinem Freund, M., jetzt etwa drei Jahre zusammen. Wir haben immer relativ viel gestritten, und in 90 % der Fälle geht es um Sex. Ich versuche mich kurz zu fassen, deshalb folgt der Rest Stichpunktartig.
- ich wurde mit 14 von meinem damaligen "Freund" vergewaltigt und beinahe umgebracht. Deshalb habe ich was Sex angeht ein paar Probleme
- er sagt erst ihm sei sex nicht so wichtig und dass er mich respektiert und meine Persönlichkeit liebt, nicht meinen Körper
- dann sagt er im Streit, mindestens ein Mal pro Woche Sex muss schon sein, sonst ist es für ihn keine Beziehung
- er beschwert sich dass ich nicht gerne Ov. habe, das sei ja Standard und müsste schon sein
- er lässt mich wenn ich sage ich brauche zeit für mich und wir sollten uns erstmal beruhigen bevor wir weiterreden nicht in ruhe. Er kommt ständig rein und beleidigt mich teilweise, macht mich richtig runter
- wir haben schon öfter gesagt, dass wir an unserem Konfliktverhalten arbeiten wollen, aber er unterbricht mich trotzdem immer wieder und hat einen so herablassenden Tonfall drauf, dass ich mich nicht ernst genommen fühle. Es ist als wollte er mich nur um jeden Preis runtermachen. Wenn ich weine sagt er "mach mal nicht so ein Drama. Bist du ne Erwachsene Frau? Ist ja lächerlich!"
Auch wenn ich sage dass ich mir einfach einen liebevollen Umgang mit Problemen wünsche kommt von ihm nichts in die richtung. Entschuldigungen hab ich noch nie gehört. Kuscheln sagt er jetzt will er nur, wenn der letzte Sex nicht länger als 7 Tage her ist.
Wenn ich sage ich fühle mich unter Druck und kann so keinen sex haben, sagt er das sei Mein Problem, mit mir gemeinsam daran arbeiten will er nicht.
Ich habe die Wohnung jetzt verlassen, da ich es gerade einfach nicht mehr ertragen kann. Und er textet mich seitdem zu ich würde drama machen und soll nicht so lächerlich sein.
Ich kann nicht mehr.
Aber abgesehen von diesem Thema ist er der perfekte Mann für mich. Nur mittlerweile Ekel ich mich richtig vor dem Gedanken, Sex mit ihm zu haben. Es ist als wäre das ein Ablasshandel oder meine Pflicht als Frau. Ich finde es widerlich. Wenn ich versuche, mit ihm zu schlafen macht er oft etwas von dem er weiß dass ich es nicht mag und sagt dann mit mir könne man nichts anfangen, ich sei ein Prinzesschen.
Wenn ich mich trenne kann ich meine geliebte Wohnung nicht mehr halten. Ich hab nicht mehr viele Freunde und hab extreme. Angst vor der Einsamkeit.
Hat jemand eine Idee, wie ich ihm klar machen kann, dass ich einfach nur Verständnis und einen liebevollen Umgang brauche, um wieder etwas Lust aufzubauen? Ich hab ihm das schon genau so gesagt, aber er reagiert sehr abfällig.
Ich finde man schreit niemanden an der weint, aus welchem Grund auch immer. Er sagt, ich soll mich nicht so anstellen. Wie seht ihr das? Reagiere ich über?
Ich brauche wirklich Hilfe.